Forum: Politik
Henning Scherf zur Bremen-Wahl: "Die große Mehrheit ist für Rot-Rot-Grün"
Carmen Jaspersen/ DPA

Mehr als 40 Prozent holte die Bremer SPD bei Wahlen mit Henning Scherf. Davon ist die Partei heute weit entfernt. Hier spricht der Altbürgermeister über die Krise der Genossen, mögliche Koalitionen und Kevin Kühnert.

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friedrich_eckard 13.05.2019, 17:35
20.

Zitat von JackGerald
Wie kommt der gute Mann denn auf das schmale Brett? Ist das der Realitätsverlust eines 80-Jährigen oder soll diese SPON-typische Überschrift die bekanntlich zuletzt sterbende Hoffnung suggerieren? Das relativ unscheinbare Bremen ist ebenso verkommen, wie die allermeisten Großstädte dieses Landes - warum sollte ausgerechnet Rot-Rot-Grün dort eine große Mehrheit bekommen? M. E. ist das völliger Blödsinn.
Ich lebe auch in einer - mit etwas über 200.00 Einwohnern allerdings kleineren - Großstadt, ich empfinde sie keineswegs als verkommen, dass sie auf Braunwelsch als "grüne Hölle Südbadens" und "linksgrün versifftes shithole" bezeichnet zu werden pflegt werte ich als Auszeichnung, und dass hier die LINKE bei Wahlen rund doppelt so viele Stimmen zu bekommen pflegt wie die Krrräfte derrr nationalen Errrneuerrrung bekommen ist einer von vielen Gründen für mich, und nicht der unwichtigste, es als Privileg zu betrachten, hier leben zu dürfen.

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widower+2 13.05.2019, 17:37
21. Nichts!

Zitat von Die linke Kobra
Dann mal los: verschenken Sie und ihre Genossen eure Zweit- und Drittwohnungen, zieht in eine kleine angemessene Wohnung, verschenkt eure Immobilien und Immobilienfonds an die Mieter, verschenkt eure Aktienpakete an die Arbeiter. So geht Kühnert real !
Aber auch gar nichts davon hat Kühnert gefordert. Vielleicht haben Sie es so verstanden. Das liegt dann aber eher an Ihnen als an Kühnert.

Außerdem habe ich mangels Masse nichts dergleichen zu verschenken.

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gruenerfg 13.05.2019, 17:38
22. Erster Schritt

Wenn jetzt dann endlich mal die Bundes-SPD auch erkennen würde, was das Volk will, das wäre nicht schlecht und man könnte sich schön zwischen drei Parteien entscheiden.

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PeterMüller 13.05.2019, 17:38
23. @8 und @9.

widower+2, das BIP je Bürger ist in Bremen höher als in manchen anderen Bundesländern. Aber ebenso wie die Sprüche ala "verprassen an sozial Schwache" nicht die Wahrheit widerspiegeln, tut es Ihr Vergleich auch nicht. Ein "sauberer" Vergleich wäre Bremen-Stadt mit München, Frankfurt, Hamburg, Köln, Hannover oder auch Nürnberg und Stuttgart. Nur dann wären ähnliche Verhältnisse gegeben. Allerdings haben Sie Recht mit der Lohnsteuer, die ein echtes Problem darstellt. Nur, selbst wenn es 1969 nicht die Änderung gegeben und damit das Staatssäckel in Bremen immer noch gut gefüllt wäre, so denke ich, dass Rot und Rot-Grün es dennoch ausgegeben hätten.

Spiegel_12345, so wie es aussieht, werden die SPDler wohl wieder die Wahl am Ende gewinnen oder wenn, dann nur recht knapp verlieren. Mir wäre ein Wechsel auch lieber, ob nun schwarz, schwarz-grün oder schwarz-gelb, wäre mir da egal, Hauptsache mal ein Wechsel. Ihre eher unflätigen Bemerkungen hinsichtlich der rudimentären wirtschaftlichen Verhältnisse kann man nur belächeln. Wer sich mit Wirtschaft etwas auskennt, weiß, dass Ihre Aussagen sachlich nicht richtig sind. Und nein, Bremen zu integrieren nach Niedersachsen würde kein Problem lösen, im Gegenteil. Aufgrund der Größe hat Bremen eigentlich den riesigen Vorteil, schnell, flexibel und bedarfsorientiert zu handeln und das nicht nur mit Worten, sondern auf Gesetzesebene. Die Zone von 40 km um Bremen zu Bremen einzugemeinden, würde da schon viel mehr bewirken, weil dann die Steuern dort hinflössen, wo sie erwirtschaftet werden, nämlich nicht nach Hannover, sondern nach Bremen. Bremen könnte auch seinen Hafen einfach mal schließen. Die Sozialkosten der Entlassungen würden niedriger liegen als die Betriebskosten der Häfen. Dann könnten die wirtschaftlich so tollen Bundesländer ja ihre Güter über die anderen Häfen ausführen. Ach je, gleiche Nachfrage, weniger Hafenangebot... die Preise würden steigen.

