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IG-Metall-Chef: Gewerkschaftschef erklärt AfD-Erfolg auch mit Agenda 2010
DPA

Woher kommen die Erfolge der AfD? IG-Metall-Chef Hofmann sieht eine zunehmende soziale Ungleichheit und schlecht bezahlte Jobs als Gründe für den Aufstieg der Rechtspopulisten.

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jowitt 19.12.2016, 10:52
50. @Deddie

Zitat von Normaler Wutbürger
Diese Versuche den Erfolg der AfD zu erklären mit irgendwelchen angeblichen Gründen ist lächerlich. Wenn man Erfolge der Linken mit der Agenda verknüpft ist dass das eine. Der Erfolg der aktuellen AfD liegt aber nunmal ganz woanders. Und zwar da wo die Medien mal wieder nicht ran wollen, weil es ja nicht sein darf. Der Initiator war die Flüchtlingskrise. (Alles was davor war ist noch auf Lucke und Griechenland zurückzuführen) Daraus resultierend kamen dann ENDLICH auch all die Probleme die wir in Deutschland mit Migration (Primär Arabisch-Türkische) haben auf den Tisch. Endlich wird zumindest von einer Partei darüber geredet. Deutschland ist nicht das multi-kulti euphorische Land was unsere Medien gerne haben wollen. Die Bürger wollen in erster Linie ein Land welches gesellschaftlich funktioniert. Und mit Migranten aus bestimmten Kultur und Religionskreisen wird das bewiesenermaßen nur sehr schwer funktionieren. Und schon gar nicht wenn die Migranten aus dem Schulalter raus und zu 80% männlich sind.
Ihr Postfaktischer Post spricht mal wieder von 80% junger Männer, die als Flüchtlinge zu uns kommen. Tatsächlich sind es aber nur 38%.

Soll ich da den Rest Ihres Postes noch Glauben schenken?

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playintime 19.12.2016, 10:55
51.

Zitat von spon_3511963
Wo er recht hat hat er recht ! Aber wo waren die Gewerkschaften als Schröder 2010 einrichtete. Da war Schweigen im Walde jetzt wo man glaubt es ist Gras über das Versagen der Gewerkschaften gewachsen traut man sich aus der Deckung.
"Aber wo waren die Gewerkschaften als Schröder 2010 einrichtete."
In Berlin, und in anderen Städten zur Demo. Ich war mit. Und es ging weiter mit den Demos, noch lange und überall. Alles nicht genutzt gegen den Genossen der Bosse und seine Mitstreiter, wie unser zukünftiger Bundespräsident. Geholfen hätte nur ein Generalstreik der ja in Deutshland verboten ist.

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spiegelobild 19.12.2016, 10:56
52.

Zitat von Useless_User
In Dänemark, Frankreich, Ungarn oder Großbritannien gab es kein Hartz IV - und doch werden mild xenophobe Parteien bis hin zu extremen Parteien stark. Der Grund für den Aufstieg des Pöbels und der AfD ist schlicht und einfach die Fremdenfeindlichkeit
Hartz4 ist ein! Grund, ein anderer sicherlich auch das völlige Versagen der Etablierten in der Flüchtlingspolitik. Es gibt mehrere Ursachen. In den anderen Ländern spielen ökonomische Entwicklungen auch eine Rolle, besonders deutlich in der verschlechternden Lage von arbeitenden Menschen in Frankreich oder GB.
Man kann das nicht auf Hartz4 verkürzen.
Aber unbestritten ist die AfD als neue Opposition in D ein Kind von gesellschaftlich-ökonomischen Fehlentwicklungen. Und es wird nicht besser.

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Aberlour A ' Bunadh 19.12.2016, 11:00
53. Was hätten die Gewerkschaften denn machen sollen?

Zitat von pfzt
Was hätten die denn machen sollen? Ich kann mich an die damalige Stimmung noch gut erinnern, da ging gar nix. Das Geballer aus den Medien das etwas passieren müsse ansonsten Weimar, lief ohne Unterlass. Die Gewerkschaften hätten niemanden auf die Straße gekriegt, so wie Anti H4 Demos heute noch niemanden auf die Straße bringen.
Absolut richtig erkannt. Ich kann mich auch noch genau erinnern. Die Festung war medial sturmreif geschossen. Sabine Christiansen holte sich dazu jeden Sonntag zusätzlich die richtigen Leute ins Fernsehstudio, um die Meinungshoheit zu verinnerlichen. Selbst die Grünen mussten Umweltschutz nun mit der "Senkung von Lohnnebenkosten" begründen. Ansonsten "Flexibilisierung", "atmende Arbeitsmärkte" und ähnliche Phrasen soweit das Auge reicht. Selbst beim Friseur diskutierten "einfache Angestellte", dass gewerkschaftliche Mindestlöhne ja das Letzte seien. Geschwiege denn, dass gesetzliche Mindestlöhne ins Spiel gebracht worden wären. So waren die Zeiten damals. Das gehört zur ganzen Wahrheit.

