Forum: Politik
Integrationsdebatte: Sarrazins Sündenböcke

Thilo Sarrazin stellt in seinem thesenstarken Buch alle Angehörigen einer Minderheit als dumm und minderwertig dar - und erntet dafür Applaus. Wie kann das sein, fragt sich SPIEGEL-ONLINE-Korrespondent Hasnain Kazim.

Seite 9 von 10
A.D.H. 26.12.2010, 18:22
80. -

Zitat von **Kiki**
... Was ich aber total erstaunlich finde, ist, daß kein Mensch begreift, wie beleidigend Sarrazins Thesen auch für jeden Deutschen sind, der weniger als ein Hochschulstudium vorzuweisen hat - denn damit scheint für ihn die Intelligenz ja erst anzufangen. Sarrazin unterstellt auch einem nicht unbeträchtlichen Teil seiner eigenen Leser, an erblicher und gleichzeitig unheilbarer Blödheit zu leiden. ...
Ihren völlig unzutreffenden Kommentar entnehme ich, dass Sie das Buch gar nicht gelesen haben.

Zitat von franzdenker
Die Thesen von Sarrazin wurden hundertfach widerlegt. ...
Nein, das wurden sie nicht. Niemand hat bisher Sarrazin inhaltlich widerlegt,

»Sarrazin-Debatte Ein Buch trifft ins Schwarze«
Anstatt über Sarrazins Thesen zu diskutieren, erteilt die regierende Klasse dem Autor ein politisches Berufsverbot.
http://www.zeit.de/2010/41/Wehler-Sarrazin

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c++ 26.12.2010, 18:23
81. .

Zitat von SIBO
Also, ich kenne schon Deutsche, die es nicht so gerne sehen, wenn ihre Töchter mit einem türkischen Freund, das jetzt nur mal so als Beispiel, auftauchen. Das Problem exisitiert ganz offensichtlich beiderseitig, werter c++. Es ist immer wieder schön, wie Sie hier Ihren Vorurteilen fröhnen.
Ja, aufgrund von dem, was ich erfahre. Kennen Sie einen Fall, in dem ein deutsches Mädchen umgebraucht wurde, weil sie wie eine Türkin leben wollte?

Zitat von SIBO
Und überhaupt was wollen Sie eigentlich. Befürworten Sie Integration oder wollen Sie doch lieber Assimilation, also Aufgabe der eigenen Kultur zu Gunsten der Kultur des Einwanderer-Landes?
Assimilation funktioniert überhaupt nicht. Integration bedeutet, Teil es Ganzen zu werden.Das bedeutet Abschied vom gescheiterten Multikulti und Bereitschaft zur Bildung einer gemeinsamen transkulturellen Gesellschaft.
Um es zu simplifizeren: es gibt einen Topf weißer und roter Farbe. Assimilation bedeutet, aus rot wird weiß. Multikulti bedeutet, weiß und rot werden getrennt rein gehalten, eben mehrere Töpfe. Transkulturalität bedeutet, beide Farben kommen in einen Topf, es wird kräftig gerührt, am Ende gibt es weder weiß noch rot. Letzteres halte ich für modern und zukunftsweisend.

Zitat von SIBO
Ist das tatsächlich so, oder fantasieren Sie sich da etwas zusammen?
Es wäre gut, wenn das Fantasien wären.

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riga_ernest 26.12.2010, 18:33
82. Reine Angst.

Zitat von c++
Es wäre gut, wenn das Fantasien wären.
Simple Angst, vor Überfremdung, vor was-weiß-ich-was.
Fehlende Souveränität.

Ihre dramatischen Fantasien teilen ja viele andere mit Ihnen.
Ich finde das immer erstaunlich, wie die die Realität dann durch ihre Brille sehen: Stadtteile, in denen sie als Deutsche angepöbelt werden, oder nicht mehr bedient, oder beklaut....

.... komisch - mir passiert sowas in den entsprechenden Stadtteilen dann nie. Und allen anderen, die nicht mit dieser wahnsinnigen Angst da reinlaufen, auch nicht.