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charlybird 13.05.2019, 17:39
24. Das ist nicht ganz richtig.

Zitat von zappa99
Bremen ist ein gutes Anschauungsbeispiel, wohin Beharrlichkeit im Irrtum führt. Praktisch auf allen relevanten Gebieten Schlusslicht in Deutschland, aber weiter so.
Im Ranking des BIP pro Kopf liegt Bremen an zweiter Stelle, hinter Hamburg und vor Bayern.
Bremen ist übrigens ein fast reiner Stadtstadt von ca. 650 000 Einwohnern mit einem Vorstadtgürtel in Niedersachsen, das vergessen die meisten, deren Bewohner in Bremen arbeiten, aber dort nicht ihre Steuern zahlen.
Und wir liegen auch weit vorn was den Prozentsatz des Ausländeranteils betrifft, nämlich an zweiter Stelle vor Hamburg und hinter Berlin. :-)
Und leider bekommen wir auch keine fetten Agrarsubventionsboni wie das Weißwurstländle mit all den zugereisten ''Preißen.''

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Wähler1337 13.05.2019, 17:41
25. Irreführend.

Der Titel ist total irreführend.
Die Mehrheit in der SPD ist für rot-rot-grün.
Sicher nicht die Mehrheit der Bremer.

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andregera 13.05.2019, 17:41
26. Nach über 70 Jahren SPD

Kungelei und dem einhergehenden Siechtum des Bremer Stadtstaates hat natürlich nichts mit der derzeitigen Landesregierung, und Herr Scherf!!!, deren Vorgängern zu tun.
Nein nein, das Wahlvolk erkennt das nur nicht. Schon klar.

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kayakclc 13.05.2019, 17:41
27. Machtwechsel

Genau wie in Bayern - wo es leider immer noch nicht gelungen ist - benötigt Bremen endlich ein Machtwechsel: 70 Jahre regieren einer Partei ist für die Demokratie, die Herrschaft auf Zeit verspricht, nicht gut. Bremen ist in vielen Bereichen Schlusslicht. Da wird immer wieder das bekannte Problem mit den Steuerzahlern im Umland als Ausrede angeführt, anstellte eben z.B endlich einzugestehen, dass eine Fusion mit Niedersachen schon lange überfällig ist. Dann würde die Diskussion nicht mehr geführt werden, und der Bremer Filz würde endlich aufgebrochen. Besonders in der Bildungspolitik hat Bremen seit Jahrzehnten die rote Laterne. Es fehlt da die Kraft der seot 70 Jahren Regierenden die richtigen Impulse zu setzen.

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mostly_harmless 13.05.2019, 17:42
28.

Zitat von JackGerald
Wie kommt der gute Mann denn auf das schmale Brett? Ist das der Realitätsverlust eines 80-Jährigen[...]
Kleiner Tip fürs nächste Mal: Es senkt die Chance, sich komplett lächerlich zu machen, wenn man die Artikel liest, die man zu Kommentieren gedenkt..

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PeterMüller 13.05.2019, 17:42
29. @16 Düppel

Zitat von Düppel
Wenn die Bremer es so wollen, sollen sie es haben. Ich selber möchte in dieser Stadt nicht abgemalt sein und würde, musste ich dort leben, als erstes meine Kinder in ein Internat schicken.
Lassen Sie mich raten, Sie kommen aus dem Bremer Vorort namens Hamburg? Oder sind Sie etwa einer jener Wissenden, die weder je dort in Bremen waren, noch sich mit dieser Stadt beschäftigt haben?

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