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Hilfsappell an Bundesregierung: Ukraine fürchtet Winteroffensive Russlands
AFP

Die Ukraine meldet neue russische Truppenbewegungen im Osten des Landes. Kiew befürchtet eine Winteroffensive Moskaus. Der Außenminister fordert deshalb mehr Hilfe von der Bundesregierung.

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retro71 28.11.2014, 10:48
120. Die wievielte

Invasion ist das jetzt, welche die Ukraine fürchtet ? Wurde nicht schon das ganze Jahr über mit fragwürdigen Satellitenbildern eine Invasion herbeifabuliert ? und nicht zu vergessen die haarsträubende Meldung der gezündeten Atomrakete ? Solange dieses Land nicht seine Kampfhandlungen gegen die eigene Bevölkerung einstellt und nicht endlich aufhört, den Westen in einen Krieg hineinziehen zu wollen, nichts anderes würde bei einem NATO Beitritt passieren, sollten sämtliche Hilfen nur humanitärer Art sein. Ein NATO Beitritt muss ganz klar ausgeschloßen werden.Da hat unsere Regierung endlich mal Weitsicht bewiesen.

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garfield53 28.11.2014, 10:50
121. mmm 1

So langsam müssen wir aber in die Puschen kommen.

Millionen in die westukrainische "Freiheitsbewegung" gesteckt, mit allen möglichen Leuten, welche man mit viel Geld aus der Gosse/ den Wäldern gelockt hat, gemeinsam mit Amerikas "Freunden", in der Westukraine geputscht, Faschisten und klerikale Nationalisten freudigst als wahre Europäer in die Arme geschlossen und auf die Führungspositionen gesetzt.

Woher der Westwind wehte hat man spätestens bei den nun herrschenden Personen erkannt, alles langjährige "Schläfer", hervorragend mit den staatlichen amerikanischen Terrorinstitutionen vernetzt, von denen aufgebaut und mit Söldnern in der "heissen" Phase verstärkt.
Die eigenen inländischen Nationalisten und Russenhasser aus der Wirtschaft und dem Klerus incl. Bandera-"Romantikern", als Showtruppe für die laue Phase nützlich, wurden weitestgehend "kaltgestellt" und die Führungspositionen mit "eigenen", langfristig "aufgebauten" Leuten besetzt, neofaschistische Nationalisten waren für den Bürgerkrieg gegen die slawische Bevölkerung herzlichst willkommen.
Da die ukrainsche Armee, bestehend aus meist ahnungslosen Jugendlichen und alten Sowjetoffizieren, wie fast überall in den postsowjetischen "Stammesrepubliken", nicht umfassend rassistisch und nationalisitisch durchsetzt war, eigentlich, ausser den westukrainsischen Nationalisten keine Feinde hatte, musste , um die geostrategischen Ziele der Amerikaner und ihrer "Abhängigen", eine entsprechende Lage organisiert werden, ohne Skrupel und Rücksicht auf Opfer.

Da in den post-k.u.k. Gebieten der Westukraine über Jahrzehnte mit westlicher Unterstützung eine umfassende nationalistische und neofaschistische Basis geschaffen wurde, waren auch die richtigen Leute vorhanden, marodierende Milizen, bestehend aus Nationalisten und Faschisten, welche Eines nur zusammenhält, ihr s.g. Slawen-/ Russenhass, welcher von den westlichen "Demokraten" freudigst benützt wird zur Umsetzung ihrer geostrategischen und machtpolitischen "Einkreisung" des "Erbfeindes", vielleicht, koste es was es wolle, die Geschichte "umzuschreiben.

Wir sind in die Gewalt- und Kriegshystherie des 18.Jahrhunderts zurück gefallen, wo die aufstrebenden Imperialisten die Landkarten zu ihren persönlichen Vorteilen umschreiben wollten und heute, Dank der wirtschaftlichen und politischen Gewaltenübernahme durch die globalen Konzerne, neue Grenzen gezogen werden sollen, entsprechend ihrer wirtschaftlichen Interessen.

teil2

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garfield53 28.11.2014, 10:51
122. mmm2

Teil2
Die vorgeschobene "Romantik" von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, wie immer ein genialer Propagandaschachzug der politischen und medialen Meinungsmacher, kostet den betroffenen Völker weitgehend ihre staatliche, wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit zugunsten globaler fremder wirtschaftlicher und politischer Interessen, weltweit.

Egal ob im Nahen Osten, Arabien oder Europa und Asien.

"Tarnorganisationen" der globalen wirtschaftlichen und geostrategischen Interessen, wie die EU und die UNO werden als Alibi an der langen Leine durchs Dorf gezogen.

Und wer sich dem nicht devot unterwirft, bekommt die gesamte mediale, wirtschaftliche, politische und militärische Macht der globalen wirtschaftlichen und politischen Klasse zu spüren, koste es was es wolle.

Beispiele sind zu Hauf vorhanden, incl. Elend und Tod, im Namen unserer Interessen, weltweit.

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garfield 28.11.2014, 10:54
123.

Komisch, ich habe zwar nur einen Teil der Beiträge gelesen, aber wo sind sie denn plötzlich alle hin, die Verteidiger von Demokratur und Freiheit, die wie ein Mann hinter der Ukraine standen, die jede Sanktion gegen Russland beklatscht und Stein und Bein geschworen haben, auch Auswirkungen auf uns mannhaft zu ertragen - denn das müsse im Namen von Demokratur und Freiheit schließlich sein?
Jetzt bittet die Ukraine nur um ein paar Dieselmotoren und plötzlich drehen sich alle verlegen um: "äh, Ukraine? War da was? Brauchen wir die? In die EU? Um Gottes Willen."
Einfach köstlich.

