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Hinweis des Außenministeriums: USA warnen Reisende vor weltweiter Terrorgefahr
DPA

Nach den jüngsten Terroranschlägen sehen die USA für das Reisen weltweit erhebliche Risiken. Das Außenministerium rät Bürgern, an öffentlichen Plätzen und beim Benutzen von Bussen und Bahnen besonders wachsam zu sein.

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jamon 24.11.2015, 08:51
1.

"an öffentlichen plätzen und beim benutzen von bussen und bahnen besonders wachsam sein...."

und wie soll das aussehen? muss ich jetzt mit offenen augen durch die gegend laufen, überall gefahren sehen und in jedem einen potentiellen attentäter ausmachen? ihr seid ja witzig....

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mielforte 24.11.2015, 08:57
2. Angst fressen unsere Werte auf

Die Terroristen haben bereits gewonnen, wenn wir unser Leben nach ihnen ausrichten.

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weem 24.11.2015, 09:10
3. Meine Meinung

Eine pauschale Reisewarnung für die ganze Welt? Das trägt nicht unbedingt zu einer Beruhigung der Menschen bei. Die Leute sind mom. mit Sicherheit schon so sensibilisiert, da muß man nicht unbedingt noch eine große Fuhre Öl ins Feuer gießen. Erinnert mich an die unsägliche Aussage unseres Innenministers, er weiß was ganz schlimmes, sagt es aber nicht, um die Menschen nicht zu beunruhigen. Wenn man konkrete Gefahrenhinweise hat, unbedingt die Bevölkerung darüber informieren. Aber im Nebel rumstochern und die Menschen unter Angst halten, weil da mal was passieren könnte, finde ich den falschen Weg. Genau diese Taktik öffnet Tür und Tor für Spekulationen und Verschwörungstheorien.

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nobby_l 24.11.2015, 09:13
4. Ich stelle mir das gerade praktisch vor

Ich bin ohne Probleme in einen Bus gestiegen und habe einen Sitzplatz gefunden. An der nächsten Haltestelle sehe ich, dass ein schwerbewaffneter Terrorist einsteigen möchte. Dann stehe ich aber schnell auf und sage ihm "Du kommst hier nicht rein!".

Etwa so?

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hevopi 24.11.2015, 09:13
5. Der ganze

für die Bevölkerung sind zwar gut gemeint, haben aber keinen Sinn, weil ein normaler Mensch ja nicht alle Großstädte meiden kann und auch Zurückhaltung bei jeder Versammlung ist ja Theorie. Viel besser sind jetzt die durchgeführten Massnahmen gegen die Mörderbande mit vorheriger Warnung z.B. der Fahrer von Tanklastwagen. Noch besser wären viel Aufklärung zu folgenden Themen:
- Darstellung von IS-Rückkehrern, die mal mitteilen, was sie wirklich erlebt haben
- Darstellung der Probleme von betroffenen Familien, die Angehörige ohne jeden Sinn verloren haben, weil sie von dem IS "geschlachtet" wurden
- Aufklärung von irregeleiteten Menschen, die wirklich noch daran glauben, dass sie als Mörder ins Paradies kommen, auch Blöde kommen in die Hölle
- Aufruf aller wirklichen Muslime, dass sie nichts mit diesen Mördern zu tun haben und die Prediger müssen endlich ihren Beitrag leisten: Die IS-Schergen kommen weder in das Paradies noch werden sie von Allah als Mörder und Menschenverachter geschätzt.

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romeov 24.11.2015, 09:14
6. ...sagen Vertreter eines Landes

in dem man an jeder Ecke Opfer eines "Schusswaffenmissbrauchs" werden kann. 33.000 Tode sind das jährlich.

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Ein_denkender_Querulant 24.11.2015, 09:24
7. Das ist doch alles BLÖDSINN

Jeden Tag sterben in Deutschland durchschnittlich 3000 Menschen, 6000 werden im Jahr alleine im Straßenverkehr getötet.

Und ich soll mein Leben wegen einer Handvoll Irrer einschränken, keinen Weihnachtsmarkt besuchen, U-Bahnen meiden, Veranstaltungen umgehen? Sind hier alle irre geworden? Es ist eine imaginäre Gefahr. Für 130 Menschen wurde sie leider real. Aber ist das statistisch getrachtet eine Gefahr für irgendwen von uns?

Es ist so absurd. Gefährlich ist das Leben in den Regionen, in denen wir gegen den Terror kämpfen. Dort sterben Menschen, bisher 1,3 Millionen nach Schätzung der Bundeswehr.

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Hank Hill 24.11.2015, 09:26
8. Jeder Passagier

egal wohin er reist wird in diesen Tagen aufmerksam sein. Ich denke, daß Reisende aus dem arabischen Raum ungewollt viel Aufmerksamkeit bekommen werden. Das liegt in der Natur des Menschen. Eine Woche nach 9/11 bin ich von Frankfurt nach Hong Kong geflogen. Meine Sitznachbarin war besorgt über einige Männer im hinteren Teil des Flugzeuges, wo man sich gerne die Beine vertritt. Sie hatten lange, strähnige Haare und waren unrasiert. Ich habe dann mit einem Mann Smalltalk gemacht und es stellte sich heraus, daß sie zum ungarischen Staatsorchester gehörten, das auf dem Weg nach Hong Kong für ein Gastspiel war. Meine Nachbarin war dann beruhigt.

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Duggi 24.11.2015, 09:26
9. Und jetzt?

"Das Außenministerium rät Bürgern, an öffentlichen Plätzen und beim Benutzen von Bussen und Bahnen besonders wachsam zu sein."
Donnerwetter, das ist ja mal ein konkreter Hinweis, der einem richtig weiter hilft und zur Lösung des Problems beiträgt. :=)

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