Forum: Politik
Helsinki-Gipfel: Zum Gruseln
DPA

Männerfreundschaft statt klarer Worte für den russischen Alleinherrscher: Der kumpelhafte Auftritt von Donald Trump mit Wladimir Putin in Helsinki war der Tiefpunkt der desaströsen Europareise des US-Präsidenten.

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dasmagazin2017 16.07.2018, 23:58
100. Immer das Gegenteil

Trump macht krankhaft stets das Gegenteil von allem, was vorher war und ihm andere empfehlen. Alles vor ihm war Mist und nur er kennt sich aus. Als kranker Narzist sieht er sich als Messias und kann er auch gar nicht anders handeln, denn nur auf diese Weise kann er sich von allen anderen abheben und ist aus seiner Sicht der Star. Wer steckt ihn endlich in die Zwangsjacke?

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as@hbx.de 17.07.2018, 00:03
101. Das Problem ist einfach,

Zitat von Ossifriese
Irgendwie scheint irgendetwas zu zerbrechen in den deutschen Medien was die so klare Linie gegenüber Russland angeht. Kann es sein, dass auch SPON inzwischen nicht mehr weiß, wie es reagieren soll angesichts eines US-Präsidenten, der alle Rücksicht auf lange aufgebaute Befindlichkeiten in der BRD über Bord wirft? Was, wenn Trump und Putin wirklich die Ukraine- samt Krimkrise irgendwie lösen und in Syrien eine Übereinkunft finden? Geht dann die "westliche" Welt unter? Scheint mir so zu sein - obwohl beide Präsidenten noch sehr weit entfernt von soviel Gemeinsamkeit sind. Aber wenn dieses Treffen in Helsinki schon so sehr verstört, was kommt da noch?
wie bei Trump üblich, kommt da eben nichts mehr. Einmal fett in den Medien, dann gar nichts... Wie bei Kim. Immer große Fresse und Ergebnisse gleich null oder eher doch im Minus...

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toranaga747 17.07.2018, 00:03
102. Da staunt der Nelles.

Den eigenen Geheimdiensten nicht trauen? Gut so.

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dieter_huber 17.07.2018, 00:05
103. mageres Ergebnis

da haben wir uns doch echt mehr erwartet. Etwa einen Nichtangriffspakt unter Freunden. Russische Panzer in Berlin hätten gleich das lästige Export-Problem deutscher Autos in die USA mit gelöst. Was ist los mit Donald the deal maker?!

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hoergy 17.07.2018, 00:15
104. Th270672

Ich weiss nicht was das ganze Gezeter soll: nehmt die Leute doch wie sie sind!
USA mit Trump lässt man wohl besser eher links liegen; Bestätigung der guten Beziehungen zu den geradlinigen Freunden, Annnäherung an Asien spez China und mit gewisser Vorsicht Russland und einige arab. Länder... die Briten haben das für Europa mit der "balance of power" doch so schön vor gemacht - lernen wir doch am besten Alle aus der Geschichte! und ... Ausgaben für Rüstung, sollten sicherlich aussschliesslich für defensive Zwecke genutzt werden ;-)
So n richtig fettes cyber.def Programm kann man sicherlich gut gebrauchen (auch wirtschaftl. Nutzen) und als NATO Beitrag "verbuchen" :D

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taglöhner 17.07.2018, 00:15
105. Zahltag

Das war kein Treffen unter Freunden, sondern ein Briefing. Sein Meister hat ihm die Instrumente gezeigt. Schaut euch die Bilder und Videos an.

