Forum: Politik
"Ich will Europa": Prominente starten Kampagne gegen den Euro-Frust

Die Euro-Krise lähmt den Kontinent, das Vertrauen in die EU schwindet. Ein Bündnis deutscher Stiftungen will der europakritischen Stimmung nun mit einer großen Kampagne entgegentreten - deutsche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Show-Business werben für mehr Europa.

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EinGangLion 23.08.2012, 14:37
40. Kämpfen ja, aber auch haften?

Ich kämpfe auch täglich um Europa.
Um ein Europa, in dem ich ohne klischeehaften Vorurteilen zu begegnen sagen kann, woher ich komme.
Um ein Europa, in dem ich nicht nur auf den Wohlstand meines Landes (das diesen ja nur wegen dem Marshal Fond hatte, der Rest wurde geraubt und unterschlagen) reduziert werde.
Um ein Europa, das nicht darauf ausgerichtet ist, auf der Tasche des anderen zu liegen.
Um ein Europa des gegenseitigen Respekts.
Um ein Europa, in dem die Stimme aller gleich viel zählt bzw. gehört wird.
Um ein Europa, in dem die Menschen nach gleichen Standards behandelt und bemessen werden.

Um DAS und vieles mehr kämpfe ich tagtäglich!

Um was kämpfen Sie?

EinGangLion

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Manollo 23.08.2012, 14:37
41. Was heisst hier eigentlich EURO-

1.Der Euro ist die Zustimmung der deutschen Bevölkerung eingeführt worden

2. Der Euro hat gleich zu beginn einen kolossalen Teuerungsschub ausgelöst

3.Die EU-Bürokraten in Brüssel haben systematisch ihre eigenen Regeln und Gesetze gebrochen und abgeräumt

4.Unsere Polit-Korona hat hoch und heilig versprochen, dass der Euro so stabil und hart wie die DM sein würde

5.Das Politbüro in Brüssel hat immer mehr Kompetenzen an sich gezogen: die dort tätigen Appartschicks sind weder demokratisch legitimiert noch kann man sie ABWÄHLEN !

6. Ähnliches ist vom ESM zu sagen, der in wenigen Wochen in Kraft tritt und weder RÜCKGÄNGIG ZU MACHEN noch durch Bundesregierung, Bundestag, BVerG etc. ZU BEEINFLUSSEN IST!

7.Mit dem ESM wird die Demokratie in der EU endgültig ad acta gelegt und das Politbüro hat damit nicht nur eine Lizenz zum Gelddrucken in der Hand sondern die TRANSFERUNION WIRD DAMIT VEREWIGT !

Dass irgendwelche abgehalfterten Polit-Geröllheimer wie Schmidt, Herzog, Verheugen (!!) nun für den Euro à la Müllermilch werben ist eine Verhöhnung der deutschehn Öffentlichkeit!

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sir wilfried 23.08.2012, 14:37
42. ganz schön riskant

Zitat von sysop
Die Euro-Krise lähmt den Kontinent, das Vertrauen in die EU schwindet. Ein Bündnis deutscher Stiftungen will der europakritischen Stimmung nun mit einer großen Kampagne entgegentreten - deutsche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Show-Business werben für mehr Europa.
für die Prominenten, die sich vor diesen Karren spannen lassen. Haben die keine Sorge, restlos unglaubwürdig zu werden, wenn sie lauthals verkünden, 2x2 sei 5?

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cythere 23.08.2012, 14:40
43. Nicht mein Europa

Was für eine Missachtung der deutschen Öffentlichkeit. Überwiegend geistlose Testimonials brillieren mit biederen Werbesprüchlein. Europa ist anscheinend auf dem Niveau der Werbung für Bild angekommen. Die entsprechenden Stiftungen sollten sich schämen. Das ist gewiss nicht mein Europa. Das ist unerträglich.

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qoderrat 23.08.2012, 14:40
44. Vertrauen

Zitat von Bhigr
Seitdem die Zentralbank und die Regierungen ohne mit der Wimper zu zucken die Europäischen Verträge brechen, seitdem ist mein Vertrauen in Europa geschwunden.
Ich würde die Reihenfolge zwar herumdrehen, zuerst haben die Regierungen die Verträge gebrochen (auch D!), die EZB handelt jetzt eher aus einer Zwangslage heraus. Vielleicht auch unter dem Gesichtspunkt, ohne Euro brauchen wir keine EZB.

Ansonsten aber genau den Kernpunkt getroffen, wie soll man zu einem Konstrukt Vertrauen haben, welches wieder und wieder gegen seine eigenen Regeln und Verträge verstösst. Vertrauen kommt von Verlässlichkeit, und damit ist nicht gemeint, dass man sich darauf verlassen kann dass Verträge dauerhaft und wiederholt gebrochen werden.

Der festgestellte Vertrauensverlust lässt sich jedenfalls nicht durch eine Imagekampagne beheben, und schon gar nicht wenn sie so offensichtlich von den wenigen Euro-Nutzniessern getrieben wird.

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Thaeve 23.08.2012, 14:41
45.

Zitat von Hank the voice
Natürlich möchte ich Europa, etwas besseres kann uns nicht passieren. Doch wenn die EU-Kommision nur weltfremde Gesetze verordnet die den EU-Bürger gängeln (Glühbirnenverbot, EU-Banane, alle 12 Monate zumTüv etc..) dann macht Europa einfach keinen Spass. Wenn dann noch Banker und Politiker sich selbstbedienen am Europäischen Steuergeld, dann wird einem Europa schnell vermiest.
Richtig. So differenziert sehe ich das auch.
Europa? Ja bitte.
Mehr Europa? Auch, gerne.
Verneigte Staaten von Europa? Werden und müssen kommen, wenn wir unsere wirtschaftlichen und politischen Interessen gegen die BRIGS und die USA wahren wollen.

