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Hilfe für Assad: Nato-Chef wirft Putin Verlängerung der Syrien-Krise vor
REUTERS

Vehement verteidigt Wladimir Putin seinen Syrien-Einsatz - doch die Kritik an den Luftschlägen reißt nicht ab. Nato-Chef Stoltenberg macht dem russischen Präsidenten nun schwere Vorwürfe.

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chiefseattle 12.10.2015, 13:45
1. was will er uns sagen?

Knapp zwei Wochen nach Russlands Eingreifen formieren sich nun Kurdengruppen neu, da sie nicht mehr von 'gemäßigten' angegriffen werden, da diese sich unter dem russischen Feuer zurückziehen. Es bewegt sich also was in Syrien. Das wurmt natürlich die NATO. Die Nato habe keine Pläne, selbst in den Konflikt einzugreifen, sagte Stoltenberg in Norwegen weiter. Äh, nun, was soll's?

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p-schrader 12.10.2015, 13:47
2. Was soll das?

Putin hat doch längst zugegeben, dass er nicht unbedingt an Assad hängt. Warum ergreifen wir nicht gemeinsam die Möglichkeit, mit vereinten Kräften die IS zu eliminieren und dann Assad ins Exil zu verabschieden. Das tut zwar weh, ist aber realistischerweise das kleinste Übel.

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darthmax 12.10.2015, 13:54
3. Kritik auf Einsätze

die bisherigen Luftschläge der USA , UK, Frankreich, Jordaniens haben keinen Erfolg gehabt, warten wir ab, ob Russische Bomben mehr bewirken.
Was nun die NATO da mitredet, keine Ahnung, wollen die jetzt auch mitmachen? Wenn nicht, dann bitte auch keine Äusserungen machen.
Wieviel Zivilisten sind bislang durch US, UK, F, Jord. Bomben umgekommen ? Waren das gute Bomben?
Ich simme da Herrn Todenhöfer zu, dass Bomben keinen Sieger schaffen sondern mehr Terroristen.

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Mensch Meier 12.10.2015, 13:57
4. Dass der konflikt jetzt schon ins 4. Jahr geht

haben wir zunächst einmal vor allem der Finanzierung von islamistischen Terrorbanden durch NATO Mitgliedsstaaten und durch die mit ihnen tief verbundenen salafistischen Golfdiktaturen zu verdanken.

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ausmisten 12.10.2015, 13:58
5. Man stelle sich vor,

Russland gelingt in Rekordzeit, wozu Nato,USA und Co. in Jahren nicht in der Lage, bzw. nicht willens war und schafft Ruhe in Syrien.

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bertholdrosswag 12.10.2015, 14:00
6. Falsch und wieder erlogen.

Falsch und wieder erlogen.
Putin sagte klar, dass es nicht darum geht Assad persönlich zu schützen. Es geht darum geordnete politische Verhältnisse in Syrien zu schaffen. Um dem durch bewaffnete Rebellen in die Anarchie und Chaos versunkene Taat die Möglichkeit zu sichern in geordnete politische Strukturen zurück zu finden. Nur dann können die Menschen ihre Regierung frei wählen, die ganz ohne Zweifel säkularer Verfassung entsprechen muss. Wenn die NATO das nicht begreifen kann will sie es nicht begreifen. Über das WARUM könnte man ja dann auch spekulieren. Pütins Konzept ist logisch und hat nach seiner Darlegung nichts mit dem Schutz Assads zu tun. Um den können sich dann nach der Herstellung der sozialen und politischen Verhältnisse ein Gericht kümmern.

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sagichned 12.10.2015, 14:03
7.

Und wärend die NATO bzw. der sogenannte Westen Gift und Galle spucken, erobert die Syrische Armee die Gegend nördlich von Aleppo. Was wiederum zeigt, wie effizient das Vorgehen Russlands ist.

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sean100 12.10.2015, 14:11
8. Stimmungsmache

Was denn für eine Verlängerung der Syrienkrise? Stand dieser Krieg etwa kurz vor dem Ende? Ob mit oder ohne Russen geht der Krieg dort unten noch Jahre weiter. Dort bekriegt jeder den anderen. Gelder und Waffen fließen fleißig aus den Kassen Saudi Arabiens und Katar in den IS! Da sagt kein Mensch etwas dagegen. Bringt ja auch nicht noch mehr Leid. Davon gibt es in der Presse keinerlei Schlagzeilen und Empörungen. Einerseits Verbündete der USA im Kampf gegen den Terror, unterstützen sie ihn aber auf der anderen Seite! Und was sie gerne für einen Staat in Syrien durchsetzen wollen, sieht man an ihren Staatsformen. Scharia, Köpfen, Steinigen, Auspeitschen, Stockhiebe und viele nette Dinge mehr!
Wo bleibt da der internationale Aufschrei?

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egonon 12.10.2015, 14:14
9. Welch ein Witzbold,

dieser Stoltenberg. Jetzt werden erstmals Teile des IS wirksam bekämpft und schon ist das der USA dominierten NATO nicht Recht. Ist ja auch nicht verwunderlch,denndie Türkei als Mitglied der Nato hat- wenn man den früheren Berichten des SPIEGEL glaubt, den IS Jahrelang unterstützt und bombardiert jetzt fleißig die Verbände der Kurden, die bisher allein erfolgreiche Gefechte gegen den IS geführt haben. Daß Rußland jetzt dabei ist, die reguläre Syrische Armee zu verstärken und im Einvernehmen mit der syrischen Regierung Luftangriffe fliegt, zeigt deutlich, wie sehr die USA im Irak und in Syrien versagt haben. Da scheint mir doch, daß in der Reaktion Stoltenbergs der Neid auf einen erfolgreiche Player, der aber nicht Mitspieler sein darf, ausschlaggebend ist.

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