Forum: Politik
Hillary Clinton in der Stunde der Niederlage: Abgemeldet
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Hillary Clintons Präsidentschaftsträume versickern in einer schockierenden Niederlage. Das muss schwer zu verkraften sein - trägt sie doch selbst die Hauptschuld daran.

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spon_2316845 09.11.2016, 17:35
40. Stadt - Land

Ich lese alles Mögliche, wer angeblich Trump gewählt hat. Das offensichtlichste scheint niemandem aufzufallen. Die grossen Städte haben alle Hillary Clinton gewählt. Michigan zum Beispiel geht als Staat vermutlich an Trump. Aber Detroit ist blau. Selbst die grossen Städte in Texas Dalla, Austin, Houston, San Antonio haben alle demokratisch gewählt. Oder Utah, oder ist das Ergebnis in Salt Lake City gerade zu umgedreht zum Rest des Staates. Das gilt sogar für den Staat New York. Das Hinterland der City hat Trump gewählt. Ich nehme an, dass man sich ausserhalb der Metropolen als Verlierer vorkommt ähnlich wie in Deutschland im Osten. Und das ist das Resultat. Das Resultat einer unglaublichen Arroganz gegenüber dem, was die Menschen was die Menschen ausserhalb der grossen Städte bewegt.

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willi2004 09.11.2016, 17:35
41. Was für Superreiche Clans und warum war Frau Clinton eine schlechte Kanditatin?

Frau Clinton wäre der ideale Präsident gewesen. Sie hätte viele Sachen die Sanders eingebracht hatte übernommen ohne Traumschaum zu produzieren. Diplomatisch geschult hätte Sie die komplizierten Situationen
die in der Welt sind gelöst oder zumindest an Lösungen gearbeitet. Sie ist klug, ehrgeizig und kann trotzdem mit Mitarbeitern zusammenarbeiten. In jeder anderen Zeit wäre Sie die ideale erste Präsidentin. Die angeblichen Skandale sind wenn man genauer hinschaut, ein Witz. Wo ist Sie korrupt gewesen. Bei Ihren teuer bezahlten Reden war Sie ein Privatier ohne Amt.
Das Problem von Frau Clinton ist die jetzige Situation in den westlichen Ländern. Die Globalisierung ist kompliziert und bringt auch immer auch Verlierer hervor. Wenn die ganze Welt Produkte in großer Zahl und guter Qualität für den Weltmarkt herstellen kann, dann werden diese halt nicht mehr wie früher in den USA hergestellt. Bei den Arbeitsplätzen wird weiter dahin gehen - gut bezahlten Jobs in der Softwareprogrammierung, Ingenieurwesen, Entscheider bei Banken und ähnlich - schlecht bezahlte Dienstleistungsjobs - die Mittelschicht aus Handwerkern und Kleinunternehmer. Die Industriejobs die in die Welt gegangen sind kommen nicht zurück und die Schäden die durch die Finanzkrise entstanden sind, werden nicht so einfach repariert werden können.
Die Populisten haben leichtes Spiel. Die Mittelschicht ist schon runtergerutscht oder hat Angst runterzurutschen in die schlecht bezahlten Jobs. Viele sehen das man in der weltweit tätigen Finanzwirtschaft schlecht kontrolliert werden kann und bescheißen kann wie man will. Großkonzerne verdienen mehr Geld als früher da sie in die ganze Welt verkaufen können und dazu überall produzieren können.
Einfach Lösungen sind dann Top - Schuld haben die da oben, die Ausländer, die Deutschen, die Chinesen, die Mexikaner, die Elite - halt das BÖSE.
Und Herr Trump ist genau wie Hitler der richtige Demagoge zur richtigen Zeit mit den modernsten Methoden, der diese Ängste aufnehmen kann und politischen Gewinn ziehen kann. Mehr ist es nicht. Frau Clinton hat halt nur Pech.

