Forum: Politik
Hillary Clintons E-Mail-Affäre: Chaos auf den letzten Metern
AP

Kurz vor der Wahl wird das FBI wieder in Hillary Clintons E-Mail-Affäre aktiv. Die Hintergründe sind abenteuerlich, es geht um einen Laptop und den Sex-Skandal von Anthony Weiner. Muss Clinton nochmal zittern?

Seite 1 von 19
spon_2937981 29.10.2016, 08:40
1. Freunde

Da hat der Trump aber Glück, dass er offenbar Freunde beim FBI hat...
Wenn's ein Film wäre, würde man über den schlechten Plot lachen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Palmstroem 29.10.2016, 08:43
2. Gefährliches Spiel

Es ist erstaunlich zu sehen, wie die meisten Medien sich bemühen, die vielen Affären der Clintons unter dem Teppich zu halten. Sei es das Mobbing gegen Bernie Sanders, Hillarys Umgang mit e-mails, den Spendenskandalen um die Clinton-Fountation oder der persönlichen Bereicherung - alles runterkochen, weil mit Donald Trump angeblich der Weltuntergang droht. Aber kann man den Beelzebub mit der Teufelin austreiben?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
jjcamera 29.10.2016, 08:45
3. alles schlecht

"Where everything is bad, it must be good to know the worst", sagt der englische Philosoph Bradley.
Da sie Amerikaner nur die Chance haben, sich für das kleinere Übel zu entscheiden, wird es wohl Trump werden. Der sorgt wenigstens gelegentlich für Erheiterung.

Dass selbst ein Land wie die USA keinen besseren Kandidaten auf die Beine stellen kann, sagt viel über den politischen Zustand der Welt aus. Das 21. Jahrhundert wird als ein Zeitalter des Niedergangs der Kultur in die Bücher eingehen. Die "Leaks"-Plattformen tragen ihren Teil dazu bei.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
scooby11568 29.10.2016, 08:46
4. Also, wenn ich das richtig verstanden habe...

sind die Emails weder von noch an Clinton, dass FBI weiss auch nicht, was drin steht, aber es ist auf jeden Fall ein Skandal. Lächerlich! Jetzt kann Comey nur hoffen, dass Clinton verliert, sonst ist er bald seinen Job los.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Velociped 29.10.2016, 08:48
5. FBI-Taktik

Welche Motivation das FBI da hat, kann man nur spekulieren. Vielleicht für den Fall eines Wahlsiegs von Trump vorbeugen? Schliesslich hatte das FBI die Ermittlungen eingestellt, obwohl die Strafbarkeit recht eindeutig ist. Auch die Einflussnahme von Bill Clinton auf das FBI ist inzwischen öffentlich bekannt.
Mit der wieder eröffneten aber sehr wagen Eröffnung sorgt der FBI-Chef nun vor. Gewinnt Clinton wird das Verfahren einfach wieder eingestellt. Gewinnt aber Trump, kann er sagen, dass er das Verfahren wieder eröffnet hat, behält vielleicht seinen Job und wird zumindest nicht so leicht selbst für Jahre hinter Gitter wandern.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
rudi_ralala 29.10.2016, 08:54
6.

Was heißt, muss H. Clinton noch mal zittern?
Sie hatte doch kaum eine Chance gegen Trump.
Das vereinigte Establishment, die Finanzindustrie, deren willfährigen Helfer, die Politiker und die Medien, einschl. der Spiegel, wollen
H. Clinton und machen seit Monaten Stimmung gegen D. Trump.
Sie habe es offensichtlich geschafft, dass mittlerweile jeder der Meinung ist, dass Clinton haushoch führt und auch gewinnen wird.
Nur, es werden am Ende die Wähler in den USA entscheiden, wer Präsident wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skorpionklaus 29.10.2016, 09:00
7. Das riecht doch meilenweit...

Bei aller Brisanz der hier offenbar immer noch relevanten Verdachtsmomente gegen die Präsidentschaftskandidatin Clinton ist es der Zeitpunkt des "Neuaufrollens" der E-Mail-Affaire um eine recht sorglose Nutzung hoch brisanter Daten, der doch sofort einen sehr seltsamen, suspekten Beigeschmack hat. Hier hätte man gerade dem staatlichen F.B.I. - ein Name, der sonst für Seriösität und Kompetenz bürgen soll - mehr Feingefühl und neutrale Zurückhaltung in der "heißen Phase" des Wahlkampfs zugetraut.
Klar ist, es scheint Versäumnisse gegeben zu haben, aus denen Clinton dringend lernen sollte. Dies ist ihr bei ihrem deutlichen Machtinstinkt aber durchaus zuzutrauen.
Gegenüber ihrem in Ansichten, Äußerungen und Verhalten unsäglichen Mitbewerber ist sie aber immer noch die klar bessere Alternative.
Den US-amerikanischen Wählerinnen und Wählern sind Einsicht und Weitblick bei ihrer anstehenden Wahlentscheidung aus deutscher Sicht nur herzlich zu wünschen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
joG 29.10.2016, 09:01
8. Solche Untersuchungen dauern .....

.....länger, als bis zur Wahl Zeit ist. DA hätte man auch abwarten ķönnen. Vermutlich ist das lediglich eine Maßnahme Obamas um die Vorwürfe die Wahl würde manipuliert zu entkräften.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nütztnichts 29.10.2016, 09:05
9. Das Problem bei dieser Wahl..

Es ist keine wirkliche Wahl.
Trump oder Clinton? Auf beiden Seiten sehe ich nur Nachteile.
Der einzig sinnvolle Gegenkandidat zu Trump ist eben von eben dieser Clinton mit all ihren halbkriminellen Machenschaften und ihren fragwürdigen Verstrickungen in Politik und Medien rausgekickt worden.
Damit ist die Wahl zur Groteske geworden.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 19