Forum: Politik
Historischer Kuba-Besuch: Drei Tage mit Obama

Es wird geschrien, es wird verhandelt, und am Ende machen Barack Obama und Raúl Castro gemeinsam eine Welle im Stadion. Veit Medick war auf Kuba im Pressetross des US-Präsidenten dabei. Eindrücke von einem denkwürdigen Staatsbesuch.

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ospudd 23.03.2016, 11:23
10. ....hier textete der blinde analphabet.....

"Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten auf der Kommunisteninsel seit 88 Jahren"..... was ist das denn fuer eine anhaeufung von idiotien: die kubanische revolution war 1953-59, davor war kuba eine 'kapitalistische spielhoelle'. kuba ist eine insel der karibik, was soll der term "kommunisteninsel". loesen sie sich mal von der redaktionsanweisung und beschreiben sie doch mal ernsthaft was ist und wofuer kuba wirklich steht.

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civicus 23.03.2016, 11:27
11. Alles schön?

Zitat von Graphite
ausser der kleine Schandfleck "Guantanamo" in dem Munter weiter gefoltert wird! Wollte nicht Obama dirket nach seiner Amtseinführung Guantanamo dicht machen? Kubas Führung sollte sich von Obama nichts sagen/vorschreiben lassen solange dieser Schandfleck der Menschrenrechte existiert.
Vor 60 Jahren war Kuba ein Einwanderungsland, mit einem PIB, der 2 bis 3 mal so hoch war wie der Spaniens. Und, entgegen dem hierzulande so üblichen Klischee, waren die Kubaner nicht minder stolz und die Prostitution war mitnichten so hoch wie heute.
Heute ist das Volk aufgespalten, über 20% lebt im Exil und der Rest ist verarmt.
Hass und ideologische Differenzen sind so tief verwurzelt, dass wenn sich zwei Kubaner im Ausland treffen, das Erste was sie austauschen sind fragende Blicke (auf welcher Seite stehst Du?).
Ohne auf die ideologischen Aspekte einzugehen, möchte ich alle Leser dazu einladen, über folgende Punkte nach zu denken:

1-Puerto Rico wird, aufgrund seines besonderen Paktes mit den USA oft als nicht souveräner Staat angesehen.
Wieso ist Puerto Rico ein Einwanderungsland, und zwar das mit der höchsten Bevölkerungsdichte in Amerika (dem Kontinent, natürlich). Wieviele Puertorricaner kennen Sie, wieviele Puertoricaner versuchen, ihr Land zu verlassen? Sollte Puerto Rico eine sozialistische Revolution machen, was glauben Sie würde passieren?

2-In der tat hat Kuba niemals einen Pakt wie Puerto Rico mit den USA geschlossen. Nach 4 Jahren Okkupation haben die USA ihre Truppen in 1902 abgezogen. Damals war, neben dem Guantánamo Stützpunkt, die heutige Insel der Jugend US-Territorium geblieben. Die von Korruption geplagten kubanischen Regierungen haben durch geschicktes Taktieren die Insel der Jugend, damals Isla de Pinos, zurückgewonnen, und das, obwohl die Macht der USA damals ungleich größer war in der Region.

3-1940 hatte Kuba eine der fortschrittlichsten Verfassungen der ganzen Welt (https://de.wikipedia.org/wiki/Kubanische_Verfassung#Verfassung_von_1940). Diese Verfassung wurde vom Diktator Batista außer Kraft gesetzt und zwar für immer, da Fidel Castro auch kein Interesse daran hatte, das Streikrecht in der Verfassung zu sehen. So ist Kuba ohne eine gültige Verfassung geblieben bis die Regierung eine andere in 1976 verabschiedete.

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dr.arroganto 23.03.2016, 11:48
12. Bravo

Selten ein schöneres Loblied auf Obama gelesen....

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an-i 23.03.2016, 12:31
13. eins hat er aber vergessen zu erwähnen

demokratie?
http://www.bbc.com/news/blogs-echochambers-27074746

http://www.wiwo.de/bilder/ausland-zehn-unangenehme-wahrheiten-ueber-die-usa/4706306.html#image

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ihawk 23.03.2016, 12:55
14. Zwischen den Zeilen liegt die Freiheit der Kritik

Selten hat mich ein Kommentar so amüsiert - ist er doch durchgehend eine harsche Kritik an der US Öffentlichkeitsarbeit (und Manipulation derselben).

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kael 23.03.2016, 19:19
15. Sehr gut!

Zitat von ospudd
"Es war der erste Besuch eines US-Präsidenten auf der Kommunisteninsel seit 88 Jahren"..... was ist das denn fuer eine anhaeufung von idiotien: die kubanische revolution war 1953-59, davor war kuba eine 'kapitalistische spielhoelle'. kuba ist eine insel der karibik, was soll der term "kommunisteninsel". loesen sie sich mal von der redaktionsanweisung und beschreiben sie doch mal ernsthaft was ist und wofuer kuba wirklich steht.
Davor war Kuba eine von den US gepflegte "Diktatoren-Insel" und die Spielwiese der amerikanischen Mafia.

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carahyba 23.03.2016, 19:47
16. Obama vor Che Konterfei ...

Obama als Präsident der USA lässt sich vor einem CheGuevara-Konterfei fotographieren, hätte mich vor lachen beinahe in die Hose gemacht. Ein Heilger der Lateinamerikaner, Ikone der Anti-USA-Jugend.

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carahyba 23.03.2016, 20:33
17.

Zitat von carahyba
Obama als Präsident der USA lässt sich vor einem CheGuevara-Konterfei fotographieren, hätte mich vor lachen beinahe in die Hose gemacht. Ein Heilger der Lateinamerikaner, Ikone der Anti-USA-Jugend.
Diese Geste, ein US-Präsident ehrt ChéGuevara, ist "hipocrita" und wird auch so mit Abscheu von den Lateinamerikanern gesehen.

Hier hat man vielleicht vergessen wer ChéGuevara war, in Lateinamerika nicht. Jeder Jugendliche in Lateinamerika weiss wo er erschossen wurde, und wofür er stand und sterben musste. Man weiss heute auch sehr genau wer ihn erschossen hat.
Der Ort in Bolivien wo er tot drei Tage lang zur Schau gestellt wurde, ist heute für viele Jugendliche in ganz Lateinamerika ein Walfahrtsort.

Hand aufs Herz Obama, das war nur peinlich und komisch.

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staxxxx 24.03.2016, 06:14
18. obama

ist ein Glücksfall für jeden Staat. Ich wünsche mir eine Obamawelt wo solche Poltiker unsere Volksvertreter sind.

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Stäffelesrutscher 25.03.2016, 12:05
19.

Und so nebenbei erfährt man, dass die Stones am Karfreitag ein Konzert in Havanna spielen. Kuba ist da also freier als Deutschland.

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