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Eldegar 26.12.2010, 18:55
83. Das ist immer derselbe Fehler

Zitat von krylon
Ich halte es jedoch für sehr wichtig, dass man ihnen die Möglichkeit zum Spracherwerb gibt, damit sie unsere Gesetze und Lebensgewohnheiten verstehen.
Moin krylon,

ich schreibe nicht allzu viel, es ist Weihnachten :-)

Eines am Anfang: Wer kein Asyl beantragen kann (weil es eben keinen Grund gibt), hier aber dennoch leben will, sollte die Sprache schon vorher beherrschen. Alles andere wird am Ende Ihre Rente auf 0 € kürzen....


Wo haben den Einwanderer keine Möglichkeit zum Spracherwerb? Zum Erlernen der Gesetze? Lebensgewohnheiten?

Dieser Pauschalvorwurf von Ihnen ist sehr unglücklich, denn als Fürsprecher habe einen eingebürgerten Migranten aus dem Irak, der Ihnen, hier durch meine Finger, widerspricht.

Er hat wegen der Integrationsdebatte aus freien Stücken auch einen Ratsherren meiner Stadt kontaktiert und wird im Januar/Februar dazu mit einigen Politikern sprechen (Lokalpolitik, das werden Sie nirgendwo lesen können). IHN nervt es nämlich, mit Integrationsunwilligen in einem Topf zu landen. Aber was macht er? Mosert er über die aufnehmende Gesellschaft? Eben nicht, er kritisiert die zu Integrierenden.

Seine Thesen sind:

1) Sprache
Es bringt nichts, die Sprache in Sprachkursen zu erlernen, wenn der Rest (dazu gehört auch, auch wenn konfessionlos, die hier weit verbreitete Religion des Christentums) hinten wegfallen. Aber diese Sprachkusre gibt es. Da sind sie widerlegt. Nur hingehen muss man selber und vielleicht mal deutsches Kulturprogramm wie RTL2 gucken, anstatt die Schüssel auf TV der alten Heimat zu richten. (Er sieht auch weiter arabisches Fernsehen, aber eben nicht mehrheitlich)

2) Erlernen der Gesetze
Einfach eine Mail ans Innenministerium schicken mit der Bitte um Zusendung eines GGs (das reicht für den Anfang). Lesen muss man es schon selber, aber nach Punkt 1 sollte das möglich sein, oder? Übrigens: Ich lasse mir alle paar Jahre die Kriminalitätsstatistik zusenden. Haben Sie da auch mal reingeschaut? Ich ziehe es vor, mir mein Bild selber zu machen und es mir weder von links oder rechts eintrichtern zu lassen.
Mein Freund hat allerdings bestätigt, dass viele das nicht wissen, dass man kostenlos ein GG bekommen kann. Das sollte in Punkt 1 erläutert werden.

3) Lebensgewohnheiten
Die sieht man am Leichtesten. Einfach mal auf die Strasse gehen! Klar, wer zum "eigenen" Arzt geht, zum "eigenen" Händler, in die "eigene" Teestube, der bekommt wenig mit von der Lebensweise der Mehrheit. Mein erwähnter Freund hat diese Sorgen nicht. Mein Schwager aus Schweden auch nicht. Mein Business-English-Lehrer (ich musste da hin zum Kurs ;-)) kam aus Kanada, er hatte auch keine Sorgen. Meine Nachbarn drei Häuser weiter aus Polen auch nicht.
Sind alles aber keine Muslime (jupp, selbst der Iraker. Was meinen Sie, warum er da weg wollte?)

Also überdenken Sie Ihre Vorwürfe nochmal....

Gruß,
Eldegar

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krezz 26.12.2010, 18:56
84. naja

Zitat von c++
Um es zu simplifizeren: es gibt einen Topf weißer und roter Farbe. Assimilation bedeutet, aus rot wird weiß. Multikulti bedeutet, weiß und rot werden getrennt rein gehalten, eben mehrere Töpfe. Transkulturalität bedeutet, beide Farben kommen in einen Topf, es wird kräftig gerührt, am Ende gibt es weder weiß noch rot. Letzteres halte ich für modern und zukunftsweisend.
klingt ja ganz problemlösend, aber es geht hier nun mal nicht um Farben, sondern um Charaktere und Individuen, die sich - zumindest teilweise - nicht vorschreiben lassen wollen, wie sie zu leben haben. Im Zweifel scheitert's am Einzelnen, und das ist auch gut so.

