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Historischer Besuch: Fidel Castro kritisiert Obamas Kuba-Visite
REUTERS

Bei seinem Besuch auf Kuba kündigte US-Präsident Obama ein neues Kapitel zwischen den beiden Staaten an. Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro will davon jedoch nichts wissen.

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Nichtraucher 29.03.2016, 10:42
100.

Zitat von t dog
Der Traum Obamas ist es, das sich Kuba für Investitionen öffnet. Diese dann in Zukunft nicht mehr bedienen kann und das Kuba dadurch zu einer Quasikolonie der Wallstreet führt. Späterer Beitritt zum Freihandelsabkommen NAFTA zu teilweisem Schuldenerlass erwünscht. Der Sozialstaat muss aufgrund der Zahlungsverpflichtungen abgeschafft werden und der Lohn für 12 Stunden Fabrikarbeit wird auf 8 Dollar festgesetzt. Dann geht es den Kubanern genauso schlecht wie den Mexikanern. Wieso glaubt Obama das irgendein Land heutzutage noch bei diesem Spiel mitspielen will? Friedliche Beziehungen sind das Eine. Die Aufgabe über die Souveränität des eigenen Landes das Andere. Die Säuglingssterblichkeit in den USA ist höher als auf Kuba. So schlecht geht es den Menschen dort nicht.
8 USD Für 12 Std Fabrikarbeit?

Die Kubaner würden sich freuen und Purzelbäume schlagen.
Heute bekommen sie etwa 1-2 USD dafür.

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gezi20 29.03.2016, 10:44
101. Alter Mann/Zausel mit grauen Bart

Kuba ist mehr als El Commandante.....

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andreas13053 29.03.2016, 10:44
102. Tja,

Zitat von Nichtraucher
Leider hat Fidel die Ideale seiner eigenen Revolution bereits in 1960/61 mit seiner Annäherung an die Sowjetunion verraten.
an wen sollte er sich denn, Ihrer Meinung nach, sonst annähern?

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Nichtraucher 29.03.2016, 10:49
103.

Zitat von andreas13053
vor der Fidels und Che´s Revolution, also unter Batista und Mafiapaten flossen natürlich Milch und Honig. Sehr amüsant.
Nein, da gab es nicht Milch und Honig.

Da gab es nur eine Oberschicht, die hatten sehr viel davon.
Heute haben alle gleichviel nichts (ausser einer winzigen Führungs Clique, da fließen Milch und Honig immer noch).

Viva la Revolucion!

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andreas13053 29.03.2016, 10:49
104. Vielleicht

Zitat von CommonSense2006
Wenn Sie sich vor Augen halten, dass die Angestellten des Staates derzeit im Monat (!) etwa 30 $ verdienen, würden Sie vermutlich ziemlich viele finden, die das ganz toll finden, unter einem fiesen Kapitalisten das 5-fache Gehalt zu bekommen...
haben Sie sogar teilweise Recht.
Allerdings, typisch für unsere neoliberalen Freunde der Sonne, unterschlagen Sie - natürlich absichtlich - die anstehende Vervielfachung der Lebenshaltungskosten.
Und selbst unsere McCain- und Trump-Versteher wissen oder ahnen wenigstens, wer am Ende die Gewinner einer amerikanischen "Konterrevolution" sein werden.

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Danares 29.03.2016, 10:51
105. Die USA und die Moral

Zitat von CommonSense2006
"Ungerecht", "Anmaßend", ein "Verbrechen an den Kubanern"? Entschuldigung, aber die kubanische Regierung hat seinerzeit Eigentum von US-Bürgern in Höhe von 1 Mrd US$ entschädigungslos enteignet. Jetzt kann man gerne darüber streiten, ob all diesess Eigentum moralisch in Ordnung war, aber wenn die USA danach feststellen, dass sie keinen Handel mehr mit einem Land treiben wollen, dann ist das kein Verbrechen. Es gibt im Völkerrecht keinen Anspruch auf Handelsbeziehungen mit jedem Land.
Sie wollen nicht nur selber keinen Handel mehr treiben, sondern gleichzeitig erzwingen, dass auch niemand anders dazu in der Lage sein solle (siehe Helms-Burton Act Title III und IV). Das Inter-American Juridical Committee hat dazu tatsächlich festgestellt, daß das Embargo gleich in mehreren Punkten gegen geltendes Völkerrecht verstößt.

Da fragt man sich doch glatt, wie hoch eigentlich aktuell der Wert des Landes (und der darin bereits erschlossenen Ressourcen) ist, das den amerikanischen Ureinwohnern von den Engländern damals enteignet wurde.

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dont_think 29.03.2016, 10:51
106.

Zitat von zappa99
In Kuba verdient ein Lehrer 30 Euro im Monat. Da braucht nichts mehr teurer zu werden, um unbezahlbar zu sein. Das Gesundheitssystem ist nur so lange gut, wie man mit Devisen nachhelfen kann. Viva la revolucion! Allerdings werden die sich noch wundern, über die Art der Revolution.
Da haben Sie beim kleinen Einmaleins in der Schule wohl geschlafen .. Selbst wenn ein Lehrer €30 im Monat verdienen würde (was nicht stimmt!), hätte er noch die Hälfte zum sparen, da das Leben auf Cuba unglaublich preiswert ist - für kapitalistische Verhältnisse. Können Sie auch 50% Ihres Bruttoeinkommens auf die hohe Kante legen? Wenn nein - shut up!

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Urban Spaceman 29.03.2016, 10:53
107.

Zitat von SichtausChina
Cuba schickt Ärzte in die dritte Welt, die US werfen Bomben. Vor dem Hintergrund ist es obszön, dass die US den Cubanern Menschenrechtsverletzungen vorwerfen. Vielleicht verletzt Cuba die Rechte der Menschen, die USA verletzen die Menschen gleich direkt, bzw. töten sie. Solange die USA sich nicht entschuldigen für den illegalen Support einer militärischen Attacke gegen Cuba, und für das ungerechtfertigte Wirtschaftsembargo Entschädigung zahlen, solange sollte Cuba sich vor engerer Zusammenarbeit mit den USA hüten.
Ich staune schon seit meiner Studentenzeit (ab 1968) über die selektive Wahrnehmung der Apologeten marxistischer Diktaturen. Ist es propagandistische Absicht oder schlicht Dummheit, die dahinter steckt?

Ist Ihnen entgangen, dass die kubanische Armee Kampfeinsätze in Angola, Grenada, Äthiopien, Syrien und Mosambik hatte? Darüber hinaus schickte man Militärberater und nicht nur Ärzte in fremde Staaten.

Aber das geschah aus Ihrer Sicht natürlich immer im Dienst der gerechten Sache. Nicht wahr?

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twisted_truth 29.03.2016, 10:57
108.

Diese direkte Nachbarschaft zu den USA wird Kuba nicht überleben.

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Flying Rain 29.03.2016, 11:02
109. Auch

Auch wenn er nicht mehr viel zu melden hatt ist es gut wenn trotzdem noch einige antiamerikanische Stimmen laut werden, nicht um das Vorhaben zu unterwandern, sondern damit man die öffnung gen Norden klig anstellt.

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