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Innerparteiliche Kritik: Republikaner gegen Trump
AP

Handelskrieg, drohende Rezession, Grönland-Farce: Der US-Präsident scheint geschwächt. Mehrere Republikaner denken deshalb über eine Kandidatur gegen Donald Trump bei den parteiinternen Vorwahlen nach. Kann das funktionieren?

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lomax3030 23.08.2019, 10:24
20.

Trump wirkt immer als ob er wanken würde, aber tut er das wirklich? Er sieht sich selbst ja als "the chosen one". Und die Geldmafia steht hinter ihm, schließlich macht er den Reichen die Taschen voll. Bei den Juden hat er sich mit dem Spruch "wer ihn nicht wählt sei illoyal" tatsächlich keine Freunde gemacht. Das könnte ihm längerfristig schaden. Aber noch ist eine Wiederwahl im Bereich des Möglichen und das allein ist wirklich beängstigend.

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interessierter10 23.08.2019, 10:27
21. "Selbstmordkommando" trifft es genau, und zwar

im wahrsten Wortsinn. Schließlich haben wir es mit Trump und seiner Bewegung nicht mit Demokraten zu tun, sondern mit gewaltenbereiten Rechtsradikalen.

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draco2007 23.08.2019, 10:27
22.

Zitat von Lankoron
sieht man ja schon in der Aufzählung...alles irgendwelche "Ex...", also nicht mehr im aktuellen Politkreis. Das sind doch eher Alibileute, da ist doch kein ernsthafter Gegner dabei.
Und Trump ist "Ex-Pleitier", "Ex-Reality-Show-Star", "Ex-Wrestleridiot", "Ex-Kasinobesitzer", "Ex-Airlinebesitzer"...

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butzibart13 23.08.2019, 10:27
24. Gegner in den eigenen Reihen

Trump müsste doch nach seinen Eskapaden eine Anzahl von Gegnern haben: die von ihm Verprellten und Geschassten. Natürlich gilt das nur, wenn diese sich zusammentun und gegen ihn vorgehen, halt auch dieser Scaramucci, auch wenn der kein Klosterschüler ist. Und die im Wahlkampf Abservierten könnten auch dazukommen..

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geri&freki 23.08.2019, 10:34
25. "Jemand muss Trump jeden Tag ins Gesicht schlagen."

Offenbar scheinen auch Andere diesen unstillbaren Drang zu verspüren...

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Wertheo 23.08.2019, 10:34
26. Keine Chance

Trump arbeitet geschickt und professionell mit Angst, Neid, Hass, Zorn, Ausgrenzung. Diese Emotionalität holt keiner ein. Vermutlich nicht mal ein Demokrat.

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timi_moon 23.08.2019, 10:35
27.

Zitat von walligundlach
hat die Vergangenheit gezeigt, sind Schall und Rauch.
In diesem Artikel finde ich kein Wort zu einer Prognose. Es geht um sinkende Zustimmungswerte zur "Arbeit", die Trump in seinem derzeitigen Job abliefert. Für "Prognosen" ist es noch viel zu früh.

Abgesehen davon waren die Prognosen für den Wahlausgang 2018 ziemlich präzise. Das Ergebnis für die Demokraten hat die Prognosen sogar übertroffen. Präzise war auch die Vorhersage, dass sie den Senat nicht werden gewinnen können, aber den Kongress.

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mostly_harmless 23.08.2019, 10:35
28.

Zitat von xismus
diese Schlagzeile suggeriert etwas Falsches. Die Verkprzung auf ja und nein, schwarz und weiß, ist bekanntlich bei solch entscheidenden Fragen denkbar ungeeignet. Immer wenn es darauf ankam, hat Trump sich durchgesetzt, entgegen aller Umfragen, Prognosen und Kommentaren. 62% sind unzufrieden, d.h. 38% sind zufrieden? Im Verhältnis zu anderen Präsidenten, auch zu Obama sind das gute Werte.[...]
Nö, das sind keine guten Werte, das sind katatrophale Werte. Das sind - um genau zu sein - die schlechtesten Werte, die jemals ein Präsident hatte, seit die Werte erhoben werden.

https://en.wikipedia.org/wiki/United_States_presidential_approval_rating

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edward elgar 23.08.2019, 10:36
29. Ja, die Anzeichen ....

Man kann es drehen und wenden wie man will. Ja, es ist neu, dass bei den Republikanern einige anfangen, an ihrem Präsidenten zu zweifeln.
Aber das ist doch ziemlich vage und dürfte nicht ausreichen, um einen profunden Stimmungsumschwung zu bewirken. Die Republikaner sind eine Partei der Lobbyisten, die alles daransetzen werden, ihre Interessen weiterverfolgen zu können, das wird eben am besten gehen, wenn Trump Präsident bleibt. Seine bisherigen (nahezu einzigen Aktivitäten) waren die Besitzstandswahrung und --mehrung dieser Gruppe.

Sollte sich das Blatt gegen Trump wenden, wird er ganz sicher alles daransetzen, die Partei zum Schulterschluss zu zwingen. Vor dem möglichen Szenario einer Strafverfolgung ist es für ihn sicher das kleinere Übel, in der Straße von Hormus zu wüten und damit von seinen Defiziten abzulenken.

Darüber hinaus dürfte dem einen oder anderen auch klar werden, welche bürgerkriegsähnlichen Bedrohungen im Raum stehen, sollte Trump nicht mehr unterstützt werden. Er wird auch in diesem Punkt massiv daran arbeiten, seine Supporters so richtig aufzustacheln, damit es ordentlich kracht, sollte er abtreten müssen.

Die USA sind zu einem Privatclub verkommen, den sich ein rotblonder Prolet mit ungeklärten Vermögensverhältnissen und mentalen Defiziten zu seinem persönlichen Vergnügen leistet.

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