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Internationale Studie: Expertenteam sieht enormes Sparpotential für die EU
DPA

Die EU muss sparen - aber wie? Eine neue Studie sieht jetzt enormes Potential zu kürzen. Den Mitgliedstaaten dürfte das nicht gefallen. Denn Experten von Bertelsmann, ZEW und Rand stellen Symbole des Nationalstolzes wie Militär oder Botschaften in Frage.

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Zereus 11.07.2013, 10:14
1.

Zitat von sysop
Die EU muss sparen - aber wie? Eine neue Studie sieht jetzt enormes Potential zu kürzen. Den Mitgliedstaaten dürfte das nicht gefallen. Denn Experten von Bertelsmann, ZEW und Rand stellen Symbole des Nationalstolzes wie Militär oder Botschaften in Frage.
Die Punkte 1 und 2 sind ganz klar abgelehnt. Beides sind absolute Kernelemente eines Staates, sowohl eine eigene Diplomatie als auch eigene Streitkräfte sind absolute Grundvoraussetzung dafür, dass ein Staat ein Staat ist. Übernimmt diese Aufgaben die EU, wird diese endgültig zum Monsterstaat, den in Europa bis auf eine immer kleiner werdende Minderheit hptsl. aus der politischen Klasse niemand will.

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meinmein 11.07.2013, 10:16
2.

Zitat von sysop
Die EU muss sparen - aber wie? Erhebliches Einsparpotential sehen die Experten auch durch die Einführung integrierter europäischer Landstreitkräfte. Würde deren Zahl von derzeit insgesamt rund 890.000 Soldaten auf etwa 600.000 verringert, gebe es einen Spareffekt von bis zu neun Milliarden Euro.
Wie wär's wenn man die Türkei aufnimmt, die haben alleine 750 Tausend Soldaten und 450 Tausend Reservisten, und das werden die bestimmt nicht aufgeben. Die türkische Armee könnte Europa alleine beschützen.

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tropfstein 11.07.2013, 10:16
3. Wenn es schon Deutschland nicht kann!?

Was soll man von der armen EU noch alles verlangen? Deutschland hat zum Beispiel a) zwei Hauptstädt, in denen jedes(!!!) Ministerium jeweils vertreten ist; in Brüssel 16 völlig sinnfreie Landesvertretungen, die keiner ernst nimmt und deren einziger Zweck ist, das Ego der Landesfürsten zu heben (Bayern hat mit dem Schmarrn angefangen). Und da sollen die EU-Mitgliedsstaaten Vorreiter werden, wenn es nicht mal die deutschen Kleinstaatler schaffen?

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glen13 11.07.2013, 10:17
4.

Zitat von sysop
Die EU muss sparen - aber wie? Eine neue Studie sieht jetzt enormes Potential zu kürzen. Den Mitgliedstaaten dürfte das nicht gefallen. Denn Experten von Bertelsmann, ZEW und Rand stellen Symbole des Nationalstolzes wie Militär oder Botschaften in Frage.
Hier noch ein Spartipp:
Von den 10.000 EU - Beamten 20 % entlassen (Griechenland - Taktik).
Würde letztendlich keinem auffallen, außer dem Schatzmeister.

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dekkers.e 11.07.2013, 10:20
5. Wozu braucht man da Experten?

Die meisten Europäer wissen das seit Jahren. Leider hat das politische Establishment mit seinen Beamtenheer so viel Macht über die Medien, dass es neue Parteien schwer haben, diesen Spuk zu beenden.

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kevlev88 11.07.2013, 10:21
6. Inkonsequent

"Einsparungen, etwa bei der besseren diplomatischen Abstimmung, seien nur realisierbar, wenn weiter nationale Gehalter statt generell EU-Saläre gezahlt würden. Schließlich liegen die EU-Vergütungen bekanntermaßen im Schnitt höher."

Warum sind die Herrschaften dann nicht so konsequent, die Veringerung der übertriebenen EU-Gehälter zu fordern, welche ja offensichtlich nicht bezahlbar wären??

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thinkrice 11.07.2013, 10:22
7.

Natürlich sehen Bertelsmann und die anderen "Experten", man könnte sie auch gemeine Lobbyisten nennen, eine Zentralisierung positiv. Schließlich sind die europäischen Institutionen derartig von Korruption zerfressen, dass es den Lobbyisten dort deutlich einfacher fällt am Volk vorbei die eigenen Interessen durchzusetzen. Darüber hinaus hätte natürlich ein supranationales Militär noch die Vorteile, dass landesfremde Truppen mögliche Aufstände niederschlagen können, ohne die Gefahr, dass größere Truppenteile überlaufen. Es wäre dringend angebracht etliche Souveränitäten zurück in die Nationalstaaten zu holen, solange eine demokratische Vertretung in Brüssel nicht gewährleistet ist. Brüssel ist derzeit der Hort von Korruption und Lobbyismus. Dort fällt es deutlich leichter seine Interessen durchzusetzen, da dort noch weniger demokratische Kontrolle existiert als in den Nationalstaaten.

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LorenzSTR 11.07.2013, 10:22
8. Soso

"Experten" von Bertelsmann und von Rand, einem Think Tank, das etwa die US-Streitkräfte berät. Ähm, mal ernsthaft, was hat die völlig unkritische Verbreitung solcher "Studien" eigentlich mit Journalismus zu tun? Nur mal ein Fakt: Europas Reiche mussten noch nie sparen, ganz im Gegenteil. Das US-Militär wird auch nicht merklich verkleinert werden, wetten? Und jetzt wundern wir uns alle, warum Verschwörungstheorien aller Art wie Pilze aus dem Boden schießen.

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kdshp 11.07.2013, 10:23
9. Die EU muss sparen

Zitat von sysop
Die EU muss sparen - aber wie? Eine neue Studie sieht jetzt enormes Potential zu kürzen. Den Mitgliedstaaten dürfte das nicht gefallen. Denn Experten von Bertelsmann, ZEW und Rand stellen Symbole des Nationalstolzes wie Militär oder Botschaften in Frage.
UND wenn schon EU dann auch beim regieren sprich wir könnten den bundestag um 50% verkleinern. Diese EU ist ein witz wenn alle staaten noch an der totalen eigenständigkeit festhalten.

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