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Insider-Attacke bei Kabul: Blutiger Dienstag in Camp Qargha
DPA

Es war der bisher schwerste Insider-Angriff in einem afghanischen Ausbildungszentrum: Ein US-Zweisterne-General ist tot, ein deutscher Brigadegeneral verwundet. Auf die Trainingsmission der Nato wirft die Attacke ein düsteres Licht.

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solsalsul 05.08.2014, 19:14
1. einfach hinschauen

Mensch Leute, einfach mal die Fotos anschauen. Stacheldraht, Soldat mit schussbereitem Gewehr, Sandsäcke, hohe Mauern. Was machen wir in Afghanistan, bzw was haben wir in diesen 12 Jahren dort gemacht ? Das war alles so nutzlos. Und für Irak gilt dasselbe. lasst die Leute in diesen Ländern doch in Ruhe ihr leben leben, ohne Einmischung des Westens kommen die auch nicht auf die Idee Bomben zu legen in NY, London oder sonstwo. Der Westen muss mal endlich aufhören zu versuchen die Welt zu verwestlichen. Die Leute wollen nicht und haben ein Recht darauf nicht zu wollen !

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peterpretscher 05.08.2014, 19:28
2. Afganistan, Ursula fragt:

"Mutti, was soll ich jetzt tun?"

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chagall1985 05.08.2014, 19:29
3. Die Diskussion sollte nicht bestehen

Opfer gehören zu jedem militärischen Einsatz im Ausland.
Und ob nun ein 1 oder 4 Sterne General getötet wird oder ein Feldwebel.....
Ein Mensch ist gestorben für sein Land.....
Der Rang ist reine Fiktion oder Journalistendebatte.

Wir sind dort angagiert und die Debatte ob das richtig oder falsch ist hilft den toten genausowenig wie den lebenden.

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elspaco 05.08.2014, 19:34
4. Alles umsonst!

Hätten die Politiker mal Herrn Scholl-Latour zugehört,viele deutsche Soldaten würden noch leben.Aber zuhören ist nicht so das Ding der abgehobenen Atlantikern in Berlin,wie man an der gegenwärtigen Krise in der Ukraine sieht.

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cherrypicker 05.08.2014, 19:37
5. Raus ...

aus diesem Land! Nicht, dass es dann besser würde. Aber dann merken die Afghanen vielleicht, dass ihre Misere nichts mit den "bösen, bösen Besatzern" zu tun.

Mauer drum, paar Waffen reinschmeißen und nach fünf Jahren gucken, wer noch übrig ist ...

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jules16v 05.08.2014, 19:42
6. Hoffnunglos?

Zitat von solsalsul
lasst die Leute in diesen Ländern doch in Ruhe ihr leben leben, ohne Einmischung des Westens kommen die auch nicht auf die Idee Bomben zu legen in NY, London oder sonstwo. Der Westen muss mal endlich aufhören zu versuchen die Welt zu verwestlichen. Die Leute wollen nicht und haben ein Recht darauf nicht zu wollen !
Ich verstehe nicht weswegen heutzutage noch Leute sich dieses geradezu lächerlichen Argumentes bedienen.
Die gute Nachricht ist, dass es nicht ganz sechs Minuten Ihrer Zeit bedarf, um Sie auf den Stand des 21. Jahrhunderts zu bringen:

https://www.youtube.com/watch?v=pYiCizcm9wA

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saschanoetzel 05.08.2014, 19:42
7. Nicht auszuschließen - bedeutet aber kein Scheitern

Mein herzliches Beileid für die tapferen gefallenen ISAF- und ANA-Soldaten. Dies. Ist in der Tat ein schwarzer Tag. Realistisch gesehen kann man so einen Angriff jedoch nicht vollkommen ausschließen. Dies bedeutet jedoch kein Scheitern der Mission an sich, wie der Spiegel dies reißerisch bezeichnet. Bisher sind die afghanischen Sicherheitskräfte sehr wohl in der Lage für Stabilität zu sorgen. Warten wir ab wie sich die neue Regierung aufstellt. Davon, von der Aufarbeitung der gegenseitigen Verbrechen und einer wirtschaftlichen Perspektive hängt jetzt alles ab.

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chagall1985 05.08.2014, 19:43
8. Afghanistan und Irak

Zitat von solsalsul
Mensch Leute, einfach mal die Fotos anschauen. Stacheldraht, Soldat mit schussbereitem Gewehr, Sandsäcke, hohe Mauern. Was machen wir in Afghanistan, bzw was haben wir in diesen 12 Jahren dort gemacht ? Das war alles so nutzlos. Und für Irak gilt dasselbe. lasst die Leute in diesen Ländern doch in Ruhe ihr leben leben, ohne Einmischung des Westens kommen die auch nicht auf die Idee Bomben zu legen in NY, London oder sonstwo. Der Westen muss mal endlich aufhören zu versuchen die Welt zu verwestlichen. Die Leute wollen nicht und haben ein Recht darauf nicht zu wollen !
Beim Irakkrieg verweigere ich die Diskussion ob er sinnvoll oder gerechtfertigt war. Er war es nicht Punkt

Bei Afghanistan ist die Fragestellung komplizierter.

Die haben das Recht so hinterwäldlerisch und steinzeitlich zu leben wie sie wollen. Zugestanden

Aber keine Regierung oder Regionalmachthaber können das Recht haben Terrorregime aufzubauen und Menschen abzuschlachten.

Und genau nach der Prämisse steht uns mit IS auch die nächste Konfrontation ins Haus. Auch wenn diese wieder einmal von den Amis hausgemacht ist. Wie auch in Afghanistan.......

Augen zu und ignorieren ist für mich keine Option.
Das ist angesichts der Greueltaten an Dekadenz und Borniertheit nicht zu überbieten.
Militär sollte da wie eigentlich immer nur die letzte Option sein.

Aber mit Hilfsprogrammen und Friedensdemos wirst Du diese Irren auf keinenfall beeindrucken.

Wie sagte Charlie Wilson nochmal so treffend:
They were glorious and they changed the world... and then we fucked up the end game.

Wenn es eine Strategie gegen diese Probleme gibt dann nur eine komplette. Militärisch eindämmen und beenden und finanziell,wirtschaftlich und sozial den Wiederaufbau unterstützen.

Unser System hat den Nachteil das uns die Welt und diese Regionen völlig egal sind solange sie unsere Interessen nicht stören.

Deshalb wird auch immer wieder nur militärisch zerbommt wenn es einen Grund gibt und danach werden die zerbombten Länder sich selbst überlassen.

Mit den zwingend daraus logischen Konsequenzen.

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chagall1985 05.08.2014, 19:46
9. Lol

Zitat von cherrypicker
aus diesem Land! Nicht, dass es dann besser würde. Aber dann merken die Afghanen vielleicht, dass ihre Misere nichts mit den "bösen, bösen Besatzern" zu tun. Mauer drum, paar Waffen reinschmeißen und nach fünf Jahren gucken, wer noch übrig ist ...
Wer baut und beschützt die Mauer?
Die mal so grob geschätzt 5000-8000 KM länge haben müsste.....

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