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Interview mit Außenminister Steinmeier zum Brexit: "Wir erwarten von London einen Fah
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"Ausgewachsene Staats- und Regierungskrise in Großbritannien": Im SPIEGEL-ONLINE-Gespräch spricht Außenminister Frank-Walter Steinmeier über die Folgen des Brexit - und Deutschlands künftige Rolle.

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io_gbg 01.07.2016, 16:33
20.

Zitat von karend
Brüssel war ebenfalls nicht vorbereitet – es gab keinen ausgearbeiteten Plan B der selbsternannten Experten. Wirklich fahrlässig.
Man kann erst planen, wenn Verhandlungen schonrecht konkret sind. Die britische Regierung will aber offenbar noch keine Verhandlungen einleiten. Worauf soll man sich denn dann konkret vorbereiten und wie?

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schwaebischehausfrau 01.07.2016, 16:34
21. Jeden Tag ein Stoßgebet...

gen Himmel, dass Figuren wie Steinmeier, Gabriel, Nahles & Co. soweit von der nächsten Bundesregierung entfernt sind wie die Erde von Alpha Zentauri - nämlich ca. 4,3 Lichtjahre. Seinen forschen Ton gegenüber GB mit Forderungen nach schnellem Austritt hätte er lieber die ganzen Jahre gegenüber Griechenland anschlagen sollen.

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Addams 01.07.2016, 16:35
22. Reden und lamentieren

Zitat von kimlenzer
Reden unnd fordern ... kann Herr Steinmeier gut. Aber wie sieht es mit den eigenen Leistungen aus? Erst mal vor dem eigenen Ministerium kehren!
können Sie gut. Aber wie sieht es mit den eigenen Meinungen aus? Erst einmal konkrete Kritik äussern.

Sehen Sie so einfach kann man Allerweltsäusserungen auf ihren Inhalt überprüfen. Ich würde Ihnen ja gerne widersprechen, allein geben Sie mir durch Inhaltsleere keinerlei Ansatzpunkte. Also: Versuchen Sie es noch einmal und dann kann ich schauen, ob wir gleicher oder gegenteiliger Meinung sind.

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io_gbg 01.07.2016, 16:35
23.

Zitat von general_0815
scheitert schon beim Brexit. Nicht mal den Austritt bekommen sie einstimmig geregelt.
Sie sind ein Hellseher.
Im übrigen wird der Austritt in Verhandlungen genau geregelt. Da kommt ein Vertrag und natürlcih sind Verträge "einstimmig".

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John Little 01.07.2016, 16:37
24. Die neuen Herren erwarten ...

Ich habe mir die Rede gestern Abend von Theresa May angehört. Sie sagte man kann nicht einfach so überstürzt austreten.
Man muss neue gesetze erlassen, neue Regelungen erlassen und das braucht Zeit.
Für den Eintritt in die EU hat es 2,5 Jahre gedauert.
Der Austritt kann deshalb nicht in ein paar Tagen vollzogen werden.
Natürlich möchte die deutsche Regierung die Briten nötigen überstürzt auszutreten.
Letzen Endes kann der Austritt nur durch die Briten selbst eingeleitet werden.
Da nützt das Gerede von Schulz und Schäuble wenig.

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John Little 01.07.2016, 16:39
25. Das ist einer der Gründe warum die Briten ausgetren sind

Zitat von pressezombi
Jetzt übernimmt Deutschland die Hauptrolle in der EU.Die Britten sind selber Schuld, also freiwillig die Macht in der EU abgegeben.
Diese EU wird immer mehr eine deutsche EU.
Auch der aggressive Ton und die typisch Deutsche Unnachgiebigkeit werden weitere Nägel auf dem Sarg der EU sein.

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conductor 01.07.2016, 16:39
26. Apropos Kerneuropa

Ist der Kern Europas nicht der Mensch? Wir haben es mit einer Dysbalance zwischen dem Menschen, der Nation und der EU zu tun. Die Deutschen bilden sich ein, dass sie am meisten zahlen müssen, na gut, sie sind ja auch die meisten, aber es geht um ProKopf-Zahlungen nicht um den Gesamtbetrag. Die Slowenen fühlen sich sehr klein. Steckt die eigentliche Dysbalance nicht darin, dass bei Treffen von Aussenministern und von Regierungschefs jeder einzelne gewissermassen das gleiche Stimmgewicht hat und dass man zwar demokratisch unter Volksvertretern entscheidet anstelle das demokratische Stimmgewicht an der Zahl der jeweiligen Einwohner zu messen? Sicher ist Deutschland an der Zahl der Einwohner gemessen die grösste Nation Europas und den Deutschen würde so eine Stimmgewichtung sehr gut schmecken, jedoch würde Luxemburg als sehr kleines Land ein deutlich geringeres Stimmgewicht erhalten. Rein rechnerisch wären das gerundet 1 Stimme für Luxemburg(1) und 140 Stimmen für Deutschland(140), Frankreich (114), Grossbritannien (111), Italien (104), Polen(67), Ungarn(17), Slowenien(4), Slowakei(9), Tschechien(18), Estland(2), Litauen(5), etc... Aktuell wird diese Dysbalance dadurch ausgeglichen, dass die grösseren Nationen der EU unter einer Decke stecken und dass sich Gruppierungen bilden. Genau das ist doch das fatale. Die Luxemburger wollen auf der gleichen Augenhöhe sein wie die Franzosen und die Litauer wollen auf Augenhöhe mit den Spaniern sein. Man stelle sich mal vor, wie es in Deutschland rumpeln würde, wenn Hamburg auf Bundesebene das gleiche Gewicht wie Bayern hätte und Bayern wegen seiner Grösse sich trotzdem immer durchsetzen würde. Genau das ist das eigentlich undemokratische an Europa. Es zählt nicht der Mensch, sondern die Nation und genau deshalb haben wir überall aufflammenden Nationalismus, der niemandem eine bessere Zukunft beschert.

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Thomas Schnitzer 01.07.2016, 16:39
27.

Zitat von suplesse
werde ich das Gefühl nicht los, dass einige der Damen und Herren im deutschen politischen Zirkus mit demokratischen Ergebnissen nicht umgehen können. Ganz ganz schlecht für Demokraten. Wie beleidigt werden sie erst nach der nächsten Bundestagswahl sein, wenn sie so weitermachen.
Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sie das absichtlich falsch interpretieren, um eine unhaltbare Schuldzuweisung vorzunehmen.

Zu Erinnerung: Die Briten haben beschlossen zu gehen, und das demokratische Europa inklusive Steinmeier möchte sie ziehen lassen. Aber die Briten wollen nicht gehen.
Wer repektiert hier also etwas nicht?

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devcom 01.07.2016, 16:40
28. Unser Aussenminister

versucht Profil zu zeigen. Und macht genau das Falsche. Jemand, der die irrwitzige Grenzöffnung durch Merkel unterstützt, welche den Brexit massgeblich mit verursacht hat, sollte sich mit arroganten Forderungen an GB tunlichst zurückhalten. Eine Frechheit.

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vantast64 01.07.2016, 16:40
29. Der häßliche Deutsche ist wieder da

Steinmeier und unsere Schwarze Null haben die Pickelhaube auf und gefährden weiter den Bestand der eu.
Nur gut, daß die Europäer den Untergang selber Inszenieren.

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