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Fradiavolo 26.12.2010, 19:10
85. ...

Zitat von riga_ernest
Ihre dramatischen Fantasien teilen ja viele andere mit Ihnen. Ich finde das immer erstaunlich, wie die die Realität dann durch ihre Brille sehen: Stadtteile, in denen sie als Deutsche angepöbelt werden, oder nicht mehr bedient, oder beklaut.... .... komisch - mir passiert sowas in den entsprechenden Stadtteilen dann nie. Und allen anderen, die nicht mit dieser wahnsinnigen Angst da reinlaufen, auch nicht.

Man bekommt ja in diese Richtung Horrorstories mit nach oben offener Dranatikskala aufgetischt. Erst kürzlich habe ich mir erklären lassen müssen, dass es in Deutschland Gegenden gäbe, in die man sich als Deutscher nicht nur nicht mehr hineintrauen kann, mehr noch, selbst die Polizei traue sich da nicht mehr hinein.

Witzigerweise wohnen meine Eltern noch in einer der erwähnten Gegenden. Und bei beinen allmonatlichen Besuchen ist mir überraschenderweise nie was passiert. Selbst dass die Polizei sich da noch wieder erwarten hinein traut kann ich anhand eines Strafzettels wegen Falschparkens belegen ;-)

Fragt sich nur: wer verbreitet solche Legenden und wie muss man drauf sein, um auf sowas reinzufallen, ohne es wenigstens mal anhand der Realität überprüft zu haben.

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krylon 26.12.2010, 19:49
86. @ mickimücke

Zitat von mickimücke
Entschuldigung, wenn ich mich hier zu Wort melde. Da es so wichtig für die Integration ist, ist hier vielleicht doch mal der Gesetzgeber gefragt. Wenn die Gettos weiter bestehen kann sich nichts ändern.
Da stimme ich Ihnen vollkommen zu, aber wer geht denn wählen? Wer wählt die Politiker, die die Gesetze verabschieden? De Politiker schaffen es im Computer- Zeitalter nicht einmal die Gesetze auf ihre Widersprüchlichkeit zu überprüfen. So sind z.B. Kinder mit Vollendung des 7. Lebensjahres deliktfähig und können zivilrechtlich haftbar gemacht werden, aber mit
Vollendung des 14. Lebensjahres strafmündig, trotzdem gibt es „nur“ eine Jugendgerichtshilfe (JGH), aber keine Kindergerichtshilfe, die für Kinder da ist, wenn man sie schadensersatzpflichtig macht. Statt dort etwas zu ändern, will man die Strafmündigkeit für Minderjährige herabsetzen, weil man dann angeblich eher pädagogisch eingreifen kann. Das kann man bereits jetzt schon, man braucht nur das Kinder- u. Jugendhilfegesetz anzuwenden.

Zitat von mickimücke
Im Prinzip schon. Wenn aber die Gefahr besteht, dass bei diesen "Zusammenkünften" gegen Mitbürgern (in diesem Fall gegen Ungläubige) agitiert wird, muss man sich doch wohl den Realitäten anpassen. Das heisst für diesen Fall evtl. "keine grossen Moscheen mehr". Und auch für die Bethäuser, gegen die normaler Weise nichts einzuwenden wäre, könnte es gegebenenfalls heissen, dass sie geschlossen werden müssten. Es kommt eben darauf an, was in diesen Räumen gelehrt wird.
.

Und Sie glauben, dass die derartigen Zusammenkünfte aus den Wohnungen heraus besser zu kontrollieren sind? Derartige Aktionen sind vorrangig nur dann erfolgreich, wenn diese Menschen sich selbst überlassen sind und keine Möglichkeit haben.

Zitat von mickimücke
Und die Volksvertreter haben das Wohl der eignen Bevölkerung im Auge zu haben, nicht das Wohl anderer Volker.
Sehe ich auch so, aber wenn Wähler nur aus Gewohnheit oder nach Aussehen wählen, dann
Hat man die Politiker, die man verdient.

