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Initiativen des Parlaments: Sieben Ideen zur Lösung des Brexit-Dilemmas
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Nachverhandeln, Volksabstimmung oder eine Bürgerversammlung - wie geht es weiter beim Brexit? Weil Theresa May keinen Plan hat, ergreifen Abgeordnete die Initiative. Die zentralen Vorschläge.

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Atheist_Crusader 28.01.2019, 17:32
10.

Ich bin grundsätzlich gegen alles was die Frist verlängert. Ob harter Brexit, weicher Brexit oder Rücktritt vom Brexit - das sollte innerhalb der Zweijahresfrist geklärt werden.
Das grundsätzliche Problem war, dass die Briten sich nicht einigen können was sie wollen und völlig unrealistische Vorstlelungen davon haben was sie dafür leisten müssten. Zusätzliche Zeit wird daran nichts ändern.

Wahrscheinlich wird es die Sache sogar noch verschlimmern, weil es den Spekulationen und Untergangspropheten (mit einem glimpflichen Brexit rechnen nur noch die glühendsten Nationalisten, EU-Hasser und Realitätsverweigerer) noch mehr Zeit gibt um das Szenario noch schwärzer zu malen als es schon ist. Investitionen werden weiter stocken, es wird weiter gehortet, mehr Unternehmen werden ihren Abschied nehmen und das Klima zwischen Brüssel und London wird sich nur weiter verschärfen, weil immer mehr Leute in eine "beenden wir's doch endlich, egal wie. das hier nervt nur noch!"-Stimmung verfallen.

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isi-dor 28.01.2019, 17:32
11.

Aus meiner Sicht ist der Brexit mausetot, man will es sich nur nicht eingestehen. Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht und die EU wird auch keine extra für die Briten kreieren.
Am besten ist da noch die Idee mit der Bürgerversammlung. Parlament und Regierung haben versagt, die Bürger müssen jetzt ran.

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Ottokar 28.01.2019, 17:34
12. Eine andere Version

die Briten treten aus, egal wie. Da die EU aber auch einen grossen Schaden hat, wird den Briten ein neuer Beitragsvertrag mit tollen Bedingungen für die Briten offeriert. Dafür sollten sich die Nordländer der EU stark machen um zu vermeiden das die Südländer das Schicksal der EU bestimmen. Dann beginnt eine Austrittswelle die nicht mehr zu stoppen ist.

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pepe-b 28.01.2019, 17:35
13. Zeitverschwendung

Es gibt nur folgende Varianten, denen auch die EU zustimmen kann: Exit vom Brexit, Zollunion, das vorliegende Austrittsabkommen oder harter Brexit. Insbesondere der Antrag einen harten Brexit auszuschließen ist Nonsens solang er nicht sagt, wie das gehen soll. Denn ohne eine konkrete Lösung wird er kommen, ob die Briten das nun in ein Gesetz gegossen haben oder nicht. Der EU sind britische Gesetze herzlich egal.

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K. Behnert 28.01.2019, 17:36
14. ich habe den Eindruck,

..... das die britischen Parlamentarier bei all den unterschiedlichen Bedingungen, die da debattiert werden, an nichts anderes denken als an ihre eigenen Positionen. Das scheint eine rasch um sich greifende Methode zu sein, mit der den meisten Parlamentariern - und nicht nur denen in England - daran gelegen ist, ihre oft vorhandene Fähigkeit der Rhetorik zu missbrauchen, um ihre eigenen Positionen zu stärken. Ich denke, dass neben der Rhetorik durchaus auch Sachkenntnis dazugehören sollte, wenn diese Herrschaften die Belange ihres Volkes regeln wollen. Der bei uns in Deutschland fehlende Sachverstand hat ja inzwischen zu einer ausserparlamentarischen Beratungs-Manie geführt. Da werden praktisch regierungsfremde Leute für hochpreisige Expertisen bezahlt, um die sachliche Unkenntnis der politischen Entscheidungsträger zu kaschieren. Traurig aber wahr.

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isi-dor 28.01.2019, 17:41
15.

Zitat von forky
Die Tories lassen einfach die Uhr runterlaufen. May wird der EU eine Abstimmung präsentieren, die zeigt, dass sie ihren deal durchs Parlament bekommt, wenn der Backstop gestrichen wird. Und dann muss die EU entscheiden, ob sie auf diesen verzichtet oder einen "no deal" in Kauf nimmt. Das ist Erpressung! Man kann den Tories nicht trauen. Da sie nichts selbst bauen können, wollen sie die EU mit Ramschware aus Drittländern fluten. Krämerseelen, keine Ingenieure. Damit dürfen sie nicht durchkommen!
Ich denke nicht, dass das der Fall sein wird, dann im Fall einer Streichung des Backstops unweigerlich die EU-Außengrenze durch Irland gehen wird und das hat für alle Iren und Nordiren schwere negative Konsequenzen, zumal sie mit fast 90% gegen einen Brexit waren. Der Krieg ist dort nicht so fern wie viele hoffen. Austritt ohne Backstop oder harter Brexit wären fatal.

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Beat Adler 28.01.2019, 17:42
16. 8. Theresa May zieht den Stecker

8. Theresa May zieht den Stecker

Sie verlangt vom Parlament den Rueckzug der Ausloesung des Artikels 50, tritt als Premierministerin zurueck, wenn es ihre Staatschefin die Koenigin Elizabeth die 2. von Windsor erlaubt, und auch als Parteichefin der Tories zurueck, wuenscht ihren Nachfolgern viel Erfolg.
mfG Beat

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hei-nun 28.01.2019, 17:42
17. Es ist so einfach

Ein Referendum mit 3 Fragen: No-Deal, May-Deal, kein Brexit - damit das "Volk" befragen und dann die Mehrheitsentscheidung umsetzen. Aber vor dem Volk haben jetzt alle Angst - am meisten die Brexit-Befürworter.

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lesheinen 28.01.2019, 17:43
18.

Warum sind all die schönen Gedanken nicht schon lange vor dem 21.01.2019 vorgetragen worden? Jetzt ist es schon fast zu spät. Auch glaube ich nicht daran, dass auch nur einer dieser Vorschläge eine Mehrheit finden wird.
Der Machtkampf zwischen den beiden Großparteien und natürlich auch innerparteilich zwischen ihren Protagonisten ist ihnen viel wichtiger als objektives Handeln für das Wohl des Landes. Egoisten und Träumer sind am Werk.

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ingnazwobel 28.01.2019, 17:43
19.

Die Möglichkeiten der Briten stehen jetzt schon fest. Es sind genau 3

1. No Deal und am 29.3 raus, was eine eine große Depression , hohe Arbeitslosigkeit, gesellschftliche Verwerfungen bis zur Gefahr innerer Unruhen und Bürgerkrieg bedeuten kann und wird. Gleichwohl die Abspaltung von Scottland etc. zur Folge haben könnte

2. Verabschiedung von Plan A, was m.M. nur geringe Auswirkungen auf alle Beteiligten hat und neben dem Exit vom Brexit die Beste Lösung für die Bürger in der EU und auch für die EU wäre

3. Exit vom Brexit

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