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Initiativen des Parlaments: Sieben Ideen zur Lösung des Brexit-Dilemmas
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Nachverhandeln, Volksabstimmung oder eine Bürgerversammlung - wie geht es weiter beim Brexit? Weil Theresa May keinen Plan hat, ergreifen Abgeordnete die Initiative. Die zentralen Vorschläge.

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nesmo 30.01.2019, 00:36
150. Glauben Sie wirklich,

Zitat von die-metapha
Sagen Sie - in welcher Welt leben Sie eigentlich? Sie setzen „Merkel“ mit der „EU“ gleich und übersehen dabei völlig, wer die Verhandlungen von Seiten der EU (27 Mitgliedsstaaten) führt. Könnte es sein, dass Sie sich da in etwas verrannt haben und es selbst dann noch nicht verstehen, wenn Sie von Außenstehenden darauf aufmerksam gemacht werden?
dass dieser Monsieur Irgendwer entscheidet, wie die EU sich in einer der wichtigsten Fragen der EU verhält? Der Herr arbeitet natürlich nach Weisung der EU und dort gehts mal nun meist so, wie eine gewisse Frau Merkel, selbstverständlich in Abstimmung mit Juncker und Makron, bestimmt, was denn sonst? Wann haben sich die anderen 25 Staaten jemals in wichtigen Fragen gegen die drei durchsetzen können? Und wann haben Herrr Juncker und Herr Makron sich gegen Merkel durchgesetzt? Ich fürchte für Sie, dass das die "Welt ist, in der wir beide leben".

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die-metapha 30.01.2019, 09:31
151.

Zitat von nesmo
Glauben Sie wirklich, dass dieser Monsieur Irgendwer entscheidet, wie die EU sich in einer der wichtigsten Fragen der EU verhält? Der Herr arbeitet natürlich nach Weisung der EU und dort gehts mal nun meist so, wie eine gewisse Frau Merkel, selbstverständlich in Abstimmung mit Juncker und Makron, bestimmt, was denn sonst?
Oh je - Sie tun es ja schon wieder....
Chefunterhändler Michel Barnier trifft selbstverständlich keinerlei persönliche oder eigene Entscheidungen. Er vertritt hier die gesamte EU, deren Grundwerte und Überzeugungen.
Und diese ergeben sich automatisch aus dem, was die Mitgliedsstaaten dort gemeinsam als Grundsätze formuliert und ratifiziert haben. London sollte eigentlich wissen, was dort alles steht - denn sie haben das mit verhandelt und auch unterzeichnet.
Selbstverständlich werden etwaige Zugeständnisse an die in BREXIT Verhandlungsführer des UK von dafür zuständigen Gremien dund den einzelnen Mitgliedsstaaten hin auf deren Machbarkeit überprüft.
Nichts anderes geschieht auf Seiten GB doch auch. Einzig mit dem feinen Unterschied, dass dies von Seiten der EU eindeutig geordneter, klar formulierter und am Ende auch verlässlicher von statten geht als es von Seiten GB geschieht.
Was Sie hier aber zu suggerieren versuchen ist, dass Barnier Verhandlung auf direktes Geheiß von Frau Merkel und losgekoppelt von der EU führt. Und das ist einfach nur plump und reif für irgendwelche VT Foren.
Und nein - das ist nicht meine Welt in der Sie sich bewegen.
Wenn Sie sich dort wohlfühlen, bleiben Sie dort und suhlen sich darin. Was Ihnen aber entgegen wird, ist das reale Leben - mit all seinen guten und schlechten Seiten die erklärbar oder auch nicht erklärbar sind.
Wer daran verzweifelt, geht Ihren Weg.

