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Historischer Besuch: Fidel Castro kritisiert Obamas Kuba-Visite
REUTERS

Bei seinem Besuch auf Kuba kündigte US-Präsident Obama ein neues Kapitel zwischen den beiden Staaten an. Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro will davon jedoch nichts wissen.

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RobinSeyin 29.03.2016, 00:01
10.

Obama hätte sich auch erstmal gegen all die abartigen Verbrechen der USA gegen Kuba (teils sogar mit direktem Belügen der UN!) entschuldigen müssen.

Sieht man sich an, was das kleine Kuba trotz aller Gewalt und Repression gegen sich geleistet hat für die Bildung und Gesundheit seiner Bürger, ist das an sich mehr als nur beeindruckend und man fragt sich, wie gut es erst ohne all den brutalen, negativen Einfluss von außen gelaufen wäre (nebenbei auch in der SU und China, die durch die Kriegserklärung der USA und damit der NATO gezwungen waren, sich nach dem 2. Weltkrieg nicht nur wieder aufzubauen, sondern auch noch an sich doch so unnötige Mengen an Ressourcen und Tatkraft in die eigene Wehrhaftigkeit zu stecken, bei der drohenden Gefahr sonder vollständig ausgelöscht zu werden von USA+Halb Europa+Atomwaffen).

Es ist schier unmöglich bei einer derartigen Bedrohung von außen sich demokratisch und sozial zu entwickeln, weil das einen viel zu schwach macht. Weder die USA noch Europa wurden in der Art und Weise nach dem 2. Weltkrieg je bedroht und konnten sich daher anders entwicklen - und taten es für diese Ausgangslage ziemlich schlecht.

Dass Kuba letztlich ein sozialeres Bildungs- und Gesundheitssystem als der gesamte "freie Westen" hat, ist Grund für tiefste Scham. Bei uns wird alles nur immer teurer - und gleichzeitig schlechter, weil es nicht um die Menschen, sondern um den Profit geht.

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kaiservondeutschland 29.03.2016, 00:01
11. Armer Fidel

Fidel muss mit ansehen, wie seine Legende noch zu seinen Lebzeiten zerstört wird. Armer Fidel!

Dass die USA mit Feinden, Gegnern und Vasallen unfair umgehen, ist allgemein bekannt. Das weiß man in Deutschland wie auf Kuba. Fidel hat also mit seiner Kritik am Imperium grds. Recht.

Nur war Fidel auch ein Diktator. Dass weiß auf Kuba auch jeder.

Deswegen sollte Fidel einfach mal schweigen, bevor er andere - hier Obama - kritisiert.

Fidel hätte zunächst viel über sich selber nachzudenken.

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hellofrommiami 29.03.2016, 00:11
12. Schoener Schein, traurige Realitaet!

"Dank der Anstrengungen und der Intelligenz unseres Volkes sind wir fähig, Lebensmittel und die materiellen Reichtümer zu produzieren, die wir brauchen", schrieb Castro."

Wenn das nur stimmen wuerde...! Die einzigen Orte, wo es auf Kuba alle erdenklichen Lebensmittel (sogar Rindfleisch und Huehnerbrust!) und materiellen Reichtuemer gibt, ist in den Touristenhotels. Und manchmal nicht einmal dort...

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Shantam 29.03.2016, 00:12
13. Schade um Kuba

Die USA werden, auf kurz oder lang, ihre Gier in das noch frei Land implantieren. Bald wird es wie überall ( im Westen) dort aussehen.
Diese Gier nach immer mehr ist einfach nicht zu stoppen, z.Z.

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ozoli 29.03.2016, 00:13
14. Lieber Fidel ...

Die Zeit geht unaufhoerlich weiter und Dinge veraendern sich. Schau nicht zurueck, sondern nach vorne.

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Newspeak 29.03.2016, 00:18
15. ...

Bei aller Sympathie für Fidel Castro, aber es ist doch gut, daß irgendwann für alle Schluß ist. Es wäre jedoch besser, wenn man vorher schon Einsicht zeigen würde.

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Reinhold Schramm 29.03.2016, 00:23
16. Fidel Castro sollte es wissen:

Die nordamerikanische Administration aus Wirtschaftsverbänden, Mafia-Unterhaltungs-, Porno- und Tourismusindustrie, diversen Finanz- und Monopolunternehmen, Rüstungsindustrie, militärischer, juristischer und politischer Führung, staatlichen Ministerien und diversen Diensten, sie haben klare Vorstellungen über die ökonomische, ideologische und gesellschaftspolitische Gestaltung für ihr künftiges Kuba. Wo deren Einwirkung über ihre mediale Internet-, Konsum- und Bewusstseinsindustrie auf die Mitwirkung der Bevölkerungen misslingt, wie in Teilen Asiens, Nahost und Nordafrika, da hinterlassen sie gesellschaftliche Schutthaufen, zertrümmerte Gesellschaftsordnungen und zerschundene Menschenmassen. Auf dieser offenen Skala bewegt sich auch die Zukunft Kubas nach deren Übernahme durch die Vereinigten Staaten.

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bertholdalfredrosswag 29.03.2016, 00:33
17. Meine Meinung zum Thema

Wenn Obama ein Wort des Bedauerns und der Entschuldigung für das ungerechte und anmaßénde Blokadeverhalten gefunden hätte, wäre dies das mindeste gewesen. Fidel hat das kubanische Volk von Knechtschaft und brutaler Ausbeutung befreit. Dafür wurde dann das kubanische Volk gnadenlos vom Kapital boykottiert. Nun wollen die USA dieses Verbrechen an den Kubanern beenden und dafür erwarten sie Dank? Jetzt sollen sie auch noch ihr Selbstwert-Bewusstsein ablegen und den Schweinen dank geben für das was man ihnen Vökerrechtswidrig entzog? Das würde auch mich sehr enttäuschen. Kuba hat allen Grund diese unwürdige Begnadigung abzulehnen wenn dafür nicht entsprechende Entschädigung in Aussicht gestellt wird wie das einem unschuldig Verurteilten nach der Haftentlassung zusteht.

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golkashti 29.03.2016, 01:06
18. Fidel hat recht

Er sieht halt die neuen Kapitel der US - Politik im Mittleren Osten und will lieber davon nichts wissen.

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angst+money 29.03.2016, 01:15
19.

Alte Bäume verpflanzt man nicht. Bei seiner persönlichen Geschichte mag es verständlich sein, für die Zukunft hat es (hoffentlich) keine Bedeutung.

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