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clearglass 19.12.2016, 11:01
54. Noch sind die Umwälzungen der Wirtschaft unf

Industrialisierung 4.O zwar vereinzelt schon zu spüren (Banker, Versicherungskaufleute, Printmedien und Drucker). Bald trifft es Kassoererinnen, Verkäuferinnen, LKW-Fahrer, Taxifahrer, Autoindustrie, Zulieferer, selbst Fachkräfte in Industrie und Produktion.

Zusätzlich ist das Steueraufkommen orientiert am Faktor Arbeit, der Faktor Kapital und Unternehmen wurden zunehmend entlastet....

Bei einer Regierung, die auf Sicht fährt und Vernunft außen vor lässt, sehe ich kompakte Probleme.

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Dengar 19.12.2016, 11:01
55.

Zitat von jowitt
Witziger Rundumschlag, den Sie hier posten. Sie werfen alles in einen Topf und sprechen dann noch von "Sklaventum". Sie wissen scheints nicht, was das bedeutet.
Naja, sagen wir mal so: Es wird kräftig in diese Richtung gearbeitet seitens der Regierung. Das hat selbst die konservative FAZ entsetzt festgestellt:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/cdu-gegen-schaeuble-kampf-fuer-das-bargeld-14581212.html

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claudiosoriano 19.12.2016, 11:01
56. Natürlich

hat Herr Hofmann absolut Recht! Nur leider haben sich die Gewerkschaften trotz Ihrer Stärke, der Politik untergeordnet, und das Maul viel zu spät aufgemacht.Die SPD unter einen total unfähigen Parteivorsitzenden, hat diese Fehler bis zum heutigen Tag nicht eingestanden, und wird wohl im Wahljahr 2017 die heftigste W. Niederlage Ihrer Geschichte erhalten. AfD Wähler sind sog. Wutbürger, die diesen politischen Selbstversorgern und den gekauften Medien Kastell weder Glauben noch Vertrauen schenken. Selbst unter einem H. Kohl gab es nicht so minderwertig politisches Personal, wie derzeit unter der Merkels Regierung. Ein weiter so, kann und darf es für die Zukunft nicht geben, doch mit dem was CDU-SPD derzeit anzubieten hat, ist keinerlei verbesserung zu erwarten.

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mundi 19.12.2016, 11:02
57. Argumente und keine Parolen

Zitat von mostly_harmless
.. die NPD deutlich rechts überholt hat http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-12/afd-claudia-martin-austritt-baden-wuerttemberg ist auch der Begriff "Rechtspopulisten" überholt. Rechtsextremisten ist der korrekte Term.
Solange sich die Parteien an das Grundgesetz und sonstige Gesetze halten, gehören sie zum demokratischen Politspektrum.
Es ist legitim von einer Partei, Werbung für die eigene Sache zu machen und die Konkurrenz zu bekämpfen. Allerdings sollte es argumentativ sein, nicht mit plumpen Beschimpfungen.
Im Klartext: Politisch diskutieren und argumentieren, nicht schreien.

Denn die Bürger sind aufmerksam geworden!

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spiegelobild 19.12.2016, 11:02
58.

Zitat von binz
Woher nimmt er die Belege für seine Behauptung? Mir scheint, jeder erklärt aus seiner eigenen Interessenslage heraus den Erfolg der AfD.
Aus den Wahlanalysen. Die AfD erhält viel Unterstützung von den Opfern von Hartz4 und dem Sozialabbau in D

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Useless_User 19.12.2016, 11:02
59.

Zitat von jowitt
Ihr Postfaktischer Post spricht mal wieder von 80% junger Männer, die als Flüchtlinge zu uns kommen. Tatsächlich sind es aber nur 38%. Soll ich da den Rest Ihres Postes noch Glauben schenken?
Da hat der Forist, tief in seiner "filter bubble" verstrickt, sein "Wissen" wie heute üblich von Google Search und Facebook Feeds. Der Großteil der Menschen in dieser Republik ist mit Argumenten und Diskursen nicht mehr zu erreichen.

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