Forum: Politik
Henning Scherf zur Bremen-Wahl: "Die große Mehrheit ist für Rot-Rot-Grün"
Carmen Jaspersen/ DPA

Mehr als 40 Prozent holte die Bremer SPD bei Wahlen mit Henning Scherf. Davon ist die Partei heute weit entfernt. Hier spricht der Altbürgermeister über die Krise der Genossen, mögliche Koalitionen und Kevin Kühnert.

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widower+2 13.05.2019, 18:28
40. Einwirkung fremder Mächte?

Zitat von fluxus08
Da ich Bremer bin weiß ich, dass gerade die SPD 1970 für das Wohnortprinzip bei der Einkommenssteuer gestimmt hatte - ohne Einwirkung fremder Mächte. Und Ihre Anmerkung bezüglich des Bremer BIPS lässt völlig außer Acht, dass das hohe BIP nur über den Bremer Hafen generiert werden kann, der Waren aus Bayern, Baden-Württemberger und Hessen in den Rest der Welt verschifft. Rechnet man diesen Effekt heraus und vergleicht nur die Stadt Bremen mit dem BIP anderer Städte, ist Bremen mehr als durchschnittlich dabei. https://www.arbeitnehmerkammer.de/politik/statistik/staedtevergleich-bremen.html Sie sehen, die Märchen sollte man den Bremer Stadtmusikanten überlassen.
Hatte ich das jemals behauptet? Immerhin konstatieren Sie, dass Bremen ohne die Häfen immer noch und immerhin durchschnittlich wäre, während es geradezu zum Volkssport geworden ist, auf die angeblich völlige wirtschaftliche Unfähigkeit der Bremer zu schimpfen. Hier im Thread wieder gut bei einigen völlig Ahnungslosen zu beobachten.

Bedenkt man, dass Bremen von den weltweiten Strukturkrisen bei Stahlproduktion und Werften weit überdurchschnittlich betroffen war, ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Bremens sogar überaus beachtlich und keineswegs verachtenswert.

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elkacko 13.05.2019, 18:28
41. @friedrich_eckard

Du meine Güte,, Sie lassen auch wirklich kein Forum mit Ihren Beiträgen aus. Ohne auf Ihren Namen zu achten, merkt man spätestens bei Ihrem ständig verwendeten Wortspiel "Krrräfte derrr nationalen Errrneuerrrung" dass dieser wieder Senf von Ihnen stammt. Von mir aus können Sie natürlich gerne weiter Ihre leider meist völlig am Thema vorbei konstruierten Beiträge posten. Wenn das Ganze dann unbedingt mit witzigen Floskeln garniert sein muss, nehmen Sie aber doch bitte mal etwas Neues.

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betonklotz 13.05.2019, 18:41
42. Na, da würde sich Niedersachsen aber bedanken!

Zitat von spiegel_12345
Auch wenn ich Respekt vor dem Alter habe, das ist doch reines Wunschdenken von Herrn Scherf. Die SPD wird vollkommen zurecht eine Riesenklatsche bekommen. Was die können, ist fremdes Geld anderer Bundesländer verprassen. Dringend nötig wäre eine Integration des Bundeslandes Bremen nach Niedersachsen. Die Bremer müssen dringend lernen mit deutlich weniger Geld, entsprechend ihren rudimentären wirtschaftlichen Fähigkeiten klarzukommen.
Dann könnte Niedersachsen nämlich nicht nur den Rahm in Form von Bremes Speckgürtel abschöpfen, sondern hätte auch die Unkosten ander Backe.

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kuschl 13.05.2019, 18:43
43. Schulterklopfen seit jeher

Das ist bewundernswert, Bremen ist fast überall Schlusslicht im Ländervergleich aber die SPD Granden klopfen sich immer noch auf die Schulter, wie toll sie die Stadt seit jeher regiert haben. Scherf als Omaknutscher war ja noch sympathisch, der Nachfolger Börnsen völlig farblos und selbst der wurde noch von Sieling getoppt. Den kennt nicht nur außerhalb Bremens kaum einer. Aber der Klüngel SPD, Gewerkschaftler und Grüne werden die Linken mit ins Boot holen, damit die Pöstchen nicht verloren gehen. Bremen hat ja mit Berlin ein großes Vorbild.

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maneater 13.05.2019, 18:45
44. Henning Scherf ist ein guter Kerl...