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PatrickBe 28.11.2014, 10:56
124. Putin betreibt eine Machtpolitik wie im 20. Jahrhundert

Es ist auch in unserem Interesse, dass dieses aggressive Verhalten im Europa des 21. Jahrhunderts nicht mehr geduldet wird.

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x+n 28.11.2014, 10:56
125. ...

Zitat von m.heusler
Den Menschen in der Ukraine nicht zu Helfen sich vor einer weiteren Fortschreitung der russischen Invasion zu schützen wäre unterlassene Hilfeleistung.
Da wäre die Hilfe an andere viel dringlicher.
Zum Beispiel die Menschen im Sudan.
Ach nein, da hat ja der Westen die Panzer an die Rebellen geschickt; das ist was ganz was anderes...

http://www.fr-online.de/wikileaks---die-enthuellungsplattform/depeschen-gekaperte-panzer-sollten-in-den-sudan,4882932,4910612.html

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spon-facebook-10000461574 28.11.2014, 10:56
126. Russische Invasion ?

danach, was der Rechte Sektor und bewaffnete Batailon in Odessa am 22.11. 2014 geleistet hat und das Ölraffinerie brutal gestürmt hat und enteignet hat, muss der Ukrainische Regierung, als Vorbotschaft mit der Invasion der Russen rechnen zu wollen. Russland hat bis jetzt nicht gebeugt und wird er weiter nicht beugen. Die EU muss schon mal nachdenken, dass mit dieser Aktion hat Ukraine eine weitere Erpressung gegen EU macht. Erstens war mit der Gastransit und jetzt mit der Öl und Dieseltransit, der hauptsächlich nach EU geht. Wir, die EU , schaufeln unsere eigenen Grab aus. Jetzt musste die EU scharf nachdenken, ob die Sanktionen besser rückgängig zu machen und auf keinen Druck der Ukrainische Regierung nachgeben. In der Hintergrund agieren USA Berater, die jeder Entscheidung Kievs diktieren. Die EU sollte es nicht zulassen, missbraucht zu werden für die Interesse der USA und Nachteil der EU. Sollte die USA sein Ziel erreichen, wird die EU destabilisiert und unseren wunderbare Zeiten den Vergangenheit zugehören und das wäre sehr, sehr schade.

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tschautsen 28.11.2014, 10:59
127. Donezk oder Donezk

Hallo SPON. Handelt es sich bei dem russischen Panzer im Bild um einen, der in/um das ukrainische Donezk herum gesehen wurde oder beim südrussichen Donezk? Bitte um Klarstellung.

Durch Weglassen wichtiger Informationen wollt Ihr doch nicht etwa einen bestimmten Eindruck hinterlassen. Wenn doch, sollte sich der Presserat mal langsam damit beschäftigen. Seid so fair und veröffentlicht das mal.

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x+n 28.11.2014, 11:01
128. ...

Zitat von bergerangel
jetzt nur in die NATO um beim Angriffsfall geschützt zu sein. Putin ist ein wahnsinniges Kind das mit dem Feuer spielt und keiner will einen dritten Weltkrieg mit ihm riskieren.
Die ukrainische Führung will in die NATO um diese in den Konflikt hineinzuziehen. Angebliche Angriffe gibt es doch ständig, sogar Kernwaffeneinsatz wurde behauptet:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/ukraine-minister-erntet-spott-fuer-bericht-ueber-atomschlag-a-993149.html
Wahrscheinlich hofft man so durch eine false flag operation die Krim wieder zu bekommen.

Btw, nicht die Ukraine, sondern deren Führung will in die NATO. Von der Bevölkerung nur 30%.
http://www.rferl.org/media/photogallery/gallup-poll-on-ukraine/25410239.html

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garfield53 28.11.2014, 11:04
129. mmm

Zitat von Korf
Das Gründungsanliegen der NATO war die Schaffung eines Gegengewichtes zum sich aufrüstenden Ostblock. 1990 hatte sich die Existenzgrundlage dieses Verteidungsbündnisses erledigt. Dass es trotzdem weiter existierte, obwohl in den 90er Jahren keinerlei Gefahr aus dem Osten bestand, zeigt, dass Russland aus westlicher Perspektive unausgesetzt als "Gegner" erhalten blieb. Ein fatales Signal. Und die jetzige Situation ist die Quittung für diese verdeckt aggressive Politik. Und noch etwas: Putin schafft einen Puffer. Selbst Geheimdienst-Insider wie McGovern sehen keinerlei Belege für "Erweiterungsabsichten" Russlands. Es gibt auch keine Hinweise, die belegen, dass der Kreml mehr will, als eine Abstandszone und eine Verhandlungsbasis. Seit 25 Jahren wird daran gearbeitet, Russland in die Defensive zu treiben - lange Zeit ohne ersichtlichen Grund. Russland zeigt uns nun, dass wir ihm unterdessen auch egal geworden sind. Hoffen wir, dass der Kreml dabei nicht bis zum Äußersten geht. Wir trügen dann die Mitschuld an den Folgen.
Setzen 5!

Offiziell wurde die Nato als "Nord-Atlanisches Verteidigungsbündnis" gegen eventuell wiedererstehenden deutschen Imperialismus angedacht.
Das Ende der Vieriger vor allen die Briten, sehend ihren weltweiten militärischen und politischen Einfluss zu verlieren, eine antisowjetische "Kampfgemeinschaft" um jeden Preis, formten, wurde von den Amerikanern wie ein Weihnachtsgeschenk, dankend angenommen.
Und spätestens im Korea-Krieg scheusslichst missbraucht, einschliesslich der UNO.
Ursprünglich sollte die NATO 1945 gegründet werden und die Sowjetunion, aus den Lehren des Krieges heraus, wollte sogar Mitglied werden.
Ist Geschichte, leider!

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