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Immobilienmarkt: FDP-Chef Rösler lehnt Mietpreisbremse ab
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Liberalen-Chef Rösler hat einer Mietpreisbremse eine klare Absage erteilt: "Mit der FDP ist das nicht zu machen." Er geht damit auf Konfrontationskurs zur Union. Diese will die Preisbindung in ihr Wahlprogramm aufnehmen.

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schnulli602 08.06.2013, 19:27
1. diese klientelpartei ist unwählbar

ist schon lustig. da hat selbst die cdu nun schon erkannt, dass beim grundbedürfnis wohnen nicht jede mieterhöhung zulässig sein darf, weil immer mehr menschen sich die wohnungen dann nicht mehr leisten können. sozialen sprengstoff gibt es schon genug. aber dieser kleien fdp-haufen ist in der realen welt nicht zu hause, sondern macht völlig ungeniert klientelpolitik. schön, dass es die 5-hürde gibt. ich hoffe, dass es nach der nächsten bundestagswahl diese neo-lieberalen spinner in der bundespolitik nicht mehr gibt

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hellsguenni 08.06.2013, 19:28
2.

Zitat von sysop
Liberalen-Chef Rösler hat einer Mietpreisbremse eine klare Absage erteilt: "Mit der FDP ist das nicht zu machen." Er geht damit auf Konfrontationskurs zur Union. Diese will die Preisbindung in ihr Wahlprogramm aufnehmen.
Das Problem sind doch wohl viel weniger die Nettomieten als vielmehr die Nebenkosten, die seit Jahren nur eine Richtung kennen - nämlich nach oben. Aber bei den Freunden vom EVU oder den Gasversorgern macht man sich ja nicht unbeliebt, dann doch lieber auf die privaten Vermieter eingedroschen, die keine so starke Lobby haben. Ich habe die Miete meiner Wohnung seit 6 Jahren nicht erhöht und werde es auch nicht tun, dennoch müssen meine Mieter Jahr für Jahr mehr bezahlen, damit der Shareholder Value der Versorgungsunternehmen stimmt. Um Bert Brecht zu zitieren - ich kann gar nicht so viel fressen wie ich k.... könnte.

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sprechweise 08.06.2013, 19:30
3. optional

Wenn der Staat dem Bürger immer tiefer in die Tasche greift, bleibt halt weniger übrig.

Faktisch sind die Mieten in den letzten 20 Jahren unterdurchschnittlich gestiegen, die Vermieter haben meist nicht davon. Massiv gestiegen sind Energiekosten und Vorschriften, die Kosten auferlegen, z.B. für energetische Sanierung.

Es gehört zur Verlogenheit der Politik, die eigene Beschlüsse anderen in die Schuhe zu schieben.

Siehe auch hohe Spritpreise, politisch gewollt, mit hohen Steuern erreicht, aber nicht vertreten.

Einfach nur verlogen.

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Steuerzahler0815 08.06.2013, 19:32
4.

Zitat von schnulli602
ist schon lustig. da hat selbst die cdu nun schon erkannt, dass beim grundbedürfnis wohnen nicht jede mieterhöhung zulässig sein darf, weil immer mehr menschen sich die wohnungen dann nicht mehr leisten können. sozialen sprengstoff gibt es schon genug. aber dieser kleien fdp-haufen ist in der realen welt nicht zu hause, sondern macht völlig ungeniert klientelpolitik. schön, dass es die 5-hürde gibt. ich hoffe, dass es nach der nächsten bundestagswahl diese neo-lieberalen spinner in der bundespolitik nicht mehr gibt
sie wählen die fdp doch eh nicht...
warum sollten die ihre wähler verraten nur um links stimmen abzugraben
wenn die fpd unter 5% kommt ok dann ist ihr programm scheiße aber solange es über 5% ist es ok
niemand käme auf die idee die linken zu verbieten nur weil sie sehr seltsame positionen vertreten

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audumbla 08.06.2013, 19:37
5. Clientelpolitik der FDP und Roessler

Spaetestens jetzt weis der Waehler das die FDP auf Seiten ihrer Clientel, den Hausbesitzern sind, die Wohnraum zur Verfügung stellen. Den Mietern wuerde die FDP am liebsten keine Rechte geben..... waehlt bloss nicht diesen Sauhaufen

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hans_uwe2@yahoo.de 08.06.2013, 19:42
6. ...

Zitat von sysop
Liberalen-Chef Rösler hat einer Mietpreisbremse eine klare Absage erteilt: "Mit der FDP ist das nicht zu machen." Er geht damit auf Konfrontationskurs zur Union. Diese will die Preisbindung in ihr Wahlprogramm aufnehmen.
in diesem punkt stimme ich der fdp ausnahmsweise mal zu.
der staat bzw. die komunen sollten wieder stärker in den wohnungsmarkt investieren und eigene wohnungen bauen bzw. aufkaufen!
bei den luxusmieten sollte für die komune doch was rausspringen, auch wenn sie niedrigerer mieten als derzeit marktüblich verlangen.

ist doch im sinne der fdp. der markt regelt sich selbst. wieso sollte die komune nicht ein teil des marktes werden? :)

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marthaimschnee 08.06.2013, 19:42
7.

Und wie möchte Herr Rösler den Wohnungsbau motivieren? Mit staatlichen Subventionen?

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si-ar 08.06.2013, 19:43
8.

Zitat von sprechweise
Wenn der Staat dem Bürger immer tiefer in die Tasche greift, bleibt halt weniger übrig. Faktisch sind die Mieten in den letzten 20 Jahren unterdurchschnittlich gestiegen, die Vermieter haben meist nicht davon. Massiv gestiegen sind Energiekosten und Vorschriften, die Kosten auferlegen, z.B. für energetische Sanierung. Es gehört zur Verlogenheit der Politik, die eigene Beschlüsse anderen in die Schuhe zu schieben. Siehe auch hohe Spritpreise, politisch gewollt, mit hohen Steuern erreicht, aber nicht vertreten. Einfach nur verlogen.
Wieso greift der Staat dem Bürger tiefer in die Taschen? Ist es nicht eher so, dass die Menschen immer weniger verdienen und das Verhältnis Miete zu Gehalt, bei immer mehr Menschen, inzwischen bei 50:50 und extremer angelangt ist?

Und die energetische Sanierung ist doch die perfekte Gelddruckmaschine für Vermieter. Einmal saniert und die Kosten anteilsmäßig, neben den normalen Mieterhöhungen, für immer und ewig auf die Mieter umlegen.

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Der-Gande 08.06.2013, 19:44
9. Bei der nächsten Wahl

mache ich mein Kreuz an die richtige Stelle!

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