Forum: Politik
Interview nach Rücktritt: Ex-Minister Friedrich schlägt zurück
REUTERS

Hans-Peter Friedrich ist als Minister zurückgetreten - aber nur unter größtem Druck. Jetzt lässt der CSU-Mann in einem Interview seinen ganzen Frust heraus: "Winkeladvokaten" und "Rechtsverdreher" in Berlin wollten ihm schaden.

Seite 1 von 46
korbo 18.02.2014, 09:28
1. Sicher ..

.. die anderen sind schuld an Friedrichs Inkompetenz und Borniertheit, das leuchtet ein. Angesichts seiner Reaktionen kann man nur eines feststellen: Uff, nur gut, dass er endlich weg ist !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kuddemuddel 18.02.2014, 09:29
2. Schade ...

... dieses Engagement hätte ich mir gewünscht, als er in den USA die Interessen der deutschen Bürger vertreten sollte.

Wie können diese Menschen nur so realitätsfern seien.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
les2005 18.02.2014, 09:29
3. Merkwürdiges Amtsverständnis

Zitat von sysop
Er habe kurz vor der Regierungsbildung das Ansehen Deutschlands wahren wollen, sagte Friedrich.
Dem Ansehen Deutschlands wäre wahrlich mehr gedient, wenn Minister nicht ihre Politiker-Kollegen vor staatsanwaltlichen Ermittlungen warnen würden. Es schadet Deutschlands Ansehen keineswegs, wenn Politiker -und selbst Minister - als Kriminelle enttarnt werden. Das kann immer passieren. Was Deutschland von Bananenrepubliken unterscheiden SOLLTE, ist daß diese Kriminellen dann genauso behandelt werden wie andere Kriminelle auch.

Wie so oft, scheint es Politikern, sobald sie mal ein Amt haben, sehr schwer zu fallen, zwischen persönlichen oder parteigeleiteten und staatlichen Interessen zu unterscheiden.

Und wie sich Friedrich dazu versteigen kann, das auch noch als seine Pflicht zu bezeichnen - da hat der Arme wohl schon Fieber gehabt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
flug430 18.02.2014, 09:29
4. Moralisch wohl richtig!

Friedrich hätte die Information nicht weiter geben dürfen. Obwohl Vertraulichkeit vereinbart, sieht der Betrachter was nun raus gekommen ist. Die CSU und die SPD wird in der GROKO kaum noch zusammenfinden! Eigentlich schade!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kdshp 18.02.2014, 09:30
5.

Zitat von sysop
Hans-Peter Friedrich ist als Minister zurückgetreten - aber nur unter größtem Druck. Jetzt lässt der CSU-Mann in einem Interview seinen ganzen Frust heraus: "Winkeladvokaten" und "Rechtsverdreher" in Berlin wollten ihm schaden.
Ja sorry herr Friedrich so funktioniert nun mal politik. Wer nicht aufpaßt ist rück-zuck weg und das auch mit mitteln des "rechts". Aber sie sind auch nicht nur opfer sondern auch täter!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Udo Buschmann 18.02.2014, 09:31
6.

dienstgeheimnisse wurden durch eine amtsperson an fremde dritte weitergegeben. und das ist verboten. was ist daran nicht zu verstehen? sofern edathy Staatssekretär geworden wäre, so hätte man ihn wieder entlassen. ja und. der schaden durch das ausplaudern von dienstgeheimnissen ist jetzt doch viel umfangreicher.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LapOfGods 18.02.2014, 09:33
7. Falscher Rücktrittsgrund

Der Rücktritt von Friedrich war überfällig. Wegen sinem unsäglich dummen und arrogannten Verhalten in der NSA-Affäre, wegen konsequenter Stimmungsmache gegen Ausländer. Schade ist es grundsätzlich mal nicht um ihn.

ABER, was den Fall Edathy betrifft, meine ich, dass er hier keinen Fehler gemacht hat, wenn alles stimmt, was er und Oppermann dazu sagen. Und widerlegt ist das ja bisher nicht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
franz.v.trotta 18.02.2014, 09:33
8. Deine Rede sei Ja Ja oder Nein Nein...

Geheimnisverrat im Amt. Und das nennt Ex-Minister Friedrich 'seinen Job machen'. Dieser Mann darf kein politisches Amt mehr bekleiden, da er die Rechtsordnung nicht akzeptiert. Und eines hat Friedrich immer noch nicht klargestellt: Hat er der Erklärung Oppermanns (betr. Informationsweitergabe an Gabriel) nun zugestimmt oder hat er das nicht? Und: Hätte Oppermann die Presse-Anfragen mit einer Unwahrheit beantworten sollen?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Werder 18.02.2014, 09:34
9. Friedrich wie er leibt und lebt:

Erst mal um sich schlagen und im gleichen Atemzug sagen :"Ich halte mich aus der ganzen Sache jetzt raus." Und bitte Herr Friedrich, ab nun nie wieder einen Versuch, um "das Ansehen Deutschlands" zu "wahren". Deutschland hat noch genug von ihrem vorletzten Versuch, als es um die NSA Affaire ging.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 46