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Interview: Putin kann sich Asyl für Assad in Russland vorstellen
DPA

Russlands Präsident Putin hat in einem Interview Syriens Machthaber verteidigt - Assad kämpfe keineswegs gegen die eigene Zivilbevölkerung. Von der Nato fühlt sich der Kreml-Chef in den internationalen Krisen verschmäht.

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gott777 12.01.2016, 08:55
1. Man mag halten

Man mag von Putin und Russlands Politik halten was man mag aber es sieht so aus, als ob man nicht ohne sie den Konflikt in Syrien befrieden könnte. Kaum ein Land der Welt würde Assad aufnehmen, in Russland könnte er wohl weiter frei in Luxus schwelgen. Ohne diese Option wäre er wie ein in die Enge gedrängter Tiger, so gibt es einen möglichen Ausweg.