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Höherer Verteidigungsetat: Schulz will Zwei-Prozent-Ziel der Nato kippen
DPA

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz setzt sich im Wahlkampf von einem Nato-Ziel ab: Er fühlt sich nicht an den Beschluss gebunden, den Verteidigungsetat auf zwei Prozent der Wirtschaftsleistung zu erhöhen.

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Watschn 02.06.2017, 06:27
50. Schulz der Jahrmarktschreier....

Er würde aktuell alles Mögliche eingehen o. verkaufen...
Vermutl. sogar ein strat. Bündnis mit China....gegen die USA.., nur um diese NATO-2% nicht liefern zu müssen...Dazu eine verspätete halbgare Anbiederung an das Thema innere Sicherheit. Da lachen die Hühner u. die CDU/CSU, u. denn auch Schulz wird nun AfD-tributpflichtig...

Dieser Kandidat hat fertig, aus die Polit-Maus..
SPD, das war's....Nun kommt die 20%-Herausforderungsmarke...

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hsc71@gmx.de 02.06.2017, 06:47
51.

Zitat von CancunMM
da gebe ich Ihnen recht. man könnte z.b. die bundeswehr auch modernisieren. modernere waffensysteme usw. was ist eigentlich mit den flugzeugträgern, die die franzosen für die russen gebaut haben? kann man doch einen kaufen. dann dreht man erdogan eine lange nase und hilft gleich noch einem guten verbündeten, den franzosen.
Es handelte sich um Hubschrauberträger (Mistral Klasse, konventionell angetrieben) und keinen Flugzeugträger (Charles de Gaulle Klasse, nuklear angetrieben). Beide Mistral Klasse Träger wurden nach Ägypten verkauft.
Die Briten haben aber vermutlich einen Flugzeugträger (Queen Elizabeth Klasse, konventionell angetrieben) über, da die Flugzeuge (F-35B Lightning II) für einen zweiten Träger zu teuer geworden sind. Dieser ist 2020 fertig und dürfte dann so um die 3 Mrd. Euro kosten. Den Träger dann mit 40 Eurofightern N auszurüsten dürfte nochmal rund 4 Milliarden kosten. Hinzu kommen noch Hubschrauber zum aufspüren von U-Booten, etc. Träger + Umrüstung + Fluggerät = ca. 10 Milliarden Gesamtkosten - Einsatzzeitraum ca. 25-30 Jahre

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BlackRainbow666 02.06.2017, 06:50
52. das SPD-Profil ...

Um den Anschein zu wahren, schnell noch mal eine auf den ersten Blick linke Forderung in den Raum werfen - nicht dass am Ende noch jemand SPD und CDU nicht auseinanderhalten kann. Dabei wird das 2%-Ziel mit solchen Regierungen eh nicht zu kippen sein. Wer Frieden will, Abrüstung, Waffenexportverbote, wählt Parteien weit links der SPD.

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hsc71@gmx.de 02.06.2017, 06:57
53. Nato Austritt?

Genosse Martin will also faktisch aus der NATO austreten. Man ist sich also damit mit der Linkspartei bereits einig. Die USA machen doch wohl mehr als deutlich das sie auf dem 2% Ziel bestehen, dies einfordern und ihre Konsequenzen ziehen werden wenn sich da nichts tut. Bereits jetzt äußert sich Trump nicht mehr zu Art. 5 - da ist doch klar, daß er hier Nägel mit Köpfen machen wird. Bei soviel großer Klappe und Dummheit stehen sie Trump in nichts nach. Da braucht sich die SPD nicht wundern, wenn ihr die Wähler in Scharen davonlaufen.

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brotherandrew 02.06.2017, 07:13
54. Laut ...

... Angela Merkel war die Formulierung zum 2 % Ziel in der Bundesregierung so abgesprochen. Wer lügt dann jetzt? Abgesehen davon muß die Bundeswehr dringend saniert werden. Und dafür ist Geld in die Hand zu nehmen. Martin Schulz entpuppt sich als unwählbar.

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jamguy 02.06.2017, 07:34
55.

Zitat von dave_t
Schade, auf Martin Schulz hatte ich einige Hoffnungen gesetzt, gerade wegen seiner europäischen Erfahrungen und Kontakte. Mit diesem sicherheitspolitischen Irrweg ist die SPD aber leider unwählbar. Wer, wie Gabriel und jetzt leider auch Schulz davon spricht, die 2%-Verpflichtung zu kippen, hat den Schuß wohl nicht gehört. Völlig lächerlich dabei die Aussage von Gabriel, die Bundeswehr wüßte gar nix anzufangen mit dem ganzen Geld. Wäre die Bundeswehr nicht politisch seit der zwanzig Jahren - unter SPD und CDU-Ministern übrigens - total ausgezehrt worden, so würde sich dieses Problem nicht stellen. Als erstes könnte man ja etwas für die Personalgewinnung tun - höherer Sold etwa. Und dann den Materialnotstand angehen. Ich ginge sogar weiter als Merkel: Schon heute den Etat auf 2% erhöhen und jeden Euro, der heute nicht ausgegeben werden kann, auf die Seite legen und in den nächsten Jahren zusätzlich zu den 2% ausgeben.
Schulz selber befürwortet eine international vertretene Bundeswehr was zwingend die Modernisierung der Truppe und Militär erfordert.

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schmidthomas 02.06.2017, 08:04
56. Wir machen das....

