Forum: Politik
Integrationsbeauftragte: Özoguz gibt CDU Mitschuld an Rechtsruck im Osten
DPA

Die Integrationsbeauftragte Özoguz wirft der CDU im Osten einen "verbalen Kniefall" vor rechter Rhetorik vor. SPD-Politiker Schneider spricht sich indes für einen AfD-Bundestagsvizepräsidenten aus.

Seite 1 von 12
imo27 03.10.2017, 09:49
1.

Die Integrationsbeauftragte Özoguz sollte einmal selbstkritisch in sich gehen und sich fragen, welchen Anteil sie am starken Ergebnis der AfD hat.
Im Internet kann jeder selbst nachlesen, welche Sprüche sie losgelassen hat. Man könnte auch sagen, die Integrationsbeauftragte war ein Geschenk für die AfD

Beitrag melden
see_baer 03.10.2017, 09:50
2. Öffentliche Meinung

Frau Özoguz , glauben sie im Ernst, daß die Wahlentscheidung von den verbalen Kommentaren der Politiker beeinflußt wird? Armer Tor - wir können selbst denken.

Beitrag melden
wellblechstrumpf 03.10.2017, 09:51
3. Frau Özoguz trug selbst zum Rechtsruck bei

Diese Frau war in der GroKo aktiv, also auch in der letzten Regierung. Ihre Sprueche, z.B. dass es keine deutsche Leitkultur gaebe, trugen dazu bei, die Leute nach rechts ruecken zu lassen. An dieser Stelle wuerde ich rechts eher durch konservativ ersetzen. Diese Frau ist eine Fehlbesetzung und man kann ihren Lohn fuer andere Dinge besser nutzen.

Beitrag melden
donamiko 03.10.2017, 09:52
4. Frau Özoguz hat auch grossen Anteil am AfD-Erfolg

Herr Gauland hat sie mit einem saublöden Spruch provoziert. Danach kam die grosse Empöhrungswelle und die AfD war in jeder Zeitung auf der Titelseite.

Es wäre besser gewesen, wenn Frau Özoguz samals den Mund gehalten und nicht die beleidigte Leberwurst gespielt hätte,

So sorgt sie und andere Linke aber weiterhin für permanente Wahlwerbung für die AfD.

Beitrag melden
Dengar 03.10.2017, 09:53
5. Tatsächlich?

Das nenne ich mal eine Verdrehung der Tatsachen. Vielmehr dürfte die Stärke der AfD und die Schwäche der SPD dem von Özuguz beförderten Impulspapier und ihrem kürzlich veröffentlichtem Interview, in dem sie betonte, dass abseits der Sprache keine spezifisch deutsche Kultur erkennbar sei, geschuldet sein.

Beitrag melden
bwk 03.10.2017, 09:55
6. Die Frau Özoguz

Das sieht ja nach Ablenkung von dem schwachen Wahlergebnis der SPD aus. Wäre ich SPD-Anhänger oder Mitglied würde ich mir Gedanken machen, was zu diesem Absturz geführt hat. Das Wahlergebnis der AfD in ostdeutschen Bundesländern ist zwar prozentual hoch aber die numerische Masse der AfD-Wähler lebt doch im Westen. Dass die SPD in den ostdeutschen Bundesländern so schwach ist, zeigt, dass man ihr keine Lösung der Probleme, die den Menschen auf den Nägeln brennen, zutraut.

Beitrag melden
Teigkonaut 03.10.2017, 09:55
7. Schuld sind immer die Anderen

Genau so sieht eine Aufarbeitung des Wahldebakels für die SPD aus. Anstatt sich selbst und seine Partei zu hinterfragen wird die Ursache beim bisherigen Koalitionspartner gesucht. Dabei liegen die Ursachen für den Frust über den Status quo und die Angst vor Migration bei vielen Ostdeutschen in der bisherigen Entwicklung. Und da ist die SPD mit ihrer Agenda 2010-Politik und den sozialen Folgen alles andere als unschuldig.

Beitrag melden
kuschl 03.10.2017, 09:59
8. Özoguz

Schuld am Ausbreiten der AfD sind eher Politiker, wie Frau Özoguz mit ihrem naiven politischen Geplapper über nicht vorhandene deutsche Traditionen und Werte!

Beitrag melden
fredadrett 03.10.2017, 09:59
9. Özuguz sollte sich an die eigene Nase fassen

Der Spruch das es keine spezifische deutsche Kultur gibt war nun wirklich nicht hilfreich. Das von jemanden der schon länger im Land der Dichter und Denker wohnt ist traurig.
Leider zeugt das auch von einem komplett verkehrten Integrationsverständnisses. Hier gilt es immer beide Seiten zu berücksichtigen und ausgleichend zu wirken. Mit dem einseitigen Focus auf Migranten und dem beleidigenden Ton den Einheimischen gegenüber ist keine Integration zu machen.

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!