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Historischer Besuch: Fidel Castro kritisiert Obamas Kuba-Visite
REUTERS

Bei seinem Besuch auf Kuba kündigte US-Präsident Obama ein neues Kapitel zwischen den beiden Staaten an. Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro will davon jedoch nichts wissen.

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erzrotti 29.03.2016, 07:01
40. Der alte Mann

hat leider recht! Kuba kennt die USA so wie kein anderes Land der Welt. Was die USA dort aggressiv versucht hatten übersteigt menschliche Vorstellungskraft. Und wenn die Kubaner nicht aufmerksam und vorsichtig sind, dann drehen die USA die Uhren zurück!

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Worldwatch 29.03.2016, 07:16
41. Fidel Castro will davon jedoch nichts wissen

Wesentlich interessanter, als die Auffassung des Revolutionsfossils wie Freiheitsunterdrücker Castro, ist ja wohl, was die Cubanos wollen!
Ich denke, dass ein Großteil der Bevölkerung sehr wohl "neue Kapitel" mit den USA, und damit westlicher Lebensart, öffnen möchten.
Fürchte aber sogleich auch, dass sich die Cubanos, bei zu raschem Wandel wie Öffnung, von den USA, in geübter 'Gierkapitalismus-Manier', über die Tische ziehen ließen.
Cuba libre!

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brotherandrew 29.03.2016, 07:26
42. Fidel ...

... kann das nicht mehr rückgängig machen, was hier in Gang gesetzt wurde. Hier rächt sich halt das Lügengebäude der kubanischen Führung. Man will eigentlich nichts mit den USA zu tun haben, beklagt sich aber gleichzeitig über das Embargo. Das passt halt nicht zusammen.

Fidel Castro, auf Deine sehr alten Tage wirst Du es noch erleben, daß Deine Revolution an der Realität zerschellt ist.

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jkrose 29.03.2016, 07:33
43. Alte Männer

Wenn solche alten gestrigen Männer es nach ihrem Abtreten mal drangeben würden mit dem Regieren, dann wäre die Welt besser dran.

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Ein_denkender_Querulant 29.03.2016, 07:39
44. extreme Provokation

Die Rede von Obama war eine Unverschämtheit. In ein fremdes und freies Land zu gehen und die Bevölkerung aufzurufen eine Revolution zu beginnen, ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten.

Man stelle sich Raul Castro vor dem amerikanischen Konkress vor mit einer Rede, in der er das amerikanische Volk wachrüttelt, endlich den obersten Ausbeutern in den USA in guter Tradition der französischen Revolution die Köpfe abzuschneiden.

Gründe gibt es genug, das wirtschaftlich untere Drittel der Bevölkerung in den USA vegitiert vor sich hin, es gibt kein allgemeines Krankenkassensystem etc. Im Gegensatz dazu ist die Versorgung in Kuba auch für die Ärmsten vorbildlich, trotz 50 Jahre massiven Boykott.

Wir würden die USA auf so eine Art Provokation reagieren?

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sucramotto 29.03.2016, 07:46
45. Ach herrje

Man kann ja ein gewisses Verständnis für Castro's Haltung haben. Aber was bringt es, in die Vergangenheit zu schauen. Er sollte doch auch nach vorne schauen. Dass ihn die Zukunft nicht sonderlich zu interessieren scheint, mag an seinem hohen Alter liegen. Die ganz große Mehrheit der Kubaner wird die Annäherung der beiden Staaten sicher begrüßen.

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derblaueplanet 29.03.2016, 07:52
46. Altersstarrsinn

Verbitterung und Narzissmus - die Welt hat sich nicht so entwickelt, wie er es sich dachte.

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mielforte 29.03.2016, 08:04
47. Wir erinnern uns: Kohl war politisch am Ende

und mußte sich bereits einem Putsch von Süßmuth, Späth und Biedenkopf erwehren als plötzlich und unerwartet die DDR im Sterben lag und sich ein neuer Binnenmarkt von der Zahnbürste bis zum Flugzeug ihm regelrecht zu Füßen legte. Es fehlten nur noch die passenden politischen Formeln und sein Eintrag in den Geschichtsbüchern war ihm sicher.
Obamas Ambitionen in Kuba haben ebenfalls ein starkes konjunkturelles Moment für die eigene Wirtschaft, mit dem er nicht nur viele potente Wahlhelfer glücklich machen kann, denn der Kubaner braucht alles.
Man möchte nur hoffen, daß Fidel unrecht hat und es Obama nur um ein friedliches Miteinander und kulturellen und wirtschaftlichen Austausch zu beiderseitigem Nutzen geht.

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Kurt2.1 29.03.2016, 08:24
48. .

Fidel Castro sollte besser schweigen. Seine Zeit ist um und mit seiner Einmischung steht er der Entwicklung seines gebeutelten Landes und deren Menschen im Wege - und das seit Jahren.

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Meconopsis 29.03.2016, 08:42
49. Am Ende verlieren sie alles

Gerade jetzt, wo allgemein die Strahlkraft des Kapitalismus nachlässt, allenthalben Arbeitslosigkeit und Sinnkrise herrscht, wäre es das Dümmste überhaupt, wenn sich die Kubaner, kurz vor Torschluss, den Amis in den Arm werfen würden ? Wofür eigentlich ? Für Rolling Stones Konzerte und für Reisen nach Miami ? Ein Systemwechsel würde wenige reich und viele arm machen. Die Menschen sind allerdings blöd genug, um ihre relative Sicherheit für ein diffuses Gefühl von Freiheit zu opfern. Die Folgen dieser Denke kann man z.B. auch in Syrien beobachten. Am Ende verlieren sie alles.

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