Zitat von mickimücke
Aus anderen EU-Staaten, ja. Wobei man sich überlegen muss, wen man in die EU holt. Auch hier haben unsere Politiker Fehler gemacht, die zu Lasten des Volkes gehen.
Das mag sein, aber wo gibt es Zusammenschlüsse, die nur Vorteile bringen?

Zitat von mickimücke
Da stimme ich mit Ihnen überein. Solange diese Menschen nicht die Lebensweise in unserem Land bestimmen wollen.
Sie können gar nicht unsere Lebensweise bestimmen, da sie kein Wahlrecht haben. Wenn man a la derb2006 lebt, so trägt man maßgeblich dazu bei, dass sich Parallelgesellschaften bilden können, zu der man, wegen fehlender Verständigungsmöglichkeiten kaum Kontakt bekommt.

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counterstrike 26.12.2010, 20:22
87. Unglaublich Hetze in diesem Artikel gegen Sarrazin!

Unglaublich diese Artikel. Da behauptet doch tatsächliche Hasnain Kazim Sarrazin würde alle Migranten als Sündenböcke für alle Probleme der Republik darstellen.

Dabei haben wir Deutsche keine Probleme mit Migranten. Deutschland ist das toleranteste Land der Welt. Wir Deutsche sind weltoffen. Wir sind das reisefreudigste Land der Welt. Wir sehen andere Kulturen als Bereicherung unserer Kultur an. Wir haben hier Millionen von Einwanderer mit offenen Armen empfangen und wir haben uns mit den Migranten gefreut dass sie in unserem Land leben.

Lieber Herr Kazim. Wir sollten doch ein klein wenig differenzieren. Wir haben hier Probleme eigentlich fast nur mit Moslems! Da kommen Menschen aus moslemischen Ländern zu uns, die ganz offen unsere Lebensweise verachten. Die unsere liberale und weltoffene Gesellschaft ablehnen und keinen Hehl daraus machen unseres freiheitliches Grundgesetz durch ihre mittelalterliche Scharia zu ersetzen.

Und die paar Vorzeigemosleme, die uns immer in einschlägichen Talk-Shows vorgesetzt werden können nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir mit der Mehrzahl der Moslems hier extreme Problem haben.

Das Verdienst Sarrazin ist es das Problem endlich mal offen angesprochen zu haben. Kein Mensch tut Migranten als Sündenböcke für alle Probleme der Republik darstelle!

Die Migranten stellen kein Problem für unser Land dar. Es ist die untolerante Religion die diese Migranten mitgebracht haben und dass sie diese Religion hier ungehemmt ausleben wollen.

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krylon 26.12.2010, 20:28
88. Eldegar -1-

Zitat von Eldegar
Eines am Anfang: Wer kein Asyl beantragen kann (weil es eben keinen Grund gibt), hier aber dennoch leben will, sollte die Sprache schon vorher beherrschen. Alles andere wird am Ende Ihre Rente auf 0 € kürzen....
Zitat von Eldegar
Wo haben den Einwanderer keine Möglichkeit zum Spracherwerb? Zum Erlernen der Gesetze? Lebensgewohnheiten? Dieser Pauschalvorwurf von Ihnen ist sehr unglücklich, denn als Fürsprecher habe einen eingebürgerten Migranten aus dem Irak, der Ihnen, hier durch meine Finger, widerspricht. Er hat wegen der Integrationsdebatte aus freien Stücken auch einen Ratsherren meiner Stadt kontaktiert und wird im Januar/Februar dazu mit einigen Politikern sprechen (Lokalpolitik, das werden Sie nirgendwo lesen können). IHN nervt es nämlich, mit Integrationsunwilligen in einem Topf zu landen. Aber was macht er? Mosert er über die aufnehmende Gesellschaft? Eben nicht, er kritisiert die zu Integrierenden.
http://www.ibrahim-yetim.de/index.php?nr=32937&menu=1
Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren mit und für ausländische u. deutsche Jugendliche und Heranwachsende und kenne die unterschiedlichen Probleme der Familien recht gut. Nicht jeder hat den Bildungsstand und die Sprachkenntnisse, die Ihr Bekannter hat. Auch unter Ausländern gibt es Abgrenzungen, genauso wie unter den Deutschen.

