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Im Oktober in Paris: Die Vier von Minsk vereinbaren neuen Ukraine-Gipfel
DPA

Die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, der Ukraine und Russland treffen sich am 2. Oktober in Paris. Bei dem Gipfel wollen sie einen neuen Anlauf zur Lösung des Ukrainekonflikts unternehmen.

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Inselbewohner 10.09.2015, 05:25
1. Dem Spuk ein ende machen

Gebt dem Putin und den Seperatisten was sie wollen und es hat sichs. Die paar Quadratkilometer Land, das bischen Infrastruktur, das bischen Wirtschaft gebt es hin und haltet die Ukraine weiter mit einigen Milliarden Euros am leben. Die Ukrainer wird es freuen, wir hätten endlich Ruhe im Karton. Putin will ja gar nicht die ganze Ukraine so blöd ist er nicht, um den ganzen Mist muss sich die EU kümmern. Sagt den Oligarchen in Kiew einfach: Okay, ihr könnt tun und lassen was ihr wollt aber in den nächsten 25 Jahre gibt es keinen EU Beitritt und schon gar nicht in die Nato. Punkt.
Die USA die dort ja federführend sind müssen halt die Kröte schlucken den Mist den sie angefangen haben selber aufzuräumen.
Schönen Donnerstag
HP

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regula2 10.09.2015, 07:01
2. Sinnfrage

Zweck des Treffens kann es eigentlich nur sein, eine Vereinbarung mit Russland zu treffen.

Was aber kann deren Sinn sein, wenn der Vertragspartner nicht nur die wesentlichsten völkerrechtlichen Verträge der letzten 40 Jahre gebrochen hat, sondern frank und frei wissen lässt, auch in Zukunft so zu verfahren ?

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Ishibashi 10.09.2015, 08:30
3. Seperatisten

warum nur wollen die Separatisten Ukrainische Kandidaten ausschließen wenn doch angeblich 90 % der Bevölkerung des Donbass hinter ihnen steht.
Ich kenne zwar nur eine Familie in Donetzk und die hätte liebend gerne die Vorkriegssituation zurück. Der ganze Krieg nützt sehr wenigen einflussreichen Männern, die normale Bevölkerung leidet extrem und will nur Frieden, egal wie und unter welchen Konditionen.

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NilsPf 10.09.2015, 09:15
4.

Janukowitsch war ein schlechter Präsident, so tönte es aus den Hälsen der Westmächte. Janukowitsch musste weg damit es den Menschen wieder besser geht.
Ich möchte von den Westmächten jetzt mal ein Fazit hören bezüglich ihrer geleisteten Arbeit. Geht es den Menschen besser, geht es dem Land besser? Da ihr die Toten nicht mehr fragen könnt beantworte ich die Frage stellvertretend für sie. Ihnen geht es nicht besser und ihr fragt jetzt mal den Rest und dann hinterfragt ihr eure Arbeit.

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Talloires 10.09.2015, 09:18
5. Hollande will keine Sanktionen mehr

Zitat von regula2
Zweck des Treffens kann es eigentlich nur sein, eine Vereinbarung mit Russland zu treffen. Was aber kann deren Sinn sein, wenn der Vertragspartner nicht nur die wesentlichsten völkerrechtlichen Verträge der letzten 40 Jahre gebrochen hat, sondern frank und frei wissen lässt, auch in Zukunft so zu verfahren ?
Also sollte eine Beilegung des Konflikt, bis auf die Krim?, bald kommen.
Noch was zu den gebrochenen Verträgen: Russland hat in Sachen Krim die Abmachungen von Budapest gebrochen. Ausserdem vermutlich auch KSZE Akten, aber nicht alle völkerrechtlichen Verträge, die es seit 40 Jahren geschlossen hätte, keineswegs, nur en Beispiel, die 2+4 Verträge. Die Annektion der Krim ist Schlimm genug, aber auf keinen Fall mehr zu ändern. Die Zustimmung zur Krim Annektion wird der Knackpunkt bei allen Gesprächen sein. Man sollte sie akzeptieren, vor allem, wenn man die historische Dimension (Krim russisch seit 1790sieht. Das sollte das nicht zu schwer fallen, falls es dafür Frieden im Donezk Becken gibt.

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Beat Adler 10.09.2015, 09:47
6. Steigende Kosten motivieren Russland

Steigende Kosten motivieren Russland im Osten der Ukraine eine Loesung zu finden.

