Forum: Politik
Henning Scherf zur Bremen-Wahl: "Die große Mehrheit ist für Rot-Rot-Grün"
Carmen Jaspersen/ DPA

Mehr als 40 Prozent holte die Bremer SPD bei Wahlen mit Henning Scherf. Davon ist die Partei heute weit entfernt. Hier spricht der Altbürgermeister über die Krise der Genossen, mögliche Koalitionen und Kevin Kühnert.

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pandora14 13.05.2019, 19:29
60. Bremen und Berlin

Zwei staatliche Gebilde, die außer Kosten, ausuferndem Staatsdienertum und Kriminalität nicht viel zu bieten haben.
Es wäre besser, sie existierten nicht auf der Landkarte.
Hamburg wäre fast auch noch zu nennen.

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liberaleroekonom 13.05.2019, 19:50
61. Was ist denn das für ein völlig unsinniger BIP pro Kopf Vergleich?

Zitat von widower+2
Was wäre, wenn die Einkommensteuer am Arbeitsort und nicht am Wohnort zu entrichten wäre? Dann wäre Bremen auf einen Schlag Nettozahler im Länderfinanzausgleich und würde auf die faulen, misswirtschaftenden Bayern schimpfen, deren Bruttoinlandsprodukt pro Kopf deutlich niedriger ist als das der Bremer. Das gilt übrigens auch für Baden-Württemberger, Hessen und alle anderen Bundesbürger mit Ausnahme der Hamburger.
Was ist denn das für ein völlig unsinniger BIP pro Kopf Vergleich? Wollen Sie jetzt ernsthaft eine Stadt mit florierender wirtschaftlichen Hafenstruktur mit der Wirtschaftsstruktur im ländlichen Raum wie beispielsweise dem Bayerischen Wald vergleichen?

Soweit ich weiß, beträgt das BIP pro Kopf in Bremen tatsächlich ca. 50.000 Euro. Und hier einmal ein paar Bayerische Städte:
1. Ingolstadt: 127.500 Euro;
2. Schweinfurt: 98.600 Euro;
3. Erlangen: 91.500 Euro;
4. Coburg: 83.500 Euro;
5. Regensburg: 83.000 Euro;
6. MÜNCHEN: 75.000 Euro, etc.
D.h. die "faulen, misswirtschaftenden" Münchner haben ein um ca. 50 Prozent höheres BIP als ihre ach so fleißigen Bremer.

Und ein Blick auf die Hauptstädte von Baden-Württemberg und Hessen macht ihren Vergleich auch nicht besser. Auch hier ist Bremen weit abgeschlagen:
- Stuttgart: 82.400 Euro;
- Frankfurt a.M.: 91.100 Euro.

Gerne zum Nachlesen hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_deutschen_Städte_nach_Bruttoinlandsprodu kt

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grecco-el 13.05.2019, 19:53
62. Nicht mehr Kitas, sondern mehr Altenheimen.

Allein wer schon den Kevin als großen Ideenspender feiert, gehört ins Altenheim. Dort und nur dort kann er dann sich seiner selbst zurecht gebogenen Biographie widmen. (Nebenbemerkung: Bin selber 75 Jahre alt:) Bei uns im Münsterland gibt es schon die stehende Redewendung, für den der keine Ahnung hat: "Musst Kevin fragen!", Denn der hat noch weniger Ahnung. Kein Wunder, wenn es weder zu einem Studienabschluss noch zu einem Berufsabschluss gereicht hat. Der typische Fall eines Geringqualifizierten, der Schwierigkeiten haben wird, einen zum Leben auskömmlichen Arbeitsplatz zu erhalten.

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widower+2 13.05.2019, 19:55
63. Arg einseitig

Zitat von fluxus08
und weitere Krisen, sind ein sehr gutes Beispiel dafür, wie die SPD dieses ehemals wohlhabende Bundesland heruntergewirtschaftet hat. Gerade hier hatte diese Partei genau die verkehrten Entscheidungen getroffen, unter welchen Bremen bis in die Neuzeit hinein zu leiden hat. Was hatte die allein regierende SPD also getan? Um die Krisen abzufedern, investierte man nicht in neue Technologien oder wirtschaftliche Zweige, sondern machte aus 20.000 Beamte 40.000! Das sah erst ganz toll aus, weil Bremen als Arbeitgeber keine Sozialleistungen zu zahlen hatte, man 20.000 mehr Arbeitsplätze vorweisen konnte, worunter man heute aber leidet, weil die Pensionszahlungen vom Land Bremen übernommen werden müssen. Die Bayern hatten zur gleichen Zeit übrigens ihr Bundesland auf Vordermann gebracht, wovon sie noch immer zehren. Ich kann sie nicht mehr sehen, die selbstgerechten Bremer Sozis, die nichts auf die Reihe bekommen und sich nur noch an die Macht klammern, damit noch ein paar Versorgungsposten herausspringen.
Bremen ist führend in der Raumfahrttechnik, Sitz renommierter Forschungsinstitute und mit einer Universität gesegnet, die zwar immer als rote Kaderschmiede verunglimpft wurde, aber in einigen Fachbereichen zu den führenden Hochschulen deutschlandweit und weit darüber hinaus gehören. Und das alles unter Führung der "selbstgerechten Bremer Sozis".

Keine schlechte Bilanz für ein so kleines Bundesland.

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widower+2 13.05.2019, 20:05
64. Stadtstaaten

Zitat von pandora14
Zwei staatliche Gebilde, die außer Kosten, ausuferndem Staatsdienertum und Kriminalität nicht viel zu bieten haben. Es wäre besser, sie existierten nicht auf der Landkarte. Hamburg wäre fast auch noch zu nennen.
Stadtstaaten haben - übrigens wie jede Großstadt für sich, aber noch darüber hinaus - eigene Probleme, die nicht dadurch verschwinden, dass man sie auflöst.