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nesmo 30.01.2019, 10:52
152. Oh, je

Zitat von die-metapha
Oh je - Sie tun es ja schon wieder.... Chefunterhändler Michel Barnier trifft selbstverständlich keinerlei persönliche oder eigene Entscheidungen. Er vertritt hier die gesamte EU, deren Grundwerte und Überzeugungen. Und diese ergeben sich automatisch aus dem, was die Mitgliedsstaaten dort gemeinsam als Grundsätze formuliert und ratifiziert haben. London sollte eigentlich wissen, was dort alles steht - denn sie haben das mit verhandelt und auch unterzeichnet. Selbstverständlich werden etwaige Zugeständnisse......
sie glauben wirklich in der EU ist jeder gleich wichtig. Und die Staaten der EU handeln auch künftig so wunderbar geordnet, einstimmig und verläßlich. In welcher Welt leben Sie denn?

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die-metapha 30.01.2019, 11:15
153.

Zitat von nesmo
Und sie glauben wirklich in der EU ist jeder gleich wichtig. Und die Staaten der EU handeln auch künftig so wunderbar geordnet, einstimmig und verläßlich.
Im hier und jetzt - und im Moment trifft Ihre Beschreibung nun einmal haargenau so zu.
Ob Sie nun bewusst etwas auseinander dividieren wollen oder nicht tut hier rein gar nichts zur Sache.
Solange diese EU existiert, gelten auch deren Grundsätze. Über alles weiter unterhalten wir uns, wenn es denn soweit sein sollte.
Als Diskussionsteilnehmer diskreditieren Sie sich selbst, indem Sie vom eigentlichen Thema abweichen und etwas konstruieren, was auf persönlichen Spekulationen und Vermutungen fußt.
Sie dürfen das ja auch - das stellt ja niemand in Abrede.

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nesmo 30.01.2019, 11:59
154. Ein letzter Versuch

Zitat von die-metapha
Im hier und jetzt - und im Moment trifft Ihre Beschreibung nun einmal haargenau so zu. Ob Sie nun bewusst etwas auseinander dividieren wollen oder nicht tut hier rein gar nichts zur Sache. Solange diese EU existiert, gelten auch deren Grundsätze. Über alles weiter unterhalten wir uns, wenn es denn soweit sein sollte. Als Diskussionsteilnehmer diskreditieren Sie sich selbst, indem Sie vom eigentlichen Thema abweichen und etwas konstruieren, was auf persönlichen Spekulationen und Vermutungen fußt. Sie dürfen das ja auch - das stellt ja niemand in Abrede.
Wenn am Ende zu entscheiden ist, riskieren wir den No-Deal und damit die Zoll- und Binnengrenze mitten durch Irland und damit den Bürgerkrieg in Irland, oder verhandeln wir, dann muss jemand alle die, die sich weit aus dem Fenster gelehnt haben und jede Verhandlung ausgeschlossen haben, zurückpfeifen. Und das können nur wenige, eine fängt mit M an. Die "Friss oder Stirb" Position der EU gegenüber GB hat doch den offensichtlichen Fehler, dass man (Irland) ggf. selbst stirbt.
Es ist i.ü.nicht alles, was Sie nicht verstehen, VT.

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jotha58 30.01.2019, 13:08
155. okay,

nicht die Vermehrung der Optionen wird hilfreich sein. Sollten alle sieben Optionen gleichzeitig zur Abstimmung kommen, könnte es blödestenfalls mit einer Verteilung von 14% für jede Option kommen. Einer Verlängerung wird die EU kaum zustimmen können, sonst sind die Wahlen gefährdet. Wenn es in zwei Jahren keine nennenswerten Fortschritte gab, warum sollte es anschließend solchen geben. Und nein, dass ist keine Häme oder Bestrafung. Das sind echte Sorgen und Nöte und wenn in Nordirland wieder die Bomben explodieren, dann sollte dem letzten klar geworden sein, was da für ein schaden angerichtet wurde.

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die-metapha 31.01.2019, 09:00
156.

