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IG-Metall-Chef: Gewerkschaftschef erklärt AfD-Erfolg auch mit Agenda 2010
DPA

Woher kommen die Erfolge der AfD? IG-Metall-Chef Hofmann sieht eine zunehmende soziale Ungleichheit und schlecht bezahlte Jobs als Gründe für den Aufstieg der Rechtspopulisten.

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nütztnichts 19.12.2016, 09:45
10. Was ist das für ein Artikel??

Aus der Überschrift geht zunächst hervor, dass der Chef einer deutschen Gewerkschaft einen Zusammenhang herstellt zwischen den Erfolgen der AfD und der Agenda 2010.
Liest man den Artikel dann, geht es in einem kurzen Absatz darüber, dann gibt es einen zusammenhangslosen und übergangslosen themawechsel und es geht nur noch darum, dass Gauland nicht findet, die heutige Lage sei wie das ende der Weimarer Republik.
Hä?? Wer schreibt so etwas? Keine Zeit mehr gehabt, irgend einen sinnigen Beitrag zusammen zu reimen?

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pfzt 19.12.2016, 09:46
11.

Zitat von spon_3511963
Wo er recht hat hat er recht ! Aber wo waren die Gewerkschaften als Schröder 2010 einrichtete.
Was hätten die denn machen sollen? Ich kann mich an die damalige Stimmung noch gut erinnern, da ging gar nix. Das Geballer aus den Medien das etwas passieren müsse ansonsten Weimar, lief ohne Unterlass. Die Gewerkschaften hätten niemanden auf die Straße gekriegt, so wie Anti H4 Demos heute noch niemanden auf die Straße bringen.

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Tharsonius 19.12.2016, 09:47
12. @Autor

Achwas, das sind ja ganz "neue" Erkenntnisse. Darauf wäre früher nie jemand gekommen. Warum dauert es eigentlich so lange bis logische Erkenntnisse ankommen?

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karl-ecker 19.12.2016, 09:48
13. Postfaktisch triffts

Die Dumpinglohnspirale war schon bereits unter Kohl losgetreten, nur nicht so deutlich. Den Bock hat der Gas-Gerd losgetreten mit seinem tollen Herrn Arbeitsminister für Leiharbeit. Während die Betroffenen Lohnteilberaubten früher die Linke wählten, haben die sich im Laufe der Jahre tatsächlich nun der AFD zugewandt. Die Gewerkschaften haben kein Ruhmesblatt bei dem Verrat der Sozialisten an iher Klientel geerntet. Die müssten eigentlich ganz schweigen. Das Problem der Arbeiterschaft scheint das Lesen von Parteiprogrammen. Außer markigen Worten und Protest haben die AFD,ler für Arbeitslose nur noch schlimmere Lösungen als die Altpárteien. Privatisierung des Arbeitslosengeldes und ähnliche Scherze. Lesen bildet, Leute. Nur der Frust über die Althergebrachten und ihr schändliches Tun ist größer als die Angst vor den versteckten Vorhaben der AFD. Erinnert insofern tatsächlich an die Weimarer Republik. Die Sicherheitsdienste würden besser die gesetzesverstossenden Altparteien observieren, da hätten sie mehr zu tun. Zerstören auf mittlere Sicht sowohl die BRD als auch die Europäische Union. Oder diese wandeln sich noch mehr diktaturähnlichen Gebärden.

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drtrollinger 19.12.2016, 09:52
14. Guten Morgen

Ist diese Erkenntnislage beim DGB und seinen Managern auch schon erkannt worden ? Erstaunlich, dass die soziale Schieflage erst seit dem Erscheinen der politischen Gruppierung , der AfD diesen ,, Seelenverkäufern ,, der Arbeiter-Klasse aufgefallen ist. Diese Annahme des DGB- Ober-Managers ist vermutlich nicht gänzlich falsch, aber das dieser ,, Verein ,, der DGB und damit er selbst und seinesgleichen maßgebliche Mit-Schuld an dieser sozialen Schieflage in dieser Republik tragen, mehr als diese politische Gruppierung, dass will dieser Mensch nicht wahr haben. Der DGB stellt für mich eine der übelsten Institutionen dar, die vermeintlich dem Wöhle der Arbeiter-Klasse sich verpflichtet sieht, oberflächlich betrachtet mag das zutreffen, aber die Wirklichkeit ist eine andere.

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paulvernica 19.12.2016, 09:53
15. Erwartungshaltung

Zitat von TomDietl
Das Betäubtwerden mit hohlem Geschwätz, dass es "Deutschland" und "uns" besser gehe denn je, und alles so wunderbar weise gemanagt werde, davon hat man genug. Der Euro, die Demontage der Solidarität mit der eigenen Bevölkerung, exzessive Solidarität mit jedem Kerl aus Kabul oder Karachi, all das verlangt nach einer Alternative.
Wobei ich allerdings nicht die Erwartungshaltung habe dass die AFD die grundsätzlichen Probleme lösen kann. Jedoch lassen einem die etablierten Parteien gar keine Chance etwas anderes als die AFD zu wählen. Die Linkspartei ist halt zu blind was Migration betrifft, sonst wäre sie auch eine Möglichkeit.

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Jucken 19.12.2016, 09:57
16. Zustimmung

Ich kann jede/n Arbeitslose/n verstehen, wenn diese sagen man habe jahrelang gearbeitet, bekommt nur ein paar Monate Arbeitslosengeld und fällt dann mit Hartz IV auf das gleiche Niveau herab, wie ein anerkannter Flüchtling... Ist es normal auf der Welt, dass Fremde genauso (schlecht) behandelt werden, wie StaatsbürgerInnen? Da diese Gruppe nichts mehr soziales von den etablierten Parteien erwarten (und damit recht haben) werden sie sich nach Alternativen umschauen. Und deswegen hilft es auch nicht, wenn andere Menschen warnen diese Alternative sei unsozial...

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oil-peak-fan 19.12.2016, 09:58
17. Ich weiß noch...

...wie gejubelt wurde, als 1998 Kohl "endlich weg" war und Rot-Grün an die Macht kam. Auch in meinem Bekanntenkreis tanzte und trank man aus Freude am Wahlsieg. Der erste, der dann gesehen hat, wohin Schröder und die EU wollten, war Oskar Lafontaine. Er wollte die Agenda 2010 und andere, vor allem finanzpolitische Kröten nicht schlucken und hat fristlos gekündigt. Diese Niedersachsen-Konnektion, die mit Gabriel und von der Leyen immer noch an der Macht ist, ist eine unerträgliche Ansammlung von willfährigen Marionetten der Industrie. Was hat die Gewerkschaft getan? Alles abgenickt und Oskar geächtet.

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widower+2 19.12.2016, 10:00
18. Schon richtig

Die Agenda 2010 ist einer der Hauptgründe für die Spaltung der Gesellschaft und jede Menge Frust im unteren Bereich der Einkommensskala. Wie diese vom angeblichen Wohlstand abgekoppelten dann allerdings auf die Idee, kommen, mit der AFD eine Partei zu wählen, die für ihre wirtschaftlichen Interessen so gar nichts im Programm hat, erschließt sich mir nicht.

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binz 19.12.2016, 10:04
19. Tatsächlich?

Woher nimmt er die Belege für seine Behauptung? Mir scheint, jeder erklärt aus seiner eigenen Interessenslage heraus den Erfolg der AfD.

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