Forum: Politik
Hillary Clinton in der Stunde der Niederlage: Abgemeldet
REUTERS

Hillary Clintons Präsidentschaftsträume versickern in einer schockierenden Niederlage. Das muss schwer zu verkraften sein - trägt sie doch selbst die Hauptschuld daran.

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denn76 09.11.2016, 17:21
30.

Zitat von humble101
Vielleicht wäre es besser gewesen, der Autor wäre dem Wahlkampf und nicht seinen inneren Wünschen gefolgt. Zwar hat T die C permanent als korrupt bezeichnet, die Stimmen hat er aber über das Angst machen bekommen. Moslems und Islamisierung, wie in Deutschland, das waren seine Bedrohungen. Ohne Merkels Flüchtlingspolitik und den damit verbundenen Problemen, hätte er sehr wenig Kanonenfutter gehabt. Schon in Polen, Ungarn und anderen Ländern war das ausschlaggebend. Zum Glück kommt es langfristi8g immer, so wie es das Volk will und nicht so, wie es ein paar Raffgierige wollen.
Also ist Merkel schuld am Wahlsieg vom Trumpeltier? Selten so einen Blödsinn gehört, Moslems waren auch das Thema, aber ausschlaggebend waren die anderen Lügen vom neuen Präsidenten.

Allmählich kann ich diesen Unsinn mit der Islamisierung nicht mehr hören. Als ob es auf dieser Welt keine anderen Probleme mehr gibt als ein paar Menschen die in den Westen flüchten.

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Xantos73 09.11.2016, 17:21
31. Herr Pietzke,

also der Satz "Sie war die richtige Frau zur falschen Zeit." Selbst mit der nachgeschobenen Erklärung zu diesem Satz ist der für mich pure Meinungsmache.
Es ist in meinen Augen schäbig sich dann nicht mal bei den eigenen Unterstützern ordentlich abzumelden und wenn es Ihr gesundheitlich nicht so ging, was ja durchaus sein kann, dann hätte wenigstens Ihr Mann sich zeigen können. Aber derart abzutauchen - das ist keine Art. Dies zeigt ein mal mehr das Clinton nie die richtige Frau war. Sie hat wie es scheint kein Stehvermögen und das braucht es in dem Job. Aber was solls, Sie wird finanziell weich fallen. Sie ist nun aber die Frau, die fast der erste weibliche Präsident geworden wäre. Doch nun mit dem Makel - Hat Sie diese Niederlage je verkraftet? Diese Frage wird Sie nun immer und überall hin begleiten auf all Ihren Wegen. Hätte Sie es sportlich genommen - wäre alles gut für Sie gewesen aber so...

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huz6789 09.11.2016, 17:22
32. Dekadenzprozess

Zitat von charles.f
Die Hoffnung heisst Trump. Und zwar in der Form, dass spätestens jetzt alle aufwachen und kapieren was die Zeit geschlagen hat.
Und genau das wird nicht passieren. Auch die Politiker sind nur mit sich selbst beschäftigt. Wird Gabriel jetzt TISA und TTIP stoppen ? Nein, er wird seine Agenda durchsetzen. Und Merkel will auch nur wieder Kanzlerin werden, darum hat sie für die Nachfolge nicht vorgesorgt (Standardproblem konservativer Strukturen). Und der Oberglobalisierer Junker wird einfach so weitermachen. Immer weiter.

Der Dekadenzprozess ist nicht aufzuhalten, weil die Mächtigen mächtig bleiben wollen - und das geht so: Alles Gut > Krise: Irgendwie durch. Immer weiter so > Tanz auf dem Vulkan > Absturz > Depression > Neue Generation > Neuanfang. Nach dieser Abfolge sind wir jetzt erst auf der 2. Raste.

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franke08 09.11.2016, 17:24
33. Ehrgeizig, verlogen und gefährlich

Schauen wir uns doch mal die ARTE Doku über Clinton und Trump an. Ihr Kommentar zum Tod von Gaddafi: " Wir kamen, sahen und er starb" , dabei unverhohlene Freude- diese Frau ist einfach skrupellos, gewissenlos und machtbesessen. Ob Trump die bessere Alternative ist wird sich zeigen, aber ein gutes Verhältnis zu Russland und etwas Rückzug aus der NATO klingen gut. Was war denn bisher gut an Amerika. Dutzende Regimchanges, Kriege mit Millionen von Toten, Machtgehabe als Weltpolizist, Todesstrafe, Rassendiskreminierung, und Gerede von Demokratie und Menschenrechten. In Wirklichkeit hat sich dafür keiner Interessiert, es ging stets nur um Macht und Geld, dafür starben tausende Menschen, nicht nur im Irak und Vietnam.
Nein HC ist ebenso ungeeignet als Präsidentin wie evtl. Trump, aber bei ihm gibts noch eine gewisse Hoffnung auf Eine bessere Politik.

