Forum: Politik
Interner Dauerstreit: Die AfD demontiert sich
DPA

Animositäten, Intrigen, Richtungskämpfe: In der AfD tobt eine Schlammschlacht, die Liste der Rücktritte wird immer länger. Kann Mitgründer Bernd Lucke die Partei noch zusammenhalten?

Seite 3 von 10
Kater Bolle 29.04.2015, 08:10
20. Rechtsruck der Partei

ist ein glaubwürdiger Rücktrittsgrund.
Die AFD muss sich als konserartive Alternative zur CDU/CSU positionieren.
Eine rechte AFD hat keine "lebensberechtigung".
Da haben wir schon NPD und ähnliches.
Das muss wirklich nicht sein.
Ich hoffe, das Deutschland seine Probleme auch ihnen diese "Heinis" lösen kann.
Eins ist jedoch sicher.
Die etablierte Einheitspartei CDU/CSU/SPD/GRÜNE/FDP
steckt inzwischen bis zum Hals im Morast des Filzes.
Diese Parteien werde ich nicht mehr wählen.
Ein Machtwechsel und viel frische Luft für Deutschlands Demokratie ist überfällig.
In dem Fall kann sogar Griechenland als Vorbild dienen.
Alles hinterfragen, nicht immer alle Lasten auf den kleinen Mann abwälzen.
Es wird Zeit.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
friedrich_eckard 29.04.2015, 08:12
21.

Im rechten Sumpfe zanken sich die Sümpflinge... booah, wie das müffelt... übrigens hat das Orakel von Güllphi die Teebeutelz in seiner tagesaktuellen Umfrage schon "unter dem Gefrierpunkt", ich möchte aber meinem Grundsatz treu bleiben, seine Prognosen auch dann nicht ernst zu nehmen, wenn sie mir in den politischen Kram passen.

Es wäre natürlich auch wenig damit gewonnen, wenn die Selbstzerlegung der Teebeutelz nur zu einer Wiederbelebung der FDP - falls noch jemand weiss, wer oder was das war - führte.

Im Idealfall geht es also so weiter: auf dem Parteitag setzen sich der Katheder-Duce und sein Anhang durch, GIDioten und Wirsinddaspfölkische machen ihre eigene Partei auf, mit Bachmann auf Bewährung, mit Frau Tatjana Finsterling... uuups: Festerling, natürlich... mit Herrn Gauland aus dem politischen Stall Rolands des Hinausgeschmissenen von Hessen, mit Frau Dr. Frauke Insolventia Petry, Trägerin des Mutterkreuzes in Bronze, mit den Christlich-Betonnierten der Frau Störchin... und bei kommenden Wahlen raufen sich gleich drei Parteien um die Stimmen der hässlichen Deutschen, halten sich gegenseitig aus den Parlamenten fern und sichern so rechnerische rotrotgrüne Mehrheiten. Das wär' doch mal was...

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kenterziege 29.04.2015, 08:12
22. Die Auflistung stimmt, aber sie ist....

....im wesentlichen durch die Causa Pretzell bestimmt, der überhaupt nur mit Hilfe eines Stimmenblocks der Jungen Alternative "an die Macht" gekommen war. Es ist richtig: Die Partei ist von gemäßigten, Werte schaffenden Bürgern in Sorge um die alternativlose Politik von Frau Merkel gegründet worden. Die meisten dieser Leute waren erstmalig in einer Partei und hatten in ihrem Leben bewiesen, dass sie etwas konnten bzw. Zu sagen hatten. Dann sind viele - auch aus anderen Parteien - dazugekommen, die vor allem im Osten ein wenig PEGIDA-Stimmung in die Versammlungen brachten. Es gilt diese Stimmungsmacher wieder herauszudrücken. Die Partei wird sich zwischen Lucke und Petry entscheiden müssen. Der Westen dieses Landes steht eher für Lucke! Gauland und Adam sind schon wegen ihres Alters Geschichte.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aila123 29.04.2015, 08:13
23.

Ich hab langsam keine Lust mehr auf diese ganzen Artikel die die AfD schlecht machen! Sie ist unorganisiert, schlampig, amateurhaft ... nur weil die AfD dabei ist, den amtierenden Parteien Stimmen abzuknöpfen wird sie schlechtgeredet? und im nächsten wahlgang wird sie wieder genauso viele stimmen holen wie letztes mal, und vllt noch mehr. und das ist gut so!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
robin-masters 29.04.2015, 08:13
24. Schade

wenn soll ich denn Wählen wenn alle Parteien für die totale Einwanderung sind?

Wenn man für eine stark reglementierte Einwanderung ist kann man also nur noch die NPD wählen und wählt damit radikale Nazis was eigentlich nicht gewünscht ist. CSU tritt ja nicht in ganz Deutschland an.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Feldjaeger 29.04.2015, 08:19
25. Oh man

Ich habe es befürchtet das die nicht bis zur nächsten Bundestagswahl durchhalten, also muss ich dich wieder Murksel wählen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
RenegadeOtis 29.04.2015, 08:25
26. Überrascht?