Zitat von Eldegar
Seine Thesen sind: 1) Sprache Es bringt nichts, die Sprache in Sprachkursen zu erlernen, wenn der Rest (dazu gehört auch, auch wenn konfessionlos, die hier weit verbreitete Religion des Christentums) hinten wegfallen. Aber diese Sprachkusre gibt es. Da sind sie widerlegt. Nur hingehen muss man selber und vielleicht mal deutsches Kulturprogramm wie RTL2 gucken, anstatt die Schüssel auf TV der alten Heimat zu richten. (Er sieht auch weiter arabisches Fernsehen, aber eben nicht mehrheitlich)
Sprachkurse bringen vor allem dann wenig, wenn man das Gelernte nicht anwenden kann.
Hier die Integrationswilligkeit der deutschen im Ausland:
[url] http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/deutsche-auswanderer-in-der-tuerkei-article982161.html [/rl]

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krylon 26.12.2010, 20:28
89. @ Eldegar -2-

Zitat von Eldegar
2) Erlernen der Gesetze Einfach eine Mail ans Innenministerium schicken mit der Bitte um Zusendung eines GGs (das reicht für den Anfang). Lesen muss man es schon selber, aber nach Punkt 1 sollte das möglich sein, oder? Übrigens: Ich lasse mir alle paar Jahre die Kriminalitätsstatistik zusenden. Haben Sie da auch mal reingeschaut? Ich ziehe es vor, mir mein Bild selber zu machen und es mir weder von links oder rechts eintrichtern zu lassen. Mein Freund hat allerdings bestätigt, dass viele das nicht wissen, dass man kostenlos ein GG bekommen kann. Das sollte in Punkt 1 erläutert werden.
Die Kriminalitätsstatistik besagt nur etwas über das Anzeigeverhalten, nicht aber über die Verurteilungen.

Zitat von Eldegar
3) Lebensgewohnheiten Die sieht man am Leichtesten. Einfach mal auf die Strasse gehen! Klar, wer zum "eigenen" Arzt geht, zum "eigenen" Händler, in die "eigene" Teestube, der bekommt wenig mit von der Lebensweise der Mehrheit. Mein erwähnter Freund hat diese Sorgen nicht. Mein Schwager aus Schweden auch nicht. Mein Business-English-Lehrer (ich musste da hin zum Kurs ;-)) kam aus Kanada, er hatte auch keine Sorgen. Meine Nachbarn drei Häuser weiter aus Polen auch nicht. Sind alles aber keine Muslime (jupp, selbst der Iraker. Was meinen Sie, warum er da weg wollte?) Also überdenken Sie Ihre Vorwürfe nochmal....
Wenn Deutsche in der Türkei mit Reisetaschen nach Deutschland fahren, um dort Schweinefleisch usw. einzukaufen, so sollte man Ausländern zubilligen, dass sie bestimmte Gewürze oder Lebensmittel aus der Heimat dort kaufen, wo man diese erhält. Juden haben z.B. auch besondere Geschäfte. Wen stört es?
Wenn Sie im Ausland leben, wollen Sie mir erzählen, dass Sie den deutschen Arzt am Ort nicht aufsuchen würden und sich lieber in der Fremdsprache, die Sie vielleicht nicht so gut beherrschen, beim Arzt des Landes auseinandersetzen?
Kontakte beim Einkauf oder am Arbeitsplatz sind nicht ausreichend. Meine türkische Freundin spricht auseichend Deutsch, aber alle Kinder haben studiert. keines davon „zwangsverheiratet“.
Selbstverständlich gibt es auch Ausländer, die kein Interesse an der Integration haben, aber die zum Maßstab aller Dinge zu machen und für alle Probleme die Verantwortung anzulasten, geht auch nicht.
Denen ist mit Gesetzen u. Auflagen beizukommen, man muss diese nur anwenden.
Mancher meiner Jugendlichen sind stark verhaltensgestört, aber Probleme habe ich mit denen trotzdem nicht, weil die genau wissen, wo bei mir Schluss mit LUSTIG ist und dass ich Verbote begründe, aber auch kontrolliere.

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