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kopi4 09.11.2016, 17:25
34. Brexit 2

Das ganze erinnert doch stark an den Brexit im Juni.Hier wie da waren die gebildeten, die jungen, die Städter der Ansicht: das kann nicht passieren. Und hier wie da sehen sie am Morgen danach das die Johnsons,Farages, Trumps es besser wußten. Auch das Erwachen derjenigen die sich haben einfangen lassen wird ähnlich ausfallen wie im britischen Sommer.

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baiki 09.11.2016, 17:26
35. Wrong horse

Man mag die aktuelle Situation beklagen, wirkliches Mitleid mit Clinton empfinde ich nicht. Festzuhalten bleibt der Fehler, dass eine Person für die Demokraten nominiert wurde, die bereits Obama im internen Vergleich unterlag. Was schon damals nicht ihrer fehlenden Kompetenz zuzuschreiben war, sondern dem Fehlen einer gewissen Aura und Leidenschaft, die gerade gegen einen Demagogen wie Trump wichtig gewesen wäre.

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hornochse 09.11.2016, 17:26
36. Das Wahlsystem ist nicht representativ!

Über 150 ooo Wählerstimmen mehr für Clinton trotzdem nur 215 Wahlmänner für Clinton und 273 für Trump. Es ist Nähmaschine so das MEISTENS die Wahlmänner den Wählerstimmen folgen Sie müssen aber per Gesetz in den meisten Staaten dies nicht. Sie entscheiden direkt die Wähler indirekt mit einer Empfehlung....

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denn76 09.11.2016, 17:29
37.

Zitat von nerdchen
Komisch, kann mich nicht an solche Aussagen von Herrn Pitzke in der Vorwahlzeit erinnern... da ging es doch nur um den schrecklichen Herrn T. Liebe politische SPIEGEL ONLINE-Redaktion, ich empfehle Euch dringendst, mal Eure Berichterstattung zur US-Wahl in ein paar Wochenendseminaren aufzuarbeiten. Die Einseitigkeit und teilweise fehlende Trennung von Berichterstattung und Meinung war kein Glanzstück und Eurer vermeintlichen Stellung in der deutschen Presselandschaft unwürdig. Die Aussagen mancher US-Hinterwäldler vor der Wahl, die ich im Fernsehen gesehen habe, haben mich besser über die Befindlichkeit der dortigen Bevölkerung informiert als die meisten Eurer im Zwei-Stunden-Takt hingeworfenen politischen Analysen. Reißt Euch nochmal zusammen, bevor ich (und viele andere) abwandern. Mehr Qualität, mehr Tiefgang, weniger Lombardis. Danke! -nerdchen
Wenn ich sowas lese frage ich mich ernsthaft was die Leute erwarten, was soll denn über Trump positives berichtet werden? Ist ausgeglichene Berichterstattung für Sie wenn man über die Kandidaten gleich viele gute und schlechte Berichte bringt?

Schauen Sie sich die Presse weltweit an, es wurde nirgendwo positiv über Trump berichtet. Noch nicht einmal in den streng konserativen Medien, das sollte Ihnen doch etwas die Augen öffnen?

Und Berichte und Kommentare werden bei Spiegel klar gekennzeichnet, weiss nicht wo hier das Problem liegt?

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zaunreiter35 09.11.2016, 17:32
38. Seien Sie doch mal ehrlich

Ihren Lesern gegenüber.
In Argument 1 haben Sie das ja schon geschafft. Die Demokraten haben sich ins Abseits manövriert, weil sie Sanders ausgebootet haben. Das haben die Demokraten aber auch mit Hilfe der Medien geschafft, nicht nur in den USA, sondern auch hier, in dem er als unverbesserlicher linker Trottel dargestellt wurde. Der hätte Trump geschlagen, aber den wollte die Führung der Demokraten nicht. Diese Wahl hat genug Verlierer hinterlassen, angefangen bei Frau Wasserman Schultz. Die nächste, die auf der Strecke blieb, war die leakende Demokratin im Fernsehsender.
Nein, ich habe kein Mitleid mit denen.

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it--fachmann 09.11.2016, 17:33
39. Clinton macht keine Fehler

Also sie denkt, sie macht keine Fehler. Natürlich schaut sie dann dumm aus der Wäsche, wenn sowas passiert. Da fehlt es doch einfach an Charakter, auch mal eine Niederlage eingestehen zu können. Das konnte sie noch nie. Die Amerikaner hatten wegen Clintons Intrigenspiel nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber vielleicht ist der Trump sogar eine Chance. Man weiß das nicht und er selber weiß vermutlich auch noch nicht, was für eine Politik er machen will.

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