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luciusvoldemort 09.11.2016, 17:36
42. Keiner hat sie gezwungen

Zitat von victoria101
Hillary Clinton hat einen unglaublich kräftezehrenden unglaublich anstrengenden Wahlkampf hinter sich. Sie musste, um ihr Ziel zu erreichen eine unglaubliche Schlammschlacht hinnehmen. Sie ist mit 69 Jahren durch Bundesstaaten getingelt, hat Tag und Nacht Wahlkampf gemacht und sich dabei noch permanent beleidigen lassen. Immer, wenn man dachte nun hättest, dann kam wieder jemand mit noch einer E-Mail oder sonst irgendwas. Und dann am Schluss alles umsonst. Ich kann mir vorstellen die Frau ist völlig zusammengebrochen. Das hat mit schlecht verlieren überhaupt nichts zu tun.
Es ist die Machtgeilheit der Hillary Clinton, die sie hat das machen lassen. Geiz ist geil und Macht korrumpiert. Verlorene Macht zeigt aber oft auch das wahre Gesicht eines Menschen. Clinton hat es nicht nur Ihren Anhängern und insbesondere ihren Helfern gezeigt, nein Sie hat allen IHREN Wählern gezeigt, wie egal ihr diese im Grunde sind. Das ist der wahre Charakter der Clinton.
Noch etwas Persönliches. Als ich hier in der Dominikanischen Republik Ende Juni mit amerikanischen Freunden, diskutierte und meinte Bernie Sanders wäre der richtige Kandidat für die Demokraten ansonsten wird Trump Präsident wurde ich verlacht und habe gegen drei mit je 20 USD gewettet. Einer (schwarz) hat sich schon gemeldet und gesagt er wird in die DR auswandern und mir meine 20USD bringen. Lucius

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j.m.r. 09.11.2016, 17:37
43. Die “lethargischen“ Millennials?!

Bernie Sanders war der Kandidat besagter Gruppe und nachdem das demokratische Establishment ihnen so ins Gesicht gespuckt hat würde es mich nicht wundern wenn die junge Generation einfach aus diesem Grund zu Hause geblieben ist!?

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tandorai55 09.11.2016, 17:38
44. Lasst uns feiern, Frau Clinton bleibt uns erspart

Das ist doch mal was Positives. Außenpolitisch hätte diese unverblümte Interventionistin Europa in eine militärische Konfrontation mit Rußland geführt. Der Kelch ihres närrischen Destabilisierens nach US Gusto geht an uns vorbei. Da ist es mir völlig gleichgültig, ob Herr Trump eine große Klappe hat, hie und da närrische Ideen verbreitet und bei europäischer Presse und Politikbetrieb unbeliebt ist. Er hat sein Unternehmen zu einem stabilen Imperium aufgebaut, trifft durchaus auch kluge Entscheidungen und ist - nach allem, was man hier weiß - nicht verfilzt mit dem elenden militärisch-wirtschaftlichen Komplex der USA. Warum bloß dieses Gejammere hier? Weil er nicht jede aufgeblasene Randgruppe bauchpinselt? Weil er sich eine Politik abseits linker Beliebigkeit vorstellen kann? Weil er für ein Recht auf eigene Interessen eintritt? Wollten nicht genau jene TTIP kippen, die jetzt über Trumps Wunsch, dieses Unterwerfungsabkommen abzulehnen, zetern? Wer weiß, vielleicht ist Trumps Wahl ja wirklich wie der Brexit Zeichen einer Zeitenwende, die auch auf unsere politische Kaste zukommen könnte. Unter dem Einheitsbrei beginnt es zu leben.

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Deddy 09.11.2016, 17:40
45. Eine große Chance für Europa

