Forum: Politik
Hinweisgeber auf rechte Umtriebe: Bundeswehr will Whistleblower feuern
DPA

Auf die Bundeswehr kommt eine neue Affäre zu: Nach SPIEGEL-Informationen will die Truppe einen Soldaten entlassen, nachdem er umfangreiche Hinweise auf rechtsextreme Kameraden gegeben hatte.

Seite 4 von 20
Emderfriese 31.05.2019, 19:42
30. Prüfen

Zitat von Skakesbier
was stimmt denn nun? SPON-Zitat: 'So habe er Kameraden zu Unrecht bezichtigt. In vielen Fällen hätten sich seine Vorwürfe "als übertrieben und haltlos erwiesen", heißt es im Entlassungsschreiben des Personalamts.' Nötigenfalls sollten ganz einfach das Richter klären!
Es ist leicht vorstellbar, dass die Vorgesetzten dieses Mannes einfach ganz ähnliche Einstellungen haben, wie die Beschuldigten. Es gibt da viele Unterschiede im Auftreten von Neonazis: von der Glatze mit 88-Tätowierung bis zum Schlipsträger, der mal einfach so hinwirft, so schlecht war die Nazizeit auch nicht. Doch in einer Truppe, zu der auch Polizei und ähnliche Kräfte gehören, die die demokratische Ordnung im Sinne des Grundgesetzes zu verteidigen haben, hat auch kein Halb-, Viertel- oder Vollnazi etwas verloren! Raus damit! Und das muss gründlichst geprüft werden!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
heissSPOrN 31.05.2019, 19:47
31.

Ein Soldat, der auf dem Boden unseres Grundgesetzes steht - also ein Bürger in Uniform nach alter Tradition - ist in der Truppe wohl heutzutage nicht mehr tragbar. Mich wundert nichts mehr in diesem Land, in denen von Rednerpulten in Bundestag und Landtagen wieder Dinge gesagt werden dürfen, die 70 Jahre lang tabu waren!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
fblars 31.05.2019, 19:48
32. Es wird schon was dabei sein

Wenn er so viele angeschwärzt hat, werden schon fünf echte Rechtsradikale drunter sein, dass liegt wohl im erwartbaren Rahmen. Wenn ich den Artikel richtig verstanden habe, ist dieser Unteroffizier ein Denunziant und Wichtigtuer. Damit fehlt ihm die charakterliche Eignung.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
skeptikerjörg 31.05.2019, 19:49
33. Geht es auch präziser?

"Die Truppe will in den kommenden Wochen einen Whistleblower entlassen"? Die Truppe entlässt niemanden, die Truppe hat dazu weder die Möglichkeiten noch die Kompetenzen! Zwei Möglichkeiten: Wenn es tatsächlich um einen "Rauswurf" gehen sollte, also Entfernung aus dem Dienstverhältnis nach §63 Wehrdisziplinarordnung, dann ist dafür das Truppendienstgericht zuständig, wenn es darum geht, dass die Dienstzeit eines Zeitsoldaten endet und seinem Antrag auf Verlängerung nicht entsprochen wird, ist das Personalamt zuständig. Beides ist weit entfernt von der Truppe! Und in beiden Fällen steht der Rechtsweg offen. Ganz so platt, wie es der Artikel glauben macht, wird es schon nicht gewesen sein.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tinnytim 31.05.2019, 19:49
34. Politischen Kompass neu justieren.

Oh Gott, kaum zeigt ein Soldat, dass er mit beiden Beinen fest auf dem Fundament der freiheitlich demokratischen Grundordnung steht, schon dichten ihm die Rechten hier im Forum Linksextremismus an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
frozen 31.05.2019, 19:52
35. Nur eine Überschrift

reicht aus, um solche Hetze gegen die Bundeswehr loszutreten ... warum? Weil es ins eigene Denken passt?
Das dieser Soldat vielleicht tatsächlich zu einem ungerechtfertigten Rundumschlag ausgeholt hat, auf die Idee kommt keiner? Und nur weil dieser bei 100 Namen 3 Treffer hatte, kann man dies mit dem Spruch abtun "ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn!"
Mich wundert bald nichts mehr, wenn Politiker mit jeder komischen Schlagzeile und überzogenem Video einknickt, dass hier nichts mehr vernünftiges zustande gebracht wird.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
grabenkaempfer 31.05.2019, 19:53
36.

es ist schon absurd wie einige blind ihre eigenen Vorurteile präsentieren. Falsche Anschuldigungen können ein Straftatbestand sein und dafür fliegt man überall raus, nicht nur bei der Bundeswehr.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aktiverbeobachter 31.05.2019, 19:54
37. Strafrechtlich

Zitat von bretzner
Solche Menschen haben also "Nix in unserer Gesellschaft zu suchen"? Was schlagen Sie denn vor wie man mit solchen Leuten umgehen soll, in unserer Gesellschaft haben sie ja, Ihrer Meinung nach, nix zu suchen???
Ganz einfach Denunzianten gehören strafrechtlich belangt. Ich vertrete die Meinung, dass jemand der jemand zu Unrecht einer (Straf) Tat bezichtigt hat und das eindeutig geklärt wurde, dann die gleiche Strafe bekommt, wie derjenige falls die Anschuldigungen gestimmt hätten. Diese ganze Rumschnüffelei und Ausspionieren und Anschwärzen hatten wir doch schon in zwei verschiedenen deutschen Gesellschaften. Und Wie das und Wo das geendet hat, muss ich Ihnen hoffentlich nicht erklären.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
smokiebrandy 31.05.2019, 19:54
38. @Bretzner... der hat schon Recht...

...solche Menschen sollten aus der Bundeswehr entfernt werden...sie sind viel zu schade für diese... in der Gesellschaft allerdings werden sie gebraucht...
Man sollte ein wachsames Auge auf diese Bundeswehr haben...entlassen werden sollten die direkten Vorgesetzten dieses Unteroffiziers, da sie scheinbar keine Ahnung von rechtsextremen Umtrieben ihrer Unterstellten hatten... es gibt ja scheinbar einige unkommentierte geheim eingestufte Ermittlungen...
Bevor dieser Unteroffizier beim MAD aufgeschlagen ist, hat er sicher...hoffentlich seinen direkten Vorgesetzten von seinen Vermutungen unterrichtet...es ist scheinbar nichts unternommen worden...
Holt den Mann aus seiner Einheit , bevor es einen Unfall gibt, er einen unerklärlichen Suizid begeht...
Charakterlich nicht geeignet in einer "Söldnerarmee" Dienst zu tun? Man muss dem Mainstream der Truppe also folgen....? Er sollte als Ermittler im MAD eingestellt werden...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
DorianH 31.05.2019, 19:56
39.

Wenn das stimmt, bin ich dafür, diejenigen, die diese Entlassung entschieden haben, aus der Bundeswehr zu werfen, und zwar öffentlich.

Wer Rechte in der Armee deckt, hat dort nichts zu suchen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 4 von 20