Die Volkswirtschaft Russlands taucht mit einem Minus von 5% des BIP 2015 richtig gehend ab. Bei einem Erdoelpreis von ca. 50 US$ pro Fass, keinerlei Tendenz zur Steigerung erkennbar, bleiben die Deviseneinnahmen Russlands weit unter den Frueheren, den Erwartungen, zurueck. Dazu die Weichwaehrung, die hohe Inflation, die hohen Zinsen und die Kapitalflucht treiben Russland zu Sparmassnahmen.

Sollte es auch noch stimmen, dass Russlands Streitkraefte in Syrien ein -und aufmarschieren, was zusaetzliche Kosten verursacht, da in Syrien Nichts zu holen ist, dann ist ein Ende des Ost-Ukrainekonfliktes fuer Russland schlicht eine finanzielle Notwendigkeit.

Die westlichen Sanktionen gegen Russland und die daraufhin erlassenen Gegen-Sanktionen Russlands haengen allerdings an der voelkerrechtswidrigen Annexion der Halbinsel Krim fest und nicht am Ost-Ukraine Konflikt.
mfG Beat

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espet3 10.09.2015, 09:49
7.

Zitat von karl_murx
Fazit: Die Menschen in der Ukraine werden momentan seitens des russischen Imperialisten in einen Stellvertreterkrieg verwickelt, der schon seit Jahren mit Waffenlieferungen aus dem besagten, russischen Imperium befeuert worden war und in den zuletzt auch russische Soldaten entsendet werden - ähnlich wie in Syrien: Russland schickt Truppen nach Syrien und unterstützt damit das Morden des Völkermörders Assad.
Genau das kann die Gegenseite auch behaupten, nur mit anderen Vorzeichen.

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Jugendlicher 10.09.2015, 09:56
8. es waren 3 Aufgaben..

Zitat von NilsPf
Janukowitsch war ein schlechter Präsident, so tönte es aus den Hälsen der Westmächte. Janukowitsch musste weg damit es den Menschen wieder besser geht. Ich möchte von den Westmächten jetzt mal ein Fazit hören bezüglich ihrer geleisteten Arbeit. Geht es den Menschen besser, geht es dem Land besser? Da ihr die Toten nicht mehr fragen könnt beantworte ich die Frage stellvertretend für sie. Ihnen geht es nicht besser und ihr fragt jetzt mal den Rest und dann hinterfragt ihr eure Arbeit.
...zu erledigen.

1. die Landaufteilung im Norden

2. der Osten mit Gas und Kohle

3. die Krim

1. ist erledigt. Der fruchtbaren Boden wurde aufgeteilt.
Einer bekanntesten Namen " Monsanto"

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-03/ukraine-landwirtschaft-schwarzerde-monsanto

2. da wollen die Menschen wohl nicht so wie der Westen es möchte. So muß Hunter Biden, Sohn des US-Vizepräsidenten, noch warten.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/biden-und-ukraine-sohn-des-us-vizepraesidenten-arbeitet-fuer-gaskonzern-a-969348.html

3. Mit der Krim ist alles schräg gelaufen.Hier hat Janukowitsch den Pachtvertrag mit Russland, der 2017 ausgelaufen wäre, bis 2042 Verlängert.

zum Rest kann ich nur sagen.... den einfachen Menschen geht es beschi...

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Robert_Rostock 10.09.2015, 10:05
9.

Zitat von Inselbewohner
Gebt dem Putin und den Seperatisten was sie wollen und es hat sichs. Die paar Quadratkilometer Land, das bischen Infrastruktur, das bischen Wirtschaft gebt es hin und haltet die Ukraine weiter mit einigen Milliarden Euros am leben. Die Ukrainer wird es freuen, wir hätten endlich Ruhe im Karton. Putin will ja gar nicht die ganze Ukraine so blöd ist er nicht, um den ganzen Mist muss sich die EU kümmern. Sagt den Oligarchen in Kiew einfach: Okay, ihr könnt tun und lassen was ihr wollt aber in den nächsten 25 Jahre gibt es keinen EU Beitritt und schon gar nicht in die Nato. Punkt. Die USA die dort ja federführend sind müssen halt die Kröte schlucken den Mist den sie angefangen haben selber aufzuräumen. Schönen Donnerstag HP
Genau. Und dann haben wir wíeder "peace for our time" wie damals, als das schon mal so gut geklappt hat.

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