Die Zeiten aendern sich und die SPD hat gezeigt, wo sie zu fischen gedenkt. Wird das nichts bringen, wird sie einen anderen Teich suchen. Will sagen, eine Partei, die vergessen hat wofuer sie einmal stand. Ist die Industriearbeiter-Waehlerschaft nicht mehr da, so ist es jetzt die Waehler in prekaeren Dienstleistungsverhaeltnissen. Das will die Partei aber nicht sehen und somit wird sie sich hoffentlich in der Tonne wiederfinden, auch in Bremen.

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angelobonn 13.05.2019, 18:49
45. Machtgeil

Wer seine Stimme umsichtig vergibt, darf auf keinen Fall eine Partei wählen, die bereit ist mit Linksextremen zu koalieren. Wie kann man nur so machtgeil sein, alleine wegen des Postens des Regierenden Bürgermeisters den Linken zum ersten Mal in einem westdeutschen Bundesland an die Macht zu verhelfen und die Lage der eigenen Stadt, die nach 70 Jahren SPD fast überall Schlusslicht ist, weiter zu verschlechtern? Unwählbar!

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mvb 13.05.2019, 18:49
46. Totalitäres Gebaren der Grünen

Die Grünen haben durch ihre Äußerungen immer wieder bewiesen, dass ihnen eine Umerziehung der Wählerschaft am liebsten wäre. Der Staat soll umgebaut werden nach ihren Vorgaben: kein Diesel, kein Atom, keine Kohle, kein Fleisch, Frauenquote, Multi-Kulti. Wer das aus Überzeugung nicht mitträgt, ist schnell ein schlechter Mensch, ein Umweltverschmutzer oder ein Rassist. In einer freien Gesellschaft ergeben sich Lebensweisen und Bewertungen aber von selbst und werden nicht von oben verordnet. Mit einem totalitären Staat und seinen Umerziehungsmethoden haben wir in Deutschland zweimal Schiffbruch erlitten. Wenn das grüne Greifen nach der politischen Macht erfolgreich wird, sind wir bald wieder soweit.

Denn auch ein Staat, in dem sich alle lieb haben und gute Menschen sind, weil es so verordnet ist, ist ein totalitärer Staat.

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marialeidenberg 13.05.2019, 18:51
47. Vielleicht könnte er sich ja bei seinem Kaffeepfücker-Busenfreund

Daniel Ortega ein paar Tips darüber holen, wie man bei sinkender Popularität gegen das Volk an der Macht bleibt.

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haarer.15 13.05.2019, 18:52
48. Bürgerschaftswahl

40 % oder auch nur 35 % Wählerstimmen ? Die Zeiten sind doch schon lange vorbei - aber für jede Partei. Das gibt das Parteienspektrum nicht mehr her. Die Bremer AfD mit ihrem hochumstrittenen Spitzenkandidat Frank Magnitz ? Eine ominöse Personalie. War wohl ein Fehlgriff. Die schaffen hoffentlich keine 5 % - verdienen es auch in keiner Weise.

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fluxus08 13.05.2019, 18:54
49. Die Bremer Werftenkrise

Zitat von widower+2
Hatte ich das jemals behauptet? Immerhin konstatieren Sie, dass Bremen ohne die Häfen immer noch und immerhin durchschnittlich wäre, während es geradezu zum Volkssport geworden ist, auf die angeblich völlige wirtschaftliche Unfähigkeit der Bremer zu schimpfen. Hier im Thread wieder gut bei einigen völlig Ahnungslosen zu beobachten. Bedenkt man, dass Bremen von den weltweiten Strukturkrisen bei Stahlproduktion und Werften weit überdurchschnittlich betroffen war, ist die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Bremens sogar überaus beachtlich und keineswegs verachtenswert.
und weitere Krisen, sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die SPD dieses ehemals wohlhabende Bundesland heruntergewirtschaftet hat. Gerade hier hatte diese Partei genau die verkehrten Entscheidungen getroffen, unter welchen Bremen bis in die Neuzeit hinein zu leiden hat.
Was hatte die allein regierende SPD also getan? Um die Krisen abzufedern, investierte man nicht in neue Technologien oder wirtschaftliche Zweige, sondern machte aus 20.000 Beamte 40.000!

Das sah erst ganz toll aus, weil Bremen als Arbeitgeber keine Sozialleistungen zu zahlen hatte, man 20.000 mehr Arbeitsplätze vorweisen konnte, worunter man heute aber leidet, weil die Pensionszahlungen vom Land Bremen übernommen werden müssen.

Die Bayern hatten zur gleichen Zeit übrigens ihr Bundesland auf Vordermann gebracht, wovon sie noch immer zehren.

Ich kann sie nicht mehr sehen, die selbstgerechten Bremer Sozis, die nichts auf die Reihe bekommen und sich nur noch an die Macht klammern, damit noch ein paar Versorgungsposten herausspringen.

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