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Im Fall eines harten Brexits: Irland könnte Hunderte Millionen von der EU fordern
OLIVIER HOSLET/EPA-EFE/REX

Scheitert Theresa May im Parlament mit dem Austrittsvertrag, droht nicht nur Großbritannien ein wirtschaftliches Desaster. Auch die irische Regierung fürchtet einen Brexit ohne Abkommen.

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max-mustermann 03.01.2019, 19:20
1.

Ach das können die Iren ganz einfach ausgleichen in dem sie von großen US Firmen endlich vernünftig die Steuern eintreiben.

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keinblattvormmund 03.01.2019, 19:24
2. Gut...

Gut, dass sich alle Beteiligten so rechtzeitig mit dem Thema auseinandersetzen und entsprechende Vorsorge treffen :-(
Im ernst: Alle Beteiligten rennen sehenden Auges in das Chaos. Sich die Augen zuzuhalten mag bei Kindern eine beliebte, aber bekanntermaßen wirkungslose Methode sein. Beim Brexit wird das nicht funktionieren.

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mantrid 03.01.2019, 19:28
3. Britisches Problem

Die EU erhebt keine Export-Zölle, sondern das Vereinte Königreich wird Import-Zölle erheben. Das ist damit ein rein innerbritisches Problem, was die EU nichts angeht. Also muss die EU auch kein Geld nach Irland überweisen. Die Briten wollten teureres Fleisch, sonst hätten sie nicht für den Brexit gestimmt. Warum sollte die EU dafür einen Ausgleich zahlen? Sonst müssten die EU auch europäischen Stahlexporteuren Geld zahlen, wenn sie in die USA liefern und dort Import-Zölle anfallen.

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frandiet.d 03.01.2019, 19:29
4. Bitte die Forderung an Great Britain stellen

Ist die EU dafür verantwortlich?
Soll D für die geringeren Auto Exporte auch die EU verantwortlich machen?

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sok1950 03.01.2019, 19:30
5. die Berichterstattung ist hanebüchend

Warum zum Teufel sollte GB horrende Zölle für eingeführte Lebensmittel erheben? Diese Panikberichterstattung ist nur peinlich. Ebenso das Jammern einzelner Industriezweige. Selbst ohne Exit-Vertrag steht es der EU völlig frei, keine Zölle auf Waren aus GB zu erheben. Auch "Zollkontrollen" sind kein Argument. Wer hindert GB Lieferungen aus der EU einfach "durchzuwinken". Niemand kann GB zwingen irgendwelche Zölle zu erheben oder Kontrollen durchzuführen. (gilt übrigens auch für die EU)

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freefox 03.01.2019, 19:39
6. EU-Amüsement

Das wird amüsant...die Niederlande z.B. exportieren auch Agrar-mäßig viel nach Brittanien: zwar nicht ganz "Nur-Und-Ausschließlich" aber erheblich.

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HARK 03.01.2019, 19:42
7. Quatsch mit Soße

Nach allen Prophezeiungen drohen dem UK bei einem harten Brexit Liefer-Engpässe bei frischen Lebensmitteln bzw. Preissteigerungen. Warum also sollte die britische Regierung Einfuhrzölle für die begehrte Ware erheben und den Zorn der Verbraucher auf sich ziehen. Die werden alle Waren möglichst schnell durchwinken... Eine selten schlechte Argumentation, um Subventionen abzugreifen.

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matimax 03.01.2019, 19:44
8. Klar, wir stehen zu Irland - aber...

Dublin hat doch gerade erst über 13 Mrd. Euro Steuernachzahlung, von Apple zähneknirschend gezahlt, ebenfalls zähneknirschend, aber nun endgültig, eingesackt.

Irland wollte die Kohle vom US Tech-Giganten doch gar nicht, wusste nicht einmal was damit anzufangen - Brüssel musste es dem EU-Mitglied regelrecht aufzwingen.

Bevor Deutschland im Falle eines Falles gewohnheitsmäßig wieder das Scheckheft zückt, nur um die Gemüter zu beruhigen, diese Zeiten sollten nun endgültig vorbei sein, verlange ich von Irland faires Steuerverhalten.
Dreiste Vermeidungstricks auf Kosten der deutschen und anderer EU-Steuerzahler sind nicht mehr vermittelbar - sie führen eher zu noch mehr Anti-Europa-Sentiment in der Bevölkerung.

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Wal-Ire 03.01.2019, 19:45
9.

Zitat von max-mustermann
Ach das können die Iren ganz einfach ausgleichen in dem sie von großen US Firmen endlich vernünftig die Steuern eintreiben.
Eben, dann hauen die großen US Firmen ab und gehen dahin, wo man nicht gleichzeitig ALLE Nachteile hat. Nämlich m Rand der Zivilisation zu sein und gleichzeitig hoch besteuert zu werden. Der Grund, warum Irland eher niedrige Unternehmenssteuern (aber hohe Lohn- und Verbrauchssteuern) hat ist der, daß man halt geographisch eher schlecht da steht. Und nach dem Brexit noch schlechter...

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