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Hinweisgeber auf rechte Umtriebe: Bundeswehr will Whistleblower feuern
DPA

Auf die Bundeswehr kommt eine neue Affäre zu: Nach SPIEGEL-Informationen will die Truppe einen Soldaten entlassen, nachdem er umfangreiche Hinweise auf rechtsextreme Kameraden gegeben hatte.

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der_nachtarbeiter 31.05.2019, 18:38
1. Typisch

Passt wunderbar in das Rezo-Statement auf YouTube. Veränderungen? Nööö. Getreu nach dem Motto: „Die paar Nazis in der Truppe stören doch nun wirklich keinen“ wird weitergemacht wie bisher. Hauptsache alles bleibt ruhig. Ganz traurig das Ganze, der Mann tut mir leid.

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checkitoutple 31.05.2019, 18:41
2.

Dass die Generalität sich immer schützend vor Rechtsextreme gestellt war ist doch gut bekannt.
Wie sollten sie auch anders.
Wie war das bei der Vereinigung in Munsterlager vor der versammelten Generalität sprach der Ausbildung Hauptman die Worte.
Bei der Bundeswehr gibt es kein Feindbild, aber ein echter Deutscher LAnzer macht 10 Russische Panzer platt. Seine anitsemitischen Sprüche zu melden endete bei Wehpflichtigen im Bunker.

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josho 31.05.2019, 18:41
3. "Aus dem "Tagesspiegel" vom März 2019:

"Wie die AfD um Soldaten wirbt - Die AfD will sich als Soldaten-Partei positionieren. Die Rechtspopulisten werben gezielt um Anhänger aus den Reihen der Bundeswehr". Folgt man dem jetzigen Bericht, dann scheint diese Kooperation die ersten Früchte zu tragen.

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newline 31.05.2019, 18:42
4. Wie Tucholsky schon sagte:

Im übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht.

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vantast64 31.05.2019, 18:42
5. Es geht ihm die charakterliche Eignung für den Soldatenberuf ab,

er denkt zu freiheitlich, zu liberal, zu demokratisch?
Es ist doch bekannt, daß sich unter Soldaten häufig eine mehr oder weniger rechte Gesinnung besonders wohl fühlt, das hierarchische Prinzip und das militärische Gehabe wirken auf gewisse junge Menschen recht anziehend.
Anders herum tragen Neonazis und ähnliche Gruppierungen gern Knobelbecher und Frisuren, dem Militär nachempfunden.
Der Skandal ist nun, daß die Führung in ihrer Einstellung nicht merkt, wie rechtsgerichtet sie ist.

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gingermath 31.05.2019, 18:44
6. Gut das noch nichts entschieden ist

Wenn es sich größtenteils um "unwahre" Behauptungen handeln sollte, wäre wohl niemand mit diesem Kollegen zufrieden und man kann ihm deshalb auch unkammeratschaftliches Verhalten vorwerfen.
Allerdings freut es mich, dass er in 5 Fällen die entscheidenden Hinweise geliefert hat, die zu Ermittlungen führen werden ... mal schauen, ob diese Fälle bestätigt werden und er bleiben könnte ... oder ob auch diese abgelehnt werden, dann wäre er nur eine "Petze" und sollte den Spind räumen.

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smokiebrandy 31.05.2019, 18:46
7. Nun , die Sache ist natürlich zweischneidig...

... einerseits wird mit dieser Personalentscheidung erreicht , dass kaum noch mal ein "Kamerad" wegen rechtsextremer Umtriebe angezinkt wird... andererseits wird der MAD auch nie wieder von solchen Dingen erfahren... ist das das gewünschte Ergebnis?
Ein normales Verhältnis zu seinen Kameraden ob mit rechtem Hintergrund oder ohne , wird der Überbringer der schlechten Nachrichten aber auch nicht mehr erleben...er wird als Anscheißer auf Dauer geschnitten... in einem Kampfeinsatz kann das sein Leben kosten...
Von daher sollte er sich überlegen, ob er sich nicht von sich aus einen neuen Dienstherren suchen sollte...
Dem Gerechtigkeitsverständnis des gemeinen Bürgers mag das entgegen gehen, aber ich denke die Bundeswehr zu verlassen , ist für ihn das beste was er tun kann....
Ich frage mich weshalb sein Name als Informant überhaupt bekannt wurde?

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anark 31.05.2019, 18:47
8.

"Die Bundeswehr spricht ihm die charakterliche Eignung für den Soldatenberuf ab." - Ich bin eher der Meinung, dass die zuständige Ministerin nicht die charakterliche Eignung für ein Ministeramt besitzt. War da nicht auch eine gewisse, nicht ganz unmaßgebliche Verbindung ihrer Familie zur Familie Bahlsen? Derartige Traditionen sind in der Regel sehr haltbar.

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/egal/ 31.05.2019, 18:48
9. Ich finde das

vorgehen der bundeswehr nicht richtig, aber mal ehrlich: herr j. wusste doch, bei welcher firma er da anheuert. hat er wirklich etwas anderes erwartet

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