Forum: Politik
Hilfsgelder: EU stellt in Flüchtlingskrise 2,4 Milliarden Euro bereit
REUTERS

Italien und Griechenland schultern die größten Lasten der Flüchtlingskrise. Jetzt hat die EU Hilfsgelder bewilligt, die bis 2020 ausgeschüttet werden sollen. Auch Frankreich und England erhalten mehr Geld für den Brennpunkt Calais.

Seite 1 von 4
Rainer Helmbrecht 10.08.2015, 19:24
1.

Die überschrifft heizt nur den vorhandenen Neid von Pegida an. Es dreht sich um 2,4 Milliarden in 5 Jahren. Aber es sieht aus wie 2,4 Milliarden/Jahr.

Wenn man sonst Geld locker macht, dann sind das ganz andere Summen.

MfG. Rainer

Beitrag melden
einwerfer 10.08.2015, 19:37
2. Schon etwas lächerlich,

wenn die beiden 'großen Nationen' Frankreich und GROß-Britannien, beide ständige Mitglieder im UN-Sicherheitsrat und Atommächte, nun die finanzielle Hilfe der EU brauchen, um mit der Lage in Calais fertig zu werden.

Beitrag melden
tomymind 10.08.2015, 19:46
3.

So, so Frankreich und GB brauchen Hilfsgelder für Calais. mein Gott, bei denen sieht es ja fast so beschissen aus wie in GR. Wo die Kohle für I und GR landet ist klar, oder?

Beitrag melden
Eduschu 10.08.2015, 19:51
4.

Die Hilfen für Griechenland und Italien kann ich nachvollziehen. Aber wegen weniger als 10000 (wahrscheinlich sind es gerade mal um die 4000) Flüchtlingen bei Calais gleich ein neues Hilfsprogramm für Frankreich und GB aufzulegen? Geht's noch - wieso erhält dann Schweden keine Hilfen? Die hatten im Jahr 2014 etwa 75000 Asylbewerber zu verzeichnen. Frankreich, das fast 7 mal mehr Einwohner hat, zählte lediglich 57000 Asylanträge. Schlimmer noch die Briten: Gerade mal 31000 Asylanträge im Jahr 2014. Das Geld der EU jedoch fließt nach Frankreich und GB. Ein Schelm, wer da Strippenzieher am Werk sieht.

Beitrag melden
karend 10.08.2015, 19:53
5. Und?

Und Gelder für Deutschland? Schließlich nimmt Deutschland 2015 die meisten Flüchtlinge auf.
Sorry, sollte ich die Zahlen doch übersehen haben.
EU-Länder, die sich gegen eine gerechte Verteilung stemmen und weniger Flüchtlinge aufnehmen, sollten zusätzlich weniger Milliarden € erhalten.

Beitrag melden
mcvitus 10.08.2015, 20:02
6. Das wurde aber auch höchste Zeit!

Viel zu lange wurden diese Staaten mit dem Problem allein gelassen. Das kann aber nur ein erster Schritt sein. Denn der Zustrom wird noch viele Monate oder Jahre anhalten. Die Politik des Wegschauens oder des Aussitzens wird hier unter Garantie nicht helfen. Und je schneller gehandelt wird um so größer die Chance für die Flüchtlinge und für uns alle.

Beitrag melden
friedel_3 10.08.2015, 20:08
7. Nur laut genug

Man muss nur laut genug schreien um Geld aus den EU-Töpfen zu bekommen.
Insbesondere GB und I.
Das Nadelör nach GB mag zwar für die Briten ärgerlich sein, ist aber sicherlich ohne EU-Geld beherrschbar.
Italien reicht die Ankömmlinge doch nur durch- unter Berlusconi sogar mit Touristenvisa. In diesem Fall ist die lange Küste und geringe Nähe nach Afrika schlecht, sonst aber wird sie doch gern teuer vermarktet.
Hohe Kosten haben die Länder, die langfristig viele Leute aufnehmen. Dafür gibt es aber kein EU-Geld extra.

Beitrag melden
claudio_im_osten 10.08.2015, 20:13
8. @einwerfer

Sie haben Recht. Absurd, wenn die EU ausgerechnet Länder wie Großbritannien unterstützt, das nicht einmal bereit ist, selbst einen durchschnittlichen Beitrag zu leisten. Auch die insgesamt im Rahm stehende Summe - für einen Fünfjahreszeitraum - werden die Situation in Ländern wie Griechenland bestenfalls notdürftig vor dem Zusammenbruch retten - und wahrscheinlich nur ausgezahlt, wenn die aufnehmenden Länder dann einen Eigenanteil leisten, was sich Großbritannien wird leisten können. Griechenland nicht.

Beitrag melden
Against_NWO 10.08.2015, 20:21
9. Nun ja,

wenn ich mir die tatsächlichen Zahlen aus zB Griechenland anschaue, dann erhalte ich ein anderes Bild. Dort kommen zwar viele an aber die meisten gehen weiter und stellen ihren Antrag in einem anderen land. Und auch Frankreich: alleine NRW nimmt schon mehr Flüchtlinge auf als Frankreich.
Und dann sollen wir denen, denn wir sind der größte Nettozahler, noch einen Ausgleich zahlen?!
Also wirklich, ich kann bald nicht mehr....

Beitrag melden
Seite 1 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!