Mehr Europa - ja.
DIESES Europa, mit einer Legislative, die nichts zu sagen hat und wo die Exekutive der Einzelstaaten per Gipfelbeschluß Legislative spielt, die die nationalen Parlamente dann abnicken, aber nicht mitreden dürfen?
Das postdemokratische brüsseler Bürokratiemonster ohne Bürgerbeteiligung?
Von DIESEM Europa brauche ich weniger.

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Mistral 23.08.2012, 14:42
46. Warum plötzlich mehr Europa?

Europa ist doch von Anfang an ohne die Bürger geplant und installiert worden. Wanderzirkus ohne Befugnisse, teure Bürokratie ohne Leistung. Das Nummer, dass Deutschland ohne Ende profitiert hat. Seltsam nur, warum Staaten wie UK, Schweden, CZ, usw., die alle weniger Europa wollen, oder keinen EURO haben, eigentlich noch überleben können? Nein, eigentlich niemand der noch bei klarem Verstand ist will diesen Moloch, will mehr von diesem Europa. Niemand, möchte weniger Bürgerrechte und Mitsprache. Niemand, außer vielleicht Sigi und seine SPD.möchte eine Schulden-Union. Niemand, außer einigen abgehalfterten Prominenten und Wichtigtuern die dieses Land/Staat endgültig zerstören möchten. Nach dem der Sozialismus pleite ist, suchen sich diese "Eliten" aus Politik und Medien eine neue Betätigung. Aber wenn das störrische Volk nicht spurt, gibt es noch eine Zauberformel: Deutschlands (schlimme) Vergangenheit... Dann rollt der "Rubel" sofort!

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fortion 23.08.2012, 14:43
47. Ich war ein begeisterter Europäer

Ich war ein begeisterter Europäer, aber seitdem der Kanzler der seltsamen Ehrenworte ohne das Volk mitzunehmen um jeden Preis den Euro durchgedrückt hat schwindet mein Vertrauen immer mehr.

Ein Europa, das - völlig ohne Not - von einer echten Herzensangelegenheit der Völker zu einem abgehoben Elitenprojekt, bei dem Meinung, Wohl und Wehe der Wähler überhaupt nicht mehr zählen gemacht wurde muß sich doch nicht Wundern, wenn die Menschen nicht mehr mitziehen. Wer einfach überrollt wird und für nicht klug genug erachtet wird, das zu verstehen, was - wie man jetzt sieht wohl auch nicht besonders weise Politiker -selbstherrlich den Menschen aufoktroyiert haben, der schalten eben auch auf stur und will mit der Suppe, die so undemokratisch und überheblich angerührt wurde nichts mehr zu tun haben.

Sollen diese Leute doch sehen, wie sie zurecht kommen. Mich interessiert an deren EU-Europa gar nichts mehr, mich geht das gar nichts mehr an und dafür zahlen und arbeiten will ich auch nicht mehr.

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rettungsschirm 23.08.2012, 14:43
48. Wer sind diese Leute?

Zitat von sysop
Die Euro-Krise lähmt den Kontinent, das Vertrauen in die EU schwindet. Ein Bündnis deutscher Stiftungen will der europakritischen Stimmung nun mit einer großen Kampagne entgegentreten - deutsche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Show-Business werben für mehr Europa.
Wenn Schmidt und Rau ihre Sicht darlegen (v.a. im Hinblick auf die konkreten derzeitigen Probleme) ist das ja wünschenswert. Aber kann man uns nicht vor irgendwelchen Djs (Europa muss in den Takt kommen), Fernsehköchen (Europa schmeckt mir) oder Next Supermodells (Europa sieht gut aus) verschonen? Platter geht es doch nicht!

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Diskutierender 23.08.2012, 14:43
49. Europa ja, EU nein

Zitat von sysop
Die Euro-Krise lähmt den Kontinent, das Vertrauen in die EU schwindet. Ein Bündnis deutscher Stiftungen will der europakritischen Stimmung nun mit einer großen Kampagne entgegentreten - deutsche Prominente aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Show-Business werben für mehr Europa.
Was hat die EU gebracht?

Überbordende Bürokratie
Gängelei und Bevormundung
Weniger Demokratie
Massiver Einfluss von Lobbyisten
Subventionsmentalität ganzer Staaten
Gleichmacherei zwischen unterschiedlichen Kulturen

Die Europäische Idee war gerade nach dem Schrecken zweier Weltkriege eine tolle Sache, die EU war dann leider die denkbar schlechteste Realisierung der Europäischen Sache.

Es hätte bei einer Kooperation zwischen Staaten bleiben sollen, aber für die derzeitige EU sind die Kulturen und Mentalitäten in den einzelnen Staaten viel zu unterschiedlich.

Ich selbst bin jedenfalls froh, dass ich mir seit zwei Jahren diesen EU-Irrsinn nicht mehr antun muss, da ich seit 2010 in der Schweiz lebe. Wie man dort unschwer merkt, gibt es ein Leben ohne die Brüsseler Bevormundungsorganisation, und zwar ein besseres als in Deutschland.

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