Zitat von nesmo
Und das können nur wenige, eine fängt mit M an. Die "Friss oder Stirb" Position der EU gegenüber GB hat doch den offensichtlichen Fehler, dass man (Irland) ggf. selbst stirbt.
Ich habe lange überlegt, ob ich ihnen darauf überhaupt antworten soll weil ich denke, dass es sich wohl um ein viel tiefgreifenderes Problem handelt.
Sie scheinen ein grundsätzliches Problem damit zu haben, sich mit Entscheidungen "abfinden" zu müssen, welche nicht Sie persönlich zu treffen haben.
Die EU führt hier Verhandlungen mit GB in deren Verlauf die Briten Dinge verlangen, welche die Grundsätze und Überzeugungen der EU betreffen.
Dazu wurde Herr Barnier als Chefunterhändler ausgewählt der neben einer Abordnung damit Beauftragter und an den Gesprächen teilnehmenden EU Vertretern selbstverständlich in Rücksprache mit dem Kommisionschef Juncker steht.
Der Verhandlungsspielraum wurde zuvor festgelegt und wird auch während der Verhandlungen immer wieder in Rücksprache mit Vertretern des EU Parlamentes angepasst.
Wenn es allerdings darum geht, Grundsätze der EU anzutasten dann wird das sicher mit den jeweiligen Staatschefs der EU erörtert.
Ein - wie ich meine - zutiefst demokratische Verhalten. Denn genau diese müssen das sowohl den Mitgliedsstaaten gegenüber als auch der jeweiligen Bevölkerung gegenüber verantworten.
Wer dabei was genau und im Einzelnen in die Waagschale wirft, ist mir als Europäer eigentlich insofern egal, als das ich unsere gemeinsamen Grundsätze gewahrt sehen möchte und Entscheidungen von solcher Komplexität und Tragweite denen überlasse, welche sich damit auskennen.
Das ist deren Job - dafür tragen diese auch die Verantwortung und verfügen über Expertise, einen sachkundigen Mitarbeiterstab und detailliertere Informationen.
Bei Ihnen ist das so, dass Sie keinerlei vertrauen in diese Personen - egal wie diese auch heißen mögen - haben. Sie möchten einen "Schuldigen" benennen können um Ihren Frust darüber zum Ausdruck zu bringen, dass Sie sich persönlich zu wenig in irgendwelchen Entscheidungen finden können.
In diesem Fall ist es Frau Merkel, die Sie in ihre abstrusen Konstrukte einbringen.
Das ist ein grundsätzliches Problem , welches mit den Verhandlungen um den BREXIT primär rein gar nichts zu tun hat.
So ähnlich, als gingen Sie zum Arzt gehen und dessen Diagnose und Therapie andauernd in Frage stellen und zur "Strafe" Medikamente einfach nicht einnehmen um diesem dann noch grundsätzlich die Schuld an ihrer Erkrankung zu geben.
Wer es besser weiß, soll's besser machen.
Studieren Sie Medizin, werden Sie nach einigen Jahren Facharzt, dann Oberarzt oder übernehmen eine Praxis oder engagieren Sie sich politisch, lassen Sie sich für ein Amt aufstellen, lassen Sie sich wählen und zeigen es allen anderen wie es "richtig" geht.

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F. Hänig 07.02.2019, 18:29
157. Plan C: Die Wiedervereinigung Irlands als Brexit Lösung

Irland übernimmt die Kontrolle über Nordirland.
Nordirland wird Irische Provinz und erhält sonderrechte/Privilegien als Region.
UK behält Militärbasen und/oder demilitarisiert je nach Verhandlung.
Irland und/ oder EU hilft mit Beitrag für die Brexit Austrittskosten.
(Beispiel) Die Provinz Nordirland zahlt für 25 Jahr in die Brexit austrittskosten, mit dem Steueranteil den sie sonst nach London entrichten würden.

Staatsbürgerschaft der Nordiren
Jetzige lebende Nord-Irlander erhalten Lebenslanges Visum nach UK. Sie bleiben EU- Bürger verlieren ihre Britische Staatsbürgerschaft.
Alternative wäre auch ein entsprechendes Aufenthaltsrecht für UK- Bürger in Nordirland möglich.

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