Forum: Politik
Horst Seehofers Bilanz: "Ich bin ordentlich von Parteifreunden demontiert worden"
DPA

Kurz vor seinem geplanten Wechsel nach Berlin teilt der scheidende bayerische Ministerpräsident Seehofer gegen seine Parteifreunde aus und beklagt "Bösartigkeiten".

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rolantik 03.03.2018, 16:42
30. Auf Aktion folgt Reaktion

Das ist nicht verwunderlich, denn wer so austeilt wie er (z.B. die Bundeskanzlerin auf offener Bühne beleidigt), der muss sich nicht wundern, wenn das die anderen Mitstreiter nicht so gut finden. Alles sieht nun danach aus, als ob Seehofer vom Hofe gefegt werden soll. Das wäre die richtige Antwort auf einen unsympathischen Politiker, dem sein Ego nun zum Verhängnis wird.

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Ontologix II 03.03.2018, 16:50
31. So ein Unfug

Zitat von Pierre30
Berlin kommt ganz gut ohne diesen krachledernen Separatisten aus.
Seehofer hat nie auch nur ansatzweise einen separatistischen Gedanken geäußert. Bis auf Teile der winzigen Bayernpartei gibt es in Bayern keinen Separatismus.

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default_user 03.03.2018, 16:50
32.

Aber genau so funktioniert das doch in Bayern. Der Führer wurde bisher immer abgesägt und ersetzt. Er selbst hat dies schon getan um seinen Posten zu ergattern und ist nun verwundert? In 5 Jahre heißt es für den Söder auch "Kopf ab" der nächste ist drann, wir sind doch schließlich nicht in Nord Korea

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schocolongne 03.03.2018, 16:51
33. Selbstdemontage

Bei Herr Seehofers profilneurotisch irrlichternden Populismus, dem wir Schwachsinns-Projekte wie die PKW-Maut verdanken, kann man nur von leidenschaftlicher Selbstdemontage sprechen.
Seehofers Larmoyanz ist nur noch einmal mehr peinlich.

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widderfru 03.03.2018, 16:57
34. So boshafte Kommentare

Der hat wenigstens nicht nur geschwafelt. Als Gesundheitsminister eine löbliche Ausnahme, was dann folgte--
überwiegend Lobbyhörig. Daher die Bürgerversicherung blockiert, politisch längst überfällig.

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post.scriptum 03.03.2018, 16:59
35. Seehofer befindet sich im ...

... 69. Lebensjahr. Es wir Zeit zu gehen, aber für Politiker gelten offenbar andere Gesetze. Leider. Dass Seehofer von seinen "Parteifreunden" nochmal hart kritisiert wird, hängt wahrscheinlich auch mit seinen irren Wendungen gegenüber der Flüchtlingskanzlerin zusammen. Er hätte klare Kante zeigen müssen, und als Merkel die Grenzen für Hunderttausende Asylbewerber öffnete, hätte er die Regierung verlassen und die drei CSU-Minister abziehen müssen. Und was macht Seehofer jetzt? Er steigt in das Kabinett IV Merkel ein. Im Januar waren es noch drei Wahloser, die sich in einer erneuten GroKo zusammentun wollten, einen hat die SPD-Basis bereits gekippt, jetzt sind es noch zwei. Wahrscheinlich werden beide, Merkel und Seehofer, nicht die volle Legislaturperiode durchhalten, wenn die SPD-Mitglieder denn die erneute GroKo überhaupt wollen.

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e.pudles 03.03.2018, 16:59
36. Wenn man "mangelnde Anerkennung"

den anderen zum Vorwurf macht, so muss doch was dran sein. Anerkennung für was will Seehofer diese. Für seine Rotationspolitik, mal so, mal so, für seine sinnlosen rüppelhaften Provokationen, um nur wenige zu nennen. Anerkennung muss man sich verdienen und das hat sich Seehofer bestimmt nicht. Und jetzt will er in Berlin den grossen Mann spielen, mit einen sogenannten Super Ministerium. Er war doch in München als Pateichef doch schon am Rande seiner Fähigkeiten und Kapazitäten. Wie will er das in Berlin schaffen und gleichzeitig in München noch die CSU führen? Das ganze ist eh nur für ein Bundesland von Vorteil, nämlich Bayern, dort kann er mit seinem Heimat Ministerium für Folklore und ähnliches sorgen. Die anderen Bundesländer werden nichts vom alledem Heimat Gerede und Getue mitbekommen, geschweige davon profitieren.

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rainerheinrich 03.03.2018, 17:04
37. Wenn mich mein Langzeitgedächtnis

nicht in Stich lässt, ist es richtig, dass Horst Seehofer seine Partei nach einer schwierigen Phase wieder stabilisiert hat. Genauso ist es richtig, dass seine Strategie im Umgang mit der Flüchtlingsproblematik offensichtlich verfehlt war. Es stellt sich
daher die Frage, hatte er überhaupt eine Strategie. Eine Politik nach Wetterlage ist für mich ein Zeichen von Schwäche. Wenn ich erkenne,
dass ich meine politischen Ziele nicht mehr umsetzen kann, sollte man den Marschall-Stab abgeben. Als Nicht-Bayer hätte ich ihn an die
Wand schmeißen können. Ich würde ihm raten kein Amt in Berlin zu
übernehmen. Er könnte noch tiefer fallen.

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Balthasar1 03.03.2018, 17:09
38. Wer hoch fliegen will ...

... geht das Risiko ein, steil abzustürzen. Seit FJS hat sich die CSU in ein Rudel von Wölfen, Kojoten und Schakalen verwandelt. In solchen Rudeln bleibt es nicht aus, dass gebissen wird, um möglichst weit nach oben in der Rangfolge zu gelangen. Seehofer soll doch einmal ehrlich sein: Das Volk war ihm doch immer scheißegal. Um neun Uhr, elf Uhr oder um dreizehn Uhr hatte er eine immer neue "Wahrheit" auf dem Programm. Wie er mit der Schwesterpartei CDU umgegangen ist, spottet jeder Beschreibung. Andere Parteien hat die CSU seit altersher sowieso ins Lächerliche geführt. Ich erinnere mich noch sehr gut an Podiumsdiskussionen an der FJS und damals die Grünen teilgenommen hatten. Kultur, Benimm und Respekt - das sind bei der CSU Fremdworte. Aber ... eines ist gewiss: Der größte Wadenbeißer Söder spürt bereits schon heute die ersten Bisse. Ihm wird es kein Deut anders ergehen, als seinem ehemaligen Vorturner. "Nahe am Volk" wollen sie sein. Blasphemie. Diese Partei wird es eines Tages "zerbröseln". Sie wird zu bayuwarischem Staub zerfallen. Und niemand wird dann diesen ehemaligen Gladiatoren nachweinen.

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Ontologix II 03.03.2018, 17:09
39. Die CSU hat schon ...

... drei Ministerpräsidenten abgesägt: 1993 Max Balthasar Streibl nach der Amigo-Affäre, 2007 Edmund Stoiber nach einer Intrige, und 2008 Günther Beckstein wegen Wahlverlusten.

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