Forum: Politik
Homo-Ehe: Merkels nächste Wende
dapd

Die Kanzlerin eröffnet den Wahlkampf: Wie einst bei der Energiewende steht die Union vor einer möglichen 180-Grad-Wende bei der Gleichstellung homosexueller Paare - sehr zum Verdruss der SPD und mancher in der eigenen Partei. Sendet Merkel ein schwarz-grünes Signal?

Seite 3 von 31
Der Eiserne W 24.02.2013, 18:42
20.

Zitat von Rido
Hat diese Frau überhaupt eine Meinung oder Überzeugungen? Diese verdammte Beliebigkeit. Eine echte Wundertüte die Frau.
Der eine nennt es Charakterlosigkeit, der andere nennt es Flexibilität & Lernfähigkeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Narn 24.02.2013, 18:42
21.

Zitat von reutter
So ist sie eben. Jeden Morgen schaut Frau Merkel wie der Wind weht und dann hängt sie ihr Mäntelchen in diesen. Kann man auch Opportunismus nennen.
Mir tut dann immer nur die SPD Leid. Wie kann man denn gegen sowas Opposition machen? Es ist einfach unmöglich.
Am schlimmsten ist aber sowieso, dass hinterher der größte Schmuh rauskommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Renardmalin 24.02.2013, 18:43
22. Wendhals.

Zitat von sysop
Die Kanzlerin eröffnet den Wahlkampf: Wie einst bei der Energiewende steht die Union vor einer möglichen 180-Grad-Wende bei der Gleichstellung homosexueller Paare - sehr zum Verdruss der SPD und mancher in der eigenen Partei. Sendet Merkel ein schwarz-grünes Signal?
Die Dame zeichnet sich durch eine extreme Flexibilität aus. Es wird übrigens noch ein viel spektakuläreres Wendemanöver direkt nach der Wahl geben. Die Dame wird plötzlich, entgegen allen ihren bisherigen Beteuerungen, Eurobonds akzeptieren. Die Begründung dafür liegt auf der Hand; nämlich der Preis der Koalition mit den Grünen oder der SPD. Womit sie wieder einmal "aus dem Schneider" sein wird. Schaun mer mal!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
raetselfreund 24.02.2013, 18:44
23.

Ist doch egal, wie oft Merkel Überzeugungen über Bord wirft und ihr Fähnchen in den Wind hängt. Bisher hat ihr das nie geschadet - im Gegentei! Und diesmal wird das genauso sein. Bei der nächsten Umfrage gehts mit ihrer Beliebtheit bestimmt wieder nach oben!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Zaunsfeld 24.02.2013, 18:45
24.

Das ist völlig egal. Die meisten CDU-Anhänger und -Mitglieder sind so machtgeil, dass sie sie ja doch wieder wählen werden. Selbst wenn die Merkel mit der Linkspartei koalieren würde, um ihre Macht zu erhalten, würde die CDU da mitmachen. Mittlerweile wären Merkel und die CDU selbst dann unglaubwürdig, wenn sie laut rufen "Eine Koalition mit der Linkspartei kommt für uns nicht in Frage." ...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
xehris 24.02.2013, 18:46
25. Hauptsache Wählerstimmen

Zitat von coyote38
Merkel würde zur Not auch SPD-Mitglied werden, wenn ihr irgendwer verbindlich versprechen würde, dass sie nach der Bundestagswahl Kanzlerin bleiben kann. Diese Frau hat nun einmal restlos GAR KEINE Überzeugungen. Das "Regierungskonzept" heisst "Wetterfahne, Opportunismus, Beliebigkeit und Machterhalt".
Frau Merkel würde sogar ihr FDJ-Hemdchen wieder anziehen, wenn es ihr Stimmen für den Wahlkampf bringen würde.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
airmail 24.02.2013, 18:46
26. Merkel

redet wie der Wind kommt. Mal so mal anders.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
BartS 24.02.2013, 18:47
27. Ich weiß, wo sie das gelernt hat:

In der FDJ. Denn die SED hat ja auch des öfteren plötzliche Schwenks vollzogen, den die "Untergebenen" dann sofort mitvollziehen mussten. Jetzt ist quasi die Bevölkerung die SED.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Foul Breitner 24.02.2013, 18:47
28. Das heißt vereinfacht

Merkel kauft SPD und Grünen das Thema ab, denn Splitting bringt ja einen fin. Vorteil, ob das richtig ist oder nicht. Und man kann davon ausgehen, daß das Thema nicht behandelt würde, hätte Merkel vor einer Woche eine Bundestagswahl gewonnen. Oder ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
simonleipzig 24.02.2013, 18:47
29.

Zitat von sysop
Die Kanzlerin eröffnet den Wahlkampf: Wie einst bei der Energiewende steht die Union vor einer möglichen 180-Grad-Wende bei der Gleichstellung homosexueller Paare - sehr zum Verdruss der SPD und mancher in der eigenen Partei. Sendet Merkel ein schwarz-grünes Signal?
Ja klar versucht sie so die Grünen mit ins Boot zu holen. Einer der größten Streitpunkte mit der Partei wäre damit vom Tisch (Atomkraft ist es ja schon). Natürlich möchte sie Kanzlerin bleiben. Und wenn es mit der FDP nicht reicht und die SPD partout nicht in eine unliebsame Große Koalition will, dann eben mit den Grünen.

Die Frage ist nur: Machen die das mit? Und wie viele konservative CDU-Wähler vergrault die Kanzlerin - und das noch kurz vor der Landtagswahl in Bayern? Das kann auch schief gehen...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 31