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Hilfe für Peschmerga: Die fünf Gefahren deutscher Waffenlieferungen
DPA

Soll Deutschland den Kurden Waffen liefern, um den Vormarsch der radikalislamischen IS zu stoppen? Die Bundesregierung plant für den Mittwoch eine Grundsatzentscheidung, doch der Schritt birgt womöglich große Gefahren.

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makuzei 19.08.2014, 16:42
1.

Zitat von sysop
Soll Deutschland den Kurden Waffen liefern, um den Vormarsch der radikalislamischen IS zu stoppen? Die Bundesregierung plant für den Mittwoch eine Grundsatzentscheidung, doch der Schritt birgt womöglich große Gefahren.
Die Richtlinien sind reif für den Schredder.Es gibt auf der ganzen Welt keine Gebiete mehr,die nicht Spannungsgebiete sind .-
Wenn man sich nicht auf die NATO beschränken will-und das will man ja nicht , ist diese eingedoste Gedankenfertigsuppe -
keine Waffenlieferung in Spannungsgebiete -
von vorgestern.-
Die Anforderungen steigen: man muss neuerdings nachdenken.

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manolis_glezas 19.08.2014, 16:43
2. Kann mir jemand sagen ...

... warum die IS militärisch so gut geschult ist? Einerseits scheinen sie wild anzugreifen, andererseits haben sie offenbar eine ausgeklügelte Stragie mit Aufklärung, taktischen Bündnisbildungen und länger reichenden Planungen?

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thomasco 19.08.2014, 16:56
3. Waffenlieferungen schaffen nur neue Probleme...

Die Kurden wollen seit Jahrzehnten ihren eigenen Staat und den werden sie sich jetzt erkämpfen. Der grösste Gegner der Kurden sind die Türken und die werden sich nicht scheuen die Kurden zu bekämpfen, dann werden die Türken mit Waffen des NATO Partners Deutschland bekämpft...

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yackermann97 19.08.2014, 16:56
4. 5 Nachteile

doch nur der Erste enthält Substanz. Welche konkreten Negativfolgen resultieren denn von einer Stärkung der Kurden? -keine

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winki 19.08.2014, 16:56
5. Die Situation ist für Deutschland ...

kompliziert. Egal was letztlich getan wird, Waffen lifern oder nicht, es kann dem Westen immer auf die Füsse fallen und unreperablen Schaden in der Region anrichten. Ich glaube aber, nichts zu tun womit die IS erfolgreich bekämpft werden können ist wohl das Schlimmste was Deutschland entscheiden könnte. Wer für die entstandene Situation verantwortlich ist, das dürfte wohl jdem klar sein. Nur ändert das Wissen darüber nichts, dass gehandelt werden muss und das sehr schnell. Humanitäre Hilfe ist eine gute Sache,Nachtsichtgeräte und Schutzwesten auch. Nur damit kann man die IS eben nicht bekämpfen. Panzerbrechende Waffen müssen es schon sein.

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gerald246 19.08.2014, 16:57
6. Unterstutzung fuer IS

Zitat von manolis_glezas
... warum die IS militärisch so gut geschult ist? Einerseits scheinen sie wild anzugreifen, andererseits haben sie offenbar eine ausgeklügelte Stragie mit Aufklärung, taktischen Bündnisbildungen und länger reichenden Planungen?
Unterstuetzung von Seiten einer Regionalmacht?

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Atheist_Crusader 19.08.2014, 19:03
7.

All diese Nachteile verlieren an Gewicht wenn man bedenkt, dass andere Seiten längst Waffen liefern. Zumal die USA da bereits eine sinnvolle Struktur fahren: Infanteriewaffen für die Kurden, die Luftunterstützung liefert man selbst. Denn die Flugzeuge kann man nachher abziehen.
Und was den kurdischen Staat angeht, hat Deutschland gefälligst mal seine dämliche Klappe zu halten. Seit wann haben wir das Recht zu entscheiden, wer einen eigenen Staat verdient? Wenn die Amis tatsächlich für ihre angeblichen Prinzipien eintreten würden, dann gäbe es schon längst einen Kurdenstaat. Aber die Türken sind als Verbündete wertvoller.



Oh, und nebenbei: Die Angst um einen Guerillakrieg der Kurden ist allerdings absoluter Käse. Guerillas brauchen eine Bevölkerung in der sie sich verstecken können. Und damit einen Gegner der gewisse Hemmungen hat, Zivilisten zu töten. Das funktioniert vielleicht gegen westliche Truppen, aber nicht gegen einen Feind, der regelmäßig Menschen massakriert. Wenn denen ein paar kurdische Guerillas Probleme machen, dann löschen sie als Vergeltung ein paar nahe Kurden-Därfer aus. Früher oder später ist dann keiner mehr da, der die Guerillas unterstützen kann - auf die eine oder andere Weise.

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fritzyoski 19.08.2014, 19:10
8. lebensfähig

"Langfristig könnte es schließlich zur Bildung eines eigenständigen kurdischen Nordstaats kommen. Doch dann würde der Irak wohl rasch zerfallen - die Schiiten im Süden des Landes würden sich ebenfalls abspalten. Der Rest des Irak mit Bagdad, so auch die Einschätzung Steinmeiers im Auswärtigen Ausschuss, sei dann nicht mehr "lebensfähig"."
Wie lebensfähig der Irak in seiner derzeitigen Zusammensetzung ist wird ja zur Zeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Da waere es sinnvoller den Staat zu teilen anstatt sich dauernd gegenseitig abzuschlachten.

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c.klaus 19.08.2014, 19:13
9. Super Hilfe wäre...

alle die einfach nur Frieden wollen Asyl geben ... dann bauen wir eine Mauer um den ganzen nahen Osten und werfen dann viele viele Waffen rein ... und dann schauen wir uns das ganze via Satellit an ...

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