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spon-facebook-10000012354 17.07.2018, 00:16
106. "massive Einmischung" durch Hacking-Angriffe

Zitat von bigmitt
"Alle US-Geheimdienste haben US-Präsident Trump klargemacht, dass sich Russlands Agenten massiv in die amerikanische Wahl eingemischt haben.*" Nein, nicht alle 17 wie früher behauptet...selbst die 4 die massgeblich behaupten und überhaupt zuständig sind ( FBI, CIA, NSA, DHS) sind in ihrem Bericht lediglich "highly confident" was russische Einflussnahme auf US Wahlen betrifft und schicken ihrem Report auch noch einen Haftungsausschluss voran. Worin besteht denn die "massive Einmischung" wenn Rosenstein ständig beteuert das keine einzige Stimme manipuliert wurde?
Die Einmischung besteht in Angriffen gegen die Computer der Demokraten: US-Sonderermittler Robert Mueller hat in der Russland-Affäre um Donald Trump Anklage gegen zwölf russische Geheimdienstler erhoben. Ihnen werde vorgeworfen, mit Hacking-Angriffen in die Präsidentschaftswahl 2016 in den USA eingegriffen zu haben, sagte der stellvertretende Justizminister Rod Rosenstein. Rosenstein steht den Ermittlungen Muellers vor.
Konkret seien die Computer der US-Demokraten und des Wahlkampflagers von Donald Trumps Gegenkandidatin Hillary Clinton gehackt worden. Mit den Anklagen gegen die Geheimdienstler geht die US-Justiz davon aus, dass russische Militärs hinter den Hackingangriffen stecken, die unter den Begriffen "DCLeaks" und "Guccifer 2.0" bekannt geworden waren. Bisherige Annahmen, dahinter könnten Amerikaner beziehungsweise ein rumänischer Hacker stecken, seien damit hinfällig.
https://www.tagesschau.de/ausland/russland-hacker-anklage-101.html

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schmuella 17.07.2018, 00:18
107. Miteinander reden ist immer gut

Auch wenn das Treffen in vielen Medien und in Teilen der Politik kritisch gesehen wird (diplomatisch ausgedrückt), sollte man auch den positiven Aspekt sehen: Zwei der mächtigsten und einflussreichsten Regierungschefs sprechen miteinander.

Auch wenn es in dieser Welt sehr unterschiedliche und gegensätzliche Interessen von den unterschiedlichsten Gruppen gibt. Es ist immer gut, wenn man miteinander spricht. An Dialog geht nichts vorbei.

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ach 17.07.2018, 00:21
108. Männerfreundschaft statt klarer Worte

Ganz schlimm - einerseits haben die beiden gestern nicht die Welt gerettet - und andererseits sind sie auch nicht übereinander hergefallen.

Es ist allerdings auch schwierig, diese beiden Wünsche der Autoren gleichzeitig zu erfüllen.

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adal_ 17.07.2018, 00:21
109. Reaktionen im US-Kongress - "Am Rande des Hochverrats"

Senator John McCain: historischer "Tiefpunkt in der Geschichte der amerikanischen Präsidentschaft"

Oppositionsführer Chuck Schumer: ..."gedankenlos, gefährlich und schwach" von Trump ..., zusammen mit Putin gegen die Strafvollzugsbehörden und Geheimdienste der USA Stellung zu beziehen. Millionen von US-Bürgern fragten sich, ob die mögliche Erklärung für dieses Verhalten ihres Präsidenten sei, dass Putin "schädliche Informationen" über Trump in der Hinterhand habe.

Der oppositionelle Abgeordnete Jimmy Gomez warf Trump vor, das eigene Land an Russland zu "verkaufen". Sein Versäumnis, die USA zu verteidigen, "ist am Rande des Hochverrats". Alle US-Bürger "sollten besorgt sein".

Auch einige prominente Kongressmitglieder von Trumps Republikanischer Partei missbilligten Trumps Verhalten in Helsinki. Er sei davon "sehr enttäuscht", sagte der Vorsitzende des Außenausschusses im Senat, Bob Corker. Dass Trump es unterlassen habe, die Arbeit seiner eigenen Geheimdienste zu verteidigen, sei ein "trauriger Punkt".


https://www.n-tv.de/politik/Trump-loest-Empoerung-im-US-Kongress-aus-article20532530.html

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