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Huma Abedin: Hillary Clintons Mädchen für alles wird zum Problem
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Hillary Clinton kann den E-Mail-Skandal nicht abschütteln. Im Zentrum der Debatte steht ihre engste Beraterin Huma Abedin. Die schillernde Aufsteigerin wird plötzlich zum Risiko im Wahlkampf.

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Hörbört 25.08.2016, 11:46
1. Bauernopfer

Da ist wohl tatsächlich Fleisch am Knochen, sprich: an den Vorwürfen etwas dran, wenn nun 'all of a sudden' Frau Abedin in die Rolle der Verantwortlichen gerückt wird. Die Kandidatin selbst muss ja schließlich geschont werden, anders als Trump, der für seinen illustren Beraterkreis stets (und zu Recht) haftbar gemacht wird.

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C-Hochwald 25.08.2016, 11:55
2. Schwerwiegendere Probleme

Es muß doch auch mal gut sein!
Wie oft wird die Email Affäre denn noch bemüht?

Ich glaube der aktuelle Wahlkampf in den USA hat eindrucksvoll bewiesen, dass die Nation selbst und somit auch die Welt vor anderen Problemen stehen, die es zu lösen gilt, z.B.:

- was wäre wenn DTrump den Zugriff auf die A-Waffen bekäme
- Zukunft der US-Amerikanischen Gesundheitspolitik
- Einwanderungspolitik
- USA - Russland

Ich bin mir sicher, dass HC keine Dienst-Emails mehr über private Kanäle versendet, das dürfte sie gelernt haben.

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caroline.weysenhoff 25.08.2016, 11:58
3.

Selbst wenn an den Vorwürfen nichts dran ist, ein Geschmäckl' bleibt und wer solange in der Politik ist wie die Beiden sollte eigentlich wissen, dass solche Interessensüberschneidungen immer zu Problemen führt.

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Theodoro911 25.08.2016, 12:01
4. Die Verantwortliche hat nichts gewusst??

Wie will Clinton Verantwortung für die USA übernehmen wenn Sie unfähig/unwillig ist die Handlungen ihres Oersonals zu verantworten.

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90-grad 25.08.2016, 12:03
5. Hillary Clinton,

Billy-Boy, die Clinton Foundation und Chelsea Clinton sind das Problem, nicht Huma Abedin.

Und dieses Problem liegt doch nicht bei Spenden gegen Gesprächstermine, da nur ein unwesentlicher Teil der "Geschichte".

Das Problem liegt doch eher bei Spenden ausländischer Regierungen an die Stiftung, und massivsten Freigaben von Waffendeals in diese Länder durch HC in 2009-2013.

Und diese erfolgten, obwohl HC selbst zuvor manchen dieser Länder Menschenrechtsverletzungen und Unterstützung von Terrororganisationen, etc. vorgeworfen hatte.

Alles Gründe, die der Freigabe von Waffengeschäften in solche Länder offiziell entgegenstehen.

Quelle: ibtimes.com

PS: Frau Abedin ist sehr loyal, das ehrt sie. Möglicherweise nun ein Grund hier das "Bauernopfer" zu spielen. Ein neuer, gutbezahlter Job in der Stiftung könnte dann alles kompensieren.

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udovol 25.08.2016, 12:04
6. Business as usual

Was hier beschrieben wird, ist doch der ganz normale Alltag in der Politik. Bin ich wichtig oder habe ich Geld, kenne ich jemanden der jemanden kennt, der besorgt mir einen Termin usw...

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bobrecht 25.08.2016, 12:04
7. Spender erhalten Zugang zum MInisterium

Na sowas! Da wird offensichtlich etwas kritisiert das doch bei allen Parteien praktiziert wird. Steine im Glashaus werfen, das ist ungut. Die Republikaner checken es einfach nicht.

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gutmichl 25.08.2016, 12:11
8. peinlich unprofessionell

Was hätte man alles über Trump geschrieben, würde er sich diese Patzer leisten ? Hillary hat die Regeln für Regierungsmitarbeiter als auch moralische Regeln missachtet.
Die Jubelkampagne für sie ist daher kaum mehr nachvollziehbar.

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Campioni 25.08.2016, 12:15
9. Es ist absehbar gewesen, dass...

...früher oder später Clintons Vergangenheit als wesentlicher Bestandteil des etablierten Systems für sie zur Belastung wird. Das Finanzierungssystem der amerikanischen Politik ist korrupt, und Clinton ist Bestandteil dieses Systems, immer gewesen. Clinton Foundation, erhebliche Spenden hierfür aus dem konservativen arabischen Raum, Wall Street-Reden, die nicht veröffentlicht werden, aber viel Geld einbrachten, Flip-Flopping bei der Privatinsolvenzreform vor zehn Jahren etc. etc., das alles macht sie unglaubwürdig und kann ihr noch um die Ohren fliegen.
In einer Gesellschaft, in der die Globalisierungs- und Liberalisierungsbenachteiligten - der Mittelstand und die sozial schwachen - vermutlich die Wahl entscheiden werden, ist diese Angriffsfläche eine große Gefahr für die Demokraten. Bernie Sanders hatte solche Angriffsflächen nicht und wäre jetzt schon sicherer Wahlsieger gegen Trump. Aber der wurde vom demokratischen Establishment ja weggemobbt.

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