Nein, ich wollte Trump nicht und Clinton war nur das kleinere Übel und man ist sie ohnehin gewohnt. Liest man die Kommentare hier zeichnet sich für mich eines sehr deutlich ab: für Europa ist dies eine Chance es besser zu machen und auf die mehr oder weniger deutlichen Warnungen des Populismus (AfD usw.) in den Ländern Europas zu reagieren. Überall fühlen sich der sogen. kleine Mann/Frau nicht mehr ernst genommen. Der bürgerliche Mittelstand erkennt, dass er im Alter in die Armut fällt, nachdem er MAßGEBLICH zum Budget der EU beigetragen hat. Steuervorteile sind für Lobbygruppen reserviert und die Regierungen setzen sich teilweise aus Leuten zusammen, die längst keine Perspektiven für die Zukunft haben. Minister Schäuble ist nur ein Beispiel. In Deutschland müssen unbedingt wieder neue Kräfte ran. Berufspolitiker auf Lebenszeit ist absolut schädlich. Nicht nur, weil die Bodenhaftung wegfällt, sondern weil die Verzahnung zu Unternehmen immer stärker wird. Siehe Schröder oder Profalla. Wo,ist da der Unterschied zu Amerika. Also, geben wir notgedrungen Trump seine Chance und hoffen wir, dass Europa sich endlich (auf sich selbst) besinnt. Übrigens wurde Trump heute, an 9/11 gewählt! Für mich ein Omen

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h.hass 09.11.2016, 17:41
46.

Da sind zwei im Grunde unwählbare Kandidaten gegeneinander angetreten. Allerdings hat Hillary ja keineswegs so deutlich verloren, wie das jetzt dargestellt wird - bzw. hat sie, wenn die letzten Meldungen stimmen, eigentlich gar nicht verloren und sogar mehr Stimmen bekommen als der unsägliche Herr T. Das seltsame US-Wahlsysteme kann offensichtlich sogar Verlierer zu Siegern machen.

Trotzdem war HC natürlich die falsche Kandidatin, belastet von einer langen Kette von Skandalen und Skandälchen und diskreditiert durch ihre Wall Street-Connections und die monströsen Redehonorare, bei denen sich doch jeder fragen musste, welche Gegenleistungen dafür wohl erbracht wurden.

Es ist nachvollziehbarerweise der Eindruck entstanden, dass es sich bei dieser Frau nicht um eine uneigennützige, integre Verfechterin der Interessen der kleinen Leute handeln könnte, sondern um eine verbissen machtgierige, geldgeile Oberschichtlerin, die einen monströsen Ehrgeiz pflegt. Es gibt einfach auch zu viele Bilder von ihr, die eine verkniffene, verhärtete Person zeigen, die keine Wärme oder Gelassenheit ausstrahlt.

Gegen einen halbwegs akzeptablen demokratischen Kandidaten hätte eine Kreatur wie Trump meines Erachtens keine Chance gehabt.

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unumvir 09.11.2016, 17:41
47.

Nein, Hillary war nicht die "richtige Frau zur falschen Zeit".
Sie war die mit weitem Abstand schlechteste Wahl ... und das schon immer.
Fachlich wie charakterlich ungeeignet, wie sich an ihren Fehlentscheidungen der Vergangenheit ebenso ablesen lässt wie an ihrem erbärmlichen Umgang mit der Niederlage.



Für so etwas hat die Bevölkerung ein feines Gespür; und so kam es denn, wie es kommen musste.


Trump als Gegner war eigentlich die einzige Chance, die Hillary überhaupt hatte, das begehrte Amt zu erreichen ... aber vermutlich hätte sie auch den direkten Vergleich gegen Vermin Supreme verloren.

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Alias Alias 09.11.2016, 17:43
48. Also wirklich!

Jetzt Assange dafür Verantwortlich zu machen, dass Hillary Clinton eine so schlechte Kandidatin ist, halte ich für schlechten Stil.

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daslästermaul 09.11.2016, 17:44
49. Von allem zuviel .......

......... mit der Folge, dass die für Politik so dringend notwendige Glaubwürdigkeit weg war.

Nach Jahrzehnten im amerikanischen Politestablishment hat der Wähler sie endlich zu Recht in den Ruhestand verfrachtet.

Da kann sie dann E-Mails sortieren, hoch bezahlte Vorträge an der Wall Street halten und sich hingebungsvoll um die vielfältigen - erklärungsbedürftigen - Geschäfte der Clinton Stiftung kümmern.

Und auf dem nächsten Trip nach Saudi-Arabien gibts' dann endlich wieder gegrillte Krähenfüße .Oder waren es Kamelaugen in Aspik ?!.

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