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Infografik der Woche: Wo die Weltbürger wohnen

Immer mehr Menschen fühlen sich eher als Weltbürger und nicht als Einwohner ihres Heimatlandes. Das zeigt eine globale Studie. In Deutschland allerdings sieht es ganz anders aus.

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neo91 08.05.2016, 18:38
60. Kommt darauf an,

wie man Weltenbürger definiert. Den Drang überall auf der Welt zu Hause zu sein verspüre ich ehrlich gesagt nicht, die Welt ist eben nun mal nicht überall gleich, da fühle ich mich halt wohlsten in Europa/Deutschland wo ich herkomme. Eine bestimmte Nation oder Region über andere zu heben ist aber falsch, die Menschen sind überall unterschiedlich und das ist auch so zu akzeptieren.

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underperformer 08.05.2016, 18:48
61.

Ich glaube manche verstehen unter Weltbürger, dass sie Bürger eines Landes sind welches die Welt beherrscht. Oder gerne beherrschen würde.

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Galgenstein 08.05.2016, 18:49
62. Interessante Umfrage

Letztlich lässt sich daraus auch der Hang zum Nationalismus ableiten. Und dieser ist - Überraschung - in Russland am Stärksten ausgeprägt. Auch der Kosmopolitismus scheint sich schon in der Russkij Mir zu erschöpfen. Aber in diesem Punkt steht Deutschland um nix besser da.

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na?und! 08.05.2016, 18:54
63. so ein Unsinn

wir sind doch allen Bürger dieser Welt und ich bin auch noch gerne Pfälzer

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helmut_s 08.05.2016, 18:54
64.

"Als Weltbürger (anstelle als Bürger des Heimatlandes) können sich eigentlich nur die fühlen, die schon etwas von der Welt gesehen haben, mehrere Sprachen sprechen und schon in anderen Ländern gelebt haben."

Warum?
Als "Deutscher" kann sich dann auch nur der fühlen, der im Leben mehr als ein paar Kilometer über sein Geburtsnest hinausgekommen ist und die offizielle Landessprache so weit beherrscht, dass er in mehr als einem Bundesland verstanden wird.

Das schliesst einen erheblichen Teil der besonders intensiv national eingestellten Personen aber aus. ;)

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Hammelinda 08.05.2016, 18:57
65. Und was man weggelassen hat:

Es konnte nicht nur Zustimmung gegeben werden, sondern auch Ablehnung war möglich. Und da Überbieten dann Griechenland und die USA Deutschland mit ihrer "starken Ablehnung" um mehr als das doppelte (37 bzw 36 zu 18) was die Weltbürgerfrage angeht.

Was mich bei den Daten auf der verlinkten Seite viel mehr gewundert ist aber, dass es bei der Frage nach "Intermarriage between Races/Ethnic Groups" bei Deutschland eine riesengroße weiße Lücke klafft. Da wollte sich fast die Hälfte gar nicht festlegen.

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raphibuffy 08.05.2016, 19:07
66. USA vor D?!

Das ist ja mal eine merkwürdige und völlig unplausible (und unglaubwürdige) Statistik. China wurde ja hier schon oft als unplausibel erwähnt, aber mich schockt ja nochmehr, dass angeblich die USA noch vor Deutschland stehen. Ein Land, das patriotischer nicht sein könnte, wo vor jeder Unterrichtsstunde in der Schule Treue zur Flagge geschworen wird und wo viele Bürger noch niemals in einem anderen Land der Welt waren. Der Grossteil derer, die mal im Ausland war, war dann auch nur in Kanada, Mexiko und einigen karibischen Staaten...

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Farguard 08.05.2016, 19:08
67.

Länder sind allein schon daher praktisch, um gewisse Verwaltungsgrenzen zu haben.

Internationale Kooperation: Gern.
"Weltregierung" wäre das Ende...

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Tevje 08.05.2016, 19:11
68. Was sollten

Die Deutschen nach dem Scheitern Multikultis sonst sagen? Sich Nigeria oder China als lobenswertes Beispiel nehmen?

Nach einem Arbeitsleben im Ausland, zwischen Asien und Afrika über Arabien, bin ich froh, Deutscher zu sein. Meine Verwandschaft in Kanada versteht das, sie sind gerne Kanadier. Home is, where you find it.

Was soll daran positiver sein, sich als Weltbürger zu fühlen? Ich bin einer, aber zuerst -nach mir selber- bin ich Deutscher und als solcher überall gut akzeptiert und angenommen. Solche Sprüche kommen nur von Leuten, die sich in ihrem Land nicht wohlfühlen und gleichzeitig beschränkte Auslandserfahrung haben, so das Vergleichsmöglichkeiten nicht bestehen - nicht wirklich.

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Dr. Kilad 08.05.2016, 19:16
69. Da ist viel Ideologie im Spiel

z.B. wird die wirtschaftliche Abhängigkeit vom Ausland oft gerade da geleugnet, wo sie - wie im Falle Deutschlands, aber auch den USA - am stärksten ist. Neu ist das allerdings nicht. Und viel kollonialistisches ist heute immer noch in den Köpfen und wir kaum hinterfragt.

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