Forum: Politik
Homosexuelle in der Partei: "Die AfD ist nicht schwulenfeindlich"
DPA

Die AfD wettert gegen Homo-Ehe und angeblichen Gender-Wahnsinn. Wie hält man das aus - als schwules Parteimitglied? Ein Anruf bei der "Bundesinteressengemeinschaft Homosexuelle in der AfD".

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bammy 16.02.2016, 13:24
50.

Zitat von hassowa
nicht verstehen. Eine Schwulengruppe in der AfD. Das passt nicht in ihr Weltbild. Also macht man das, was Ideologen immer machen: sie versuchen sich die Realität so hinzubiegen, dass sie zu ihrem krummen Weltbild passt. Aber im Fall Schwule in der AfD scheint das irgendwie nicht zu klappen, wie dieser Artikel deutlich zeigt.
Schwul sein ist ja auch keine Ideologie, sondern eine sexuelle Orientierung. Da werden eher einige Hardcore AFD´ler eher Probleme haben.

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paulpuma 16.02.2016, 13:29
51. Pim Fortuyn

Der von Linkspopulisten ermordete niederländische Politiker und Vater des "modernen aufgeklärten" Rechtspopulismus war bekennender Schwuler. Er hat gerade wegen der ständigen Anfeindung von bestimmten Migrantengruppen diesen politischen Weg begründet. Die AfD steht ziemlich in seiner Tradition (auch wenn ihr das vielleicht nicht bewusst ist).

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Over_the_Fence 16.02.2016, 13:34
52. Meine Beipflichtung

Zitat von hassowa
... Eine Schwulengruppe in der AfD. Das passt nicht in ihr Weltbild. Also macht man das, was Ideologen immer machen: sie versuchen sich die Realität so hinzubiegen, dass sie zu ihrem krummen Weltbild passt. Aber im Fall Schwule in der AfD scheint das irgendwie nicht zu klappen, wie dieser Artikel deutlich zeigt.
Es kann halt nicht sein was nicht sein darf.

Ich habe Schwule in meinem Freundeskreis, höre gerne alternativen Rock, finde das "Die Ärzte" eine klasse Band sind, lache gerne über "Das Leben des Brian" oder auch über die gelungenen Sachen von Jan Böhmermann - und werde doch weder die Linken, die Grünen oder die SPD wählen.

Bestimmte Kreise verlieren in ihrem schwarz-weissen Freund/Feind Kompass halt schnell mal die Orientierung, wenn sie einen solchen Artikel vorgelegt bekommen.

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Havel Pavel 16.02.2016, 13:37
53. Die sexuelle Orientirung ist mittlerweile zum Glück Privatsache

Anscheinend haben es einige Zeitgenossen immer noch nicht geschnallt, dass laut Gesetz die sexuelle Orientierung kein Straftatbestand mehr darstellt, also in jedem Falle Privatsache ist und wohl auch bleiben soll. Ebenso ist es Privatsache wie jemand darüber denkt und ob er es gut findet oder nicht! Übrigens sind Homosexuelle nicht gekennzeichnet und somit auch als solche für Aussenstehende nicht erkennbar. Oder sollte es inzwischen etwa entsprechende Werbeschilder zum Umhängen geben?

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themistokles 16.02.2016, 13:49
54.

Zitat von KingTut
Die Existenz einer Homosexuellen-IG in der AfD widerlegt das bisher genährte Klischee, diese Partei sei schwulenfeindlich.
Blödsinn. Ein Feigenblatt, was nach außen hin Toleranz zeigen soll. Mehr ist das nicht. Oder wie denken Sie über die Anfrage aus Thüringen?

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themistokles 16.02.2016, 13:53
55.

Zitat von crewmitglied27
ins Leere gelaufen ist. Ja, und Herr Welsch hat Recht. Ein Interview über den Euro, TTip oder direkte Demokratie wäre erheblich spannender gewesen. Ergebnis des Berichts: Diffamierung gescheitert, Interview auch...
Nein. Wieso? Das Interview ging um Schwule in der AfD und die Haltung der Parteispitze hierzu. Wenn Sie ein anderes Thema haben wollen, suchen Sie sich ein passendes Interview dazu raus. Im Übrigen zeugt Welschs Antwort über Petrys Aussage nur über grenzenlose Naivität.

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WiderstandsgewächsII 16.02.2016, 13:54
56. die Herausforderung sind die Genderwissenschaften

weil für viele erkennbar scheint, dass diese die Ideologie eines aus dem Ruder laufenden Feminismus ist. Nicht die Homosexuellen, allerdings ein meinungsmachender Teil der LGBT Community stellt sich in den Mittelpunkt der Gesellschaft als eine verfolgte und diskriminierte Gruppe, obwohl überall im Land feministische Seilschaften, Recht beugen, Väter und heterosexuelle Männer diskriminiert werden, insbesondere im Familienrecht, aber gesellschaftlich. Man schaue sich nur das neue Plakat des Kinder- und Jugendrings Sachsen an, welches in Flüchtlingsheimen aufgehängt wird. Von der Richtigkeit des Anliegens überzeugt, zeigt auch dieses Plakat, welche Stigmatisierung , Hetze und Diskriminierung heterosexuelle Männer heute in Deutschland ausgesetzt sind.
Und im Übrigen macht es mir trotzdem Angst, dass das Versagen der Linken im Erkennen der allgegenwärtigen Väterapartheid, die unberechtigten Angriffe auf alte weise Männer zu einer Zunahme rechter Gedanken und Stärkung rechter Parteien führt!

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demokratie-troll 16.02.2016, 13:54
57. Homosexualität ist gesund

Homosexualität ist gesund, Genderwahn ist krank. Warum sollten homosexuelle AfDler ihre Sexualität nicht mögen. Das wäre ja absurd.
Augstein behauptet ja sogar im Namen Litwinenkos, der von Putin deshalb ermordet wurde, Putin würde kleine Jungens mögen.
Rechts und Homo passt immer - sogar in der unappetitlichen Putin-Art.
Passend übrigens dazu das Regenbogenbild mit Putinmaske.^^

Aber man weiß ja nie, was passiert, wenn Höcke wieder etwas Schlechtes gegessen hat. Dann graut mystisch wieder das Tausendjährige.

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faserland 16.02.2016, 13:58
58.

Die sexuelle Orientierung anderer geht den meisten AfD-Mitglieder wohl schlichtweg am Allerwertesten vorbei, da es Privatsache ist. Aber was uns im Rahmen von Gender-Mainstreaming ohne jede demokratische Legitimierung übergestülpt wird und werden soll greift massiv in unsere Privatsphäre und unser Recht auf Kindererziehung ein.
Außerdem scheinen einige hier zu meinen, ein Homosexueller sei in erster Linie über seine sexuelle Orientierung definiert. Dagegen ist es vermutlich für viele einfach ein wichtiger aber nicht allumfassender Teil der Persönlichkeit, wie Sexualität für alle anderen ja auch.

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Solid 16.02.2016, 14:01
59. Gender-Mainstreaming

Gender-Mainstreaming hat nichts mit Homosexualität zu tun. Berechtigte Kritik an Gender-Mainstreaming ist keineswegs mit einem Angriff auf Homosexuelle gleichzusetzen.

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