Forum: Politik
Henning Scherf zur Bremen-Wahl: "Die große Mehrheit ist für Rot-Rot-Grün"
Carmen Jaspersen/ DPA

Mehr als 40 Prozent holte die Bremer SPD bei Wahlen mit Henning Scherf. Davon ist die Partei heute weit entfernt. Hier spricht der Altbürgermeister über die Krise der Genossen, mögliche Koalitionen und Kevin Kühnert.

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unixv 13.05.2019, 16:31
1. Rrg?

Hatten wir " fast, nur ohne Die Linke!" ja schon mal, war zumindest für Leute, die morgens zur Arbeit gehen und keinen Beamten, Arzt oder Anwaltsstatus haben nicht ganz so Toll!

Wurde und wird noch heute von der Union und FDP gelobbt, heißt Billiglohnsektor! Dazu die von sPD und Grünen zu verantwortende Wohnungsnot, weil sie Sozialbau an Heuschrecken verscherbelt haben, um ihren verpfuschten Haushalt zu sanieren.

Errungenschaften von RG = Tafeln in fast jedem Dorf! Sorry, diese sPD will ich erst mal für Jahrzehnte nicht mehr in einer Regierung sehen!

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interessierter Laie 13.05.2019, 16:32
2. interessante Aussage...

weil sich das Wählerklientel reduziert hat, hat die SPD Wählerstimmen verloren. Klar! Wenn man anderen als denen nichts anzubieten hat, muss man sich mit einer kleiner werdenden Nische zufrieden geben. Allerdings hat die SPD doch noch immer den Anspruch, Volkspartei zu sein. Oder ist die Bremen-SPD da eine Ausnahme?

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fluxus08 13.05.2019, 16:42
3. Nach über 70 Jahren SPD Herrschaft in Bremen,

wird RRG der endgültige Sargnagel für ein ehemals prosperierendes Bundesland sein.
Da ich in diesem Bundesland lebe, muss ich seit meiner Geburt mitbekommen, was es heisst, in einem verfilzten Staat zu leben, der nur zur Vorsorge der eigenen Partei geschröpft wird.

Jetzt, da die Macht der SPD gewaltig zu bröckeln beginnt, will sie sich ihre Pfründe noch über RRG sichern.

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widower+2 13.05.2019, 16:46
4. Scherf

War ein äußerst nahbarer, volksnaher OB, der schon als OB mit dem Fahrrad durch Bremen düste, als das noch nicht "In" war und der eigenen Profilierung diente. Zudem ist er ein sehr kultivierter und gebildeter Mensch, von dem ich mir nicht vorstellen kann, das er mit dem absoluten D*ppenfehler "das Wählerklientel" korrekt zitiert wurde.

Es ist immer noch "die Klientel". "Herrschaftszeiten" würde der Bayer hier fluchen.

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vegefranz 13.05.2019, 16:53
5. solange das Geld aus dem Länderfinanzausgleich sprudelt.....

.... können die Ideologen und Berufspolitiker das Geld in Bremen in vollen Zügen an die "sozial Schwachen" verprassen.

Was wäre, wenn Bayern und BW sagen, dass sie kein Geld mehr für die Mißwirtschaft ausgeben...?

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zappa99 13.05.2019, 16:55
6.

Bremen ist ein gutes Anschauungsbeispiel, wohin Beharrlichkeit im Irrtum führt.

Praktisch auf allen relevanten Gebieten Schlusslicht in Deutschland, aber weiter so.

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puzzleteil 13.05.2019, 17:01
7. Namhaftes reicht nicht

Genau so wichtig ist, richtigen Personen es führen.
Das kann in beliebigen Thema sein. Ob Parteien, Religion, Nationalen,usw.
In falscher Hand wird zerstören, in richtigen Hand, lässt blühen und gedeihen.
Ich kenne einzigen Kommunistischen Bürgermeister von Türkei, alles doch zum guten gewendet hat. Also ist selbst das ist möglich.

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widower+2 13.05.2019, 17:07
8. Was wäre

Zitat von vegefranz
.... können die Ideologen und Berufspolitiker das Geld in Bremen in vollen Zügen an die "sozial Schwachen" verprassen. Was wäre, wenn Bayern und BW sagen, dass sie kein Geld mehr für die Mißwirtschaft ausgeben...?
Was wäre, wenn die Einkommensteuer am Arbeitsort und nicht am Wohnort zu entrichten wäre? Dann wäre Bremen auf einen Schlag Nettozahler im Länderfinanzausgleich und würde auf die faulen, misswirtschaftenden Bayern schimpfen, deren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf deutlich niedriger ist als das der Bremer. Das gilt übrigens auch für Baden-Württemberger, Hessen und alle anderen Bundesbürger mit Ausnahme der Hamburger.

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spiegel_12345 13.05.2019, 17:08
9. Vergebliche Hoffnungen

Auch wenn ich Respekt vor dem Alter habe, das ist doch reines Wunschdenken von Herrn Scherf. Die SPD wird vollkommen zurecht eine Riesenklatsche bekommen. Was die können, ist fremdes Geld anderer Bundesländer verprassen. Dringend nötig wäre eine Integration des Bundeslandes Bremen nach Niedersachsen. Die Bremer müssen dringend lernen mit deutlich weniger Geld, entsprechend ihren rudimentären wirtschaftlichen Fähigkeiten klarzukommen.

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