Man sollte nicht überrascht sein. Bei der Interessens- und Gemengelage der Partei war das fast unvermeidlich. Daher ist auch der Vergleich mit den Grünen eher unglücklich.

Die Grünen vereinte - trotz aller Strömungen - das Ziel des Umweltschutzes.

In der AfD gibt man sich das Mäntelchen der "Alternative zur Alternativlosigkeit", allerdings zerreisst man sich dabei inhaltlich. Die einen wollen den Euro radikal auflösen, die Anderen einen Nordeuro, wieder andere nur Griechenland "rausschmeissen", es gibt die Fraktion, die nur von der Lügenkresse und dem Allheilmittel "Volksabstimmung" fantasiert. Dann mischen sich noch stramm rechtskonservativ marschierende Leute darunter, deren Heimat bei der "Jungen Freiheit" oder der NPD oder ProNRW einfach zu "schmuddelig" klingt und die jetzt hoffen, mit der AfD eine Art "sauberen Umhang" für ihren braunen Müll gefunden zu haben. Und diejenigen, welche die NATO auflösen wollen, die EU für die Ukraine verantwortlich machen, die Bundeswehr auflösen oder auch finanziell deutlich aufstocken wollen und und und. Ein Sammelsurium von mehr oder weniger in der Realität verhafteten Wunschkonzerten.

Das spiegelt sich ja auch schon in den Zielen wieder (Parteiprogramm erwarte ich immer noch): Möglichst schwammig, möglichst auf Allgemeinplätzen. Bildung ist wichtig. Renten müssen gesichert werden. Familien müssen unterstützt werden. Das ist so weichgespült, dass es aus einer Waschmittelwerbung kommen könnte: "Familien müssen unterstützt werden, so wie durch das neue Schmuseweich Konzentrat". Um ja nicht innerparteilich anzuecken wird die Frage "Wie?" ausgeblendet. Als Beispiel zur Energiepolitik:

"Wir fordern ein nachhaltiges Energiekonzept für bezahlbare Energie. Es ist unzumutbar, dass die Bevölkerung mit drastisch steigenden Preisen für die kopf- und konzeptionslose Politik der Bundesregierung büßen muss."

Ja, und wie genau? Was soll gemacht werden? Nachhaltig und bezahlbar, schön. Heisst das Subventionen für Geringverdiener, zurück zur Atomkraft, Ausnutzen der deutschen Kohlevorkommen, Befürwortung von Fracking, eher auf Flüssiggas, mehr Verträge mit Russland, Ausbau der PV/Wind oder Aufbau von riesigen Wasserspeichern oder was? Nichts. Leeres Rauschen in den Rängen der Information, solange nur "bezahlbar" und "böse jetzige Regierung" zu hören ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
tkedm 29.04.2015, 08:28
27.

Pirstenpartei 2.0. Und Tschüss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Havel Pavel 29.04.2015, 08:33
28. Gefährliche Entwicklung!

Unbemerkt von der Öffentlichkeit zeichnet sich in Deutschland immer mehr die Tendendenz zur Etablierung eines Einparteiensystems ab. Dies erklärt auch die Unbekümmertheit der Regierenden mit ihrem Verhalten gegenüber der Öffentlichkeit. Die Wünsche und Bedenken des Volkes sind ihnen im Grunde genommen wurscht, es geht nur um die Erhaltung der eigenen Pfründe und des Erhalts des Machtanspruches. Um dies sicherzustelle sind ihnen alle zur Verfügung stehenden Mittel recht, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit zählen hier nicht mehr. Dem Volk wird das vorgegauckelt was die mehrheit hören will, kritisch hinterfragende Bürger werden mit üblen Argumenten einfach ins Abseits gedrängt und so kaltgestellt. Ein sachlich seriöser Umgang mit ihren Fragen wird so geschickt umgangen und die Medien sind willkommene Helfer der Regierenden. Unbeliebte Strömungen in der Parteielandschaft werden durch Diffarmierungen ausgestoppt, usw. Der deutsche Michel merkt in der Mehrzahl gar nicht was hier vor sich geht und muckt erst gar nicht auf solange er ein dickes Auto fahren kann und sich den Magen vollschlagen kann. Das Motto lautet nach mir die Sintflut!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
chandler01 29.04.2015, 08:35
29. Sackgasse Liberalismus

Mit der FDP gibt es in Deutschland schon mindestens eine wirtschaftsliberale Partei. Das Waehlerpotential dieser Richtung betraegt insgesamt ca. 5 bis 10 Prozent. Zu wenig fuer einen Erfolg von AfD und FDP.

Was es in Deutschland (noch) nicht bzw. nicht mehr gibt, ist eine konservativ-patriotische Partei innerhalb des demokratischen Spektrums. Entweder die Reise der AfD geht in diese Richtung oder aber in den Abgrund.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 10