Aber das wollen Sie ja gar nicht. Sie wollen sie gleich von der Landkarte tilgen. Mir würden da auch so einige Landstriche in Deutschland einfallen, wobei sie von mir aus gerne weiterhin auf der Landkarte zu finden sein dürfen, allerdings hinter einer wieder zu errichtenden Zonengrenze. Aber zum Glück haben weder Sie noch ich die Macht dazu, diese Phantasien in die Tat umzusetzen.

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pete12345 13.05.2019, 20:08
65. Eher ein Forist

Zitat von pandora14
Zwei staatliche Gebilde, die außer Kosten, ausuferndem Staatsdienertum und Kriminalität nicht viel zu bieten haben. Es wäre besser, sie existierten nicht auf der Landkarte. Hamburg wäre fast auch noch zu nennen.
... der außer dummen Zeugs nicht viel zu bieten hat. Anderen (Existenz-)-Rechte abzusprechen ist wohl Ihr Ding, ansonsten kein Inhalt. Das zeigt auch Ihre Beitragshistorie.

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olaf77 13.05.2019, 20:10
66. Die große Mehrheit...

will rot-rot-grün. Die große Mehrheit in Bremen hat sich halt an Hartz 4 und an eine Stadt die Pleite ist wohl gewöhnt...

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liberaleroekonom 13.05.2019, 20:11
67. Selbstverständlich hat Herr Kühnert großen Unsinn erzählt

Zitat von widower+2
Aber auch gar nichts davon hat Kühnert gefordert. Vielleicht haben Sie es so verstanden. Das liegt dann aber eher an Ihnen als an Kühnert. Außerdem habe ich mangels Masse nichts dergleichen zu verschenken.
Dann bitte ich doch einmal um Aufklärung, was die Bremer Witwe denn jetzt mit ihrer zu groß gewordenen Wohnung, die sie teilweise an einen Studenten vermietet, um damit ihre Rente aufzubessern, machen solch?
Denn schließlich steht hier Herr Kühnerts Vorwurf im Raum:„Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten“.

Soll die Witwe jetzt schnell ihre Wohnung an einen großen Miethai (Vonovia & Co.) verkaufen und sich gefälligst ins Altenheim zurückziehen, oder doch warten bis sie von der Kühnert-SPD enteignet / vergesellschaftet / kollektiviert oder was auch immer wird?

Wer wie die SPD anstatt Wohneigentum - auch für die Altersvorsorge - zu fördern, die Eigentumsbildung in Deutschland bekämpft, muss sich über zunehmende Altersarmut nicht wundern.
Im Übrigen halte ich die von Herrn Kühnert geäußerte Diffamierung von ca. vier Millionen privaten Kleinvermietern als eine absolute Unverschämtheit und mehr als kontraproduktiv. Falls er es noch nicht mitbekommen hat, sind es nämlich genau diese ca. vier Millionen privaten Kleinvermieter, die immer noch am humansten am Wohnungsmarkt agieren und häufig die sozialsten Mieten am Markt verlangen.

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widower+2 13.05.2019, 20:38
68. Geschäftsmodell!

Zitat von liberaleroekonom
Dann bitte ich doch einmal um Aufklärung, was die Bremer Witwe denn jetzt mit ihrer zu groß gewordenen Wohnung, die sie teilweise an einen Studenten vermietet, um damit ihre Rente aufzubessern, machen solch? Denn schließlich steht hier Herr Kühnerts Vorwurf im Raum:„Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten“. Soll die Witwe jetzt schnell ihre Wohnung an einen großen Miethai (Vonovia & Co.) verkaufen und sich gefälligst ins Altenheim zurückziehen, oder doch warten bis sie von der Kühnert-SPD enteignet / vergesellschaftet / kollektiviert oder was auch immer wird? Wer wie die SPD anstatt Wohneigentum - auch für die Altersvorsorge - zu fördern, die Eigentumsbildung in Deutschland bekämpft, muss sich über zunehmende Altersarmut nicht wundern. Im Übrigen halte ich die von Herrn Kühnert geäußerte Diffamierung von ca. vier Millionen privaten Kleinvermietern als eine absolute Unverschämtheit und mehr als kontraproduktiv. Falls er es noch nicht mitbekommen hat, sind es nämlich genau diese ca. vier Millionen privaten Kleinvermieter, die immer noch am humansten am Wohnungsmarkt agieren und häufig die sozialsten Mieten am Markt verlangen.
Sie scheinen irgendwie ein anderes Verständnis vom Bedeutungsgehalt des Wortes "Geschäftsmodell" zu haben als Kühnert und ich. Oder würden Sie die Vermietung der Bremer Witwe als "Geschäftsmodell" verstehen?

"Kleinvermieter" sind und waren nie gemeint. Aber man will ja missverstehen.

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deichgraffe 13.05.2019, 20:47
69. Das Beste wäre...

... wenn sich in Bremen ein Außerbayerischer Landesverband der CSU gründen würde.
Dann würden wir auch die vielen Vorteile genießen, die die Bayern aus Berlin bekommen. So mussten wir Bremer beispielsweise die Kosten für die Pleite unserer Landesbank selber tragen. Die Bayern haben während der Bankenkrise allein für die Hypo mehr als 20 Mrd. Euros aus Berlin bekommen. Geld, das kommplett in die Bayerische Wirtschaft geflossen ist und vom Bundesbürgertum stammte.
Die Reihe der Beispiele ist ziemlich lang und würde hier den Rahmen sprengen.

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