Zitat von zynischereuropäer
Die Zeiten haben sich geändert? Leben wir im gleichen Land? Russland ist nach Jahren der Annäherung an den Westen doch wieder auf dem Weg in den Imperialismus. Mir fällt kein anderes Land ein, welches Nachbarländer überfällt und annektiert, europäische Staaten mit Atomwaffen bedroht (russische Botschafter in Dänemark), ständig die Abwehrbereitschaft der europäischen Staaten austestet, in seiner Enklave Raketen auf Europa richtet, mit dem Einsatz von Atomwaffen kokettiert (Putin, über den Krimeinsatz befragt), massive Truppenpräsenz an den Grenzen zur EU zeigt (die Natospeerspitze ist Reaktion, nicht Aktion), die eigene Bevölkerung mit der Glorie der Sowjetunion einlullt und unverhohlen einen revisionistischen, imperialistischen Weg einschlägt. Falls ich mich irre, würde ich um eine Korrektur bitten. Solange bleibe ich aber dabei, dass Russland der Feind ist, den wir im Zaum halten müssen.
auch in Zukunft wie schon immer. Wir schicken im V-Fall die Bundeswehr vor und warten dann so lange, bis richtige Soldaten da sind.
Russland mit der Bundeswehr "im Zaum halten"? Selten so gelacht.
Wir müssen uns endlich mal entscheiden. Die heutige BW ist überhaupt nicht mehr in der Lage, eine Aufgabe wie Landesverteidigung zu übernehmen und das liegt nicht an der Bundeswehr oder ihren Soldaten sondern scheitert schon an der politischen Führung.Wer unsere Flintenuschi als Verteidigungsministerin für kompetent hält, kann es mit der Bundeswehr nicht gut meinen.

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magier 02.06.2017, 08:24
57. Endlich

Endlich hat die SPD begriffen, dass sie sich klar von Merkels militaristischem Kurs absetzen muss. Frau Merkel , in Gemeinschaft mit Herrn Schäuble, ist es gelungen, dass Deutschland wieder von allen Nachbarn kritisch beäugt wird. Deutschland wird als Lehrmeister und Besserwisser wahrgenommen. Deshalb sind wir nicht mehr von Freunden umgeben. Dagegen hilft haben kein Militär, sondern nur eine vernünftige Politik, die Merkel nicht kann. Es ist der NATO mit Unterstützung von Merkel auch gelungen, mit einem aggressiven Expansionskurs (ja die Staaten haben um Aufnahme gebeten) das gute Verhältnis zu Russland zu zerstören. Die militärischen Auslandseinsätze in enger Gefolgschaft mit den USA haben dazu geführt, den Terrorismus zu fördern und nach Europa zu exportieren, von den dadurch verursachten Flüchtlingsströmen einmal ganz abgesehen. Gegen Terrorismus hilft kein Militär, im Gegenteil, das haben die Erfahrungen der letzten Jahre gezeigt. Aber manche sind offenbar nicht in der Lage, aus Erfahrungen zu lernen. Die Geschichte zeigt, dass Aufrüstung und militärische Aktionen noch nie dauerhaft zu mehr Sicherheit geführt haben. Die Geschichte zeigt weiterhin, dass Kriege nur geführt werden können, wenn die Bevölkerung propagandistisch darauf vorbereitet wird. Die Kommentare zu diesem Artikel zeigen, wie gut die Propaganda schon gewikrt hat, wenn die Mehrzahl der Foristen die Verdopplung der Rüstungsausgaben zum Wohle der Rüstungsindustrie euphorisch verteidigt und sogar noch mehr verlangt, anstatt dagegen auf die Straße zu gehen, was noch vor einigen Jahren selbstverständlich gewesen wäre. In Deutschland gibt es viele dringende Projekte, für die kein Geld da ist. Aber das Geld mit vollen Händen für.Rüstung, die bei einer vernünftigen Entspannungs- und Bündnispolitik nie gebraucht werden wird, zum Fenster heraus zu werfen, findet viele Unterstützer. Das zeigt, wie benebelt manche durch die Propagierung von Feindbildern schon sind. Übrigens würde allein Deutschland bei Umsetzung des 2% Ziels soviel für Rüstung ausgeben wie Russland zur Zeit.

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luigi.torinese 02.06.2017, 09:01
58. Solange Deutschland in der Nato ist...,

...solange sind die vertraglichen 2% als NATO Beitrag zu leisten, alles andere ist dummes volltrotteliges C2 Geschwätz von Herrn S..
Pacta sunt servanda, PUNKT.
Warum haben wir die Bw, reicht denn das THW nicht aus?

Mann kann keine Armee wollen und Sie dann nicht ausrüsten und sie aber dennoch in lebensfeindliche Umgebungen schicken.
Der Auslandseinsatz mit nicht einmal 10.000 Soldaten bringt die Bw ans Limit, lächerlich.

Und dann reden solche Menschen noch öffentlich, ja, sind sogar noch Hoffnungsträger einer Partei..., unvorstellbar, unwählbar.
Also weißte...!

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rudi_ralala 02.06.2017, 09:09
59.

Zitat von muellerthomas
....Im kalten Krieg waren die Werte weit höher - zumindest in Westeuropa. Russland arbeitet seit längerem daran, die Werte von damals wieder zu erreichen.
Wie oft wollen Sie eigentlich das Märchen von der massiven Aufrüstung Russlands noch wiederholen? Es langweilt.
Selbst das von Ihnen so gerne zitierte Forschungsinstitut Sipri, geht davon aus, dass die Rüstungsausgaben Russlands 2017 um ca. 25 % sinken werden. Der massivste (!) Einbruch seit den 90ern.

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