Forum: Politik
Homophober CDU-Politiker: Bürgermeister im Shitstorm verliert JU-Posten

Ein homophober Facebook-Post hat für den Ortsbürgermeister von Herschbach im Westerwald Folgen: Sven Heibel ist nicht mehr Beisitzer im Landesvorstand der Jungen Union.

Seite 1 von 20
tiefer 13.06.2014, 13:11
1. Hinterwäldler

"Es kann doch nicht unser Leitbild sein, dass möglichst viele Kinder schwul werden."

Genau dieses Zitat entlarvt ihn. Die Angst, man(n) könne schwul gemacht werden. Wenn die ganzen Homophobiker wüssten, wie leicht sie psychologisch lesbar sind mit ihren Aussagen , sie würden vor Angst den Mund halten... ich empfehle eine gute Psychotherapie.

Beitrag melden
Immanuel_Goldstein 13.06.2014, 13:12
2.

Zitat von sysop
Ein homophober Facebook-Post hat für den Ortsbürgermeister von Herschbach im Westerwald Folgen: Sven Heibel ist nicht mehr Beisitzer im Landesvorstand der Jungen Union.
Der Glaube, Kinder würden schwul werden, wenn sie erfahren würden, dass es Homosexuelle gibt, hält sind gerade in Unionskreisen ziemlich hartnäckig. Ich würde es Bildungsresistenz nennen. Persönlich finde ich es gut, dass Leute wie dieser Heibel ihre Meinung offen äußern. Da weiß dann wenigstens jeder, woran er ist. Was aber will die Union mit solchen Leuten? Einer der ersten Politiker, die sich offenbart haben, war übrigens Ole van Beust (CDU). Was der wohl an Herrn Heibel twittert?

Beitrag melden
labbimen 13.06.2014, 13:13
3. Irgendwann...

kommt hoffentlich mal der Tag, an dem die sexuelle Ausrichtung mit einem Schulterzucken als Selbstverständlichkeit hingenommen wird, anstatt wahlweise entweder mit jovialer Glückseligkeit oder homophober Feindseligkeit. Denn mancher wird es nicht glauben, es gibt echte Probleme.

Beitrag melden
anonguest 13.06.2014, 13:13
4. (Um)erziehung?

Neben so mancher geistiger Verwirrung glaubt er also auch an die Möglichkeit einer (Um)erziehung zum Schwulsein. Ohohoh...

Er könnte seine These der Umerziehbarkeit ja gern mal belegen, indem er mal 12 Monate "schwul" lebt. Also so richtig, sogar mot sowas gewagtem, wie mit Freund in der Öffentlichkeit mal Hand in Hand gehen.

Und dann kann er sich ja mal zwei Sachen fragen:

1) Würde man(n) das freiwillig so haben wollen.
2) Kann man sich vorstellen, dass man das wirklich ändern kann.

Es geht nicht darum, Kinder zur Homosexualität zu erziehen, sondern es geht darum, dass (zufällig) homosexuelle Menschen sich nicht ständig dafür rechtfertigen müssen oder gar vor anderen zu verstecken zu haben. Aus der Not von letzterem gibt es nicht wenige Kinder, die das nämlich nicht überleben.

Wenn er sich also Sorgen macht um die Kinder, dann sollte er schleunigst Konsequenzen ziehen.

Beitrag melden
schmusel 13.06.2014, 13:15
5. Mit einem Satz abgewirtschaftet:

Zitat von
"Es kann doch nicht unser Leitbild sein, dass möglichst viele Kinder schwul werden."
Und da hat dieser Heibel auch gleich den Nachweis über seine mentalen Tiefflugeigenschaften erbracht.

Beitrag melden
orthos 13.06.2014, 13:17
6.

"Es findet in unserer Gesellschaft eine Art Glorifizierung von Homosexualität statt", sagt Heibel. "Es kann doch nicht unser Leitbild sein, dass möglichst viele Kinder schwul werden."

Den Spruch kann ich (leider) nur unterstützen.
Ich habe nichts gehen Homosexuelle, aber die zu akzeptieren ist nicht gleich so zu glorifizieren.

Ich habe für mich den Standpunkt, dass Andersartigkeit zu akzeptieren ist. Homosexualität ist aber eben nicht der Normalfall. Dies sollte man m.E. auch nicht propagieren.

Gleiches gilt für Behinderungen. Auch Behinderungen sind nicht normal. Und gerade deswegen haben diese Menschen Unterstützung verdient und dürfen nicht ausgeschlossen werden.

Das Problem ist also, dass Dinge als "normal" propagiert werden, nicht die Akzeptanz derselben.

(Um nochmal klarzustellen: Ich sage in diesen Beitrag IN KEINSTER WEISE das Homosexualität eine Behinderung wäre! Nicht das da unklarheiten entstehen.)

Beitrag melden
thg 13.06.2014, 13:18
7. man wird nicht schwul

man ist es, oder eben nicht. es ist ebenso sinnfrei über die farbe der haare zu debattieren.

Beitrag melden
Uggdrasil 13.06.2014, 13:18
8. Menschenverachtend?

Menschenverachtend?! Geht es auch eine Nummer kleiner?

Der Mann ist offensichtlich in den 50er-Jahren stehengeblieben und macht sich damit vor aller Welt lächerlich.

Damit sollte es dann aber auch gut sein. Jeder hat das Recht, sich zum Deppen zu machen.

Beitrag melden
Solid 13.06.2014, 13:24
9.

"Hinterwändler" ist noch ziemlich schmeichelhaft für so einen.

Aber es hat sich in der CDU etwas gebessert, vor ein paar jahren hatte die CDU mit Hendrik Schnelle aus Detmold noch ein Mitglied umjubelt in ihren Reihen, das "Schwule und Juden vergasen" wollte.

Insofern ist es doch schon ein Fortschritt, wenn ein Sven Heibel - ebenfalls von der CDU - Schwule nur noch in den Knast sperren und dort verrotten lassen will.

Wieso schafft es die CDU eigentlich nicht, solche Leute zügig aus der Partei zu schmeißen? Vermutlich weil die Hälfte der Parteimitglieder mit seinen Positionen sympathisiert...

Beitrag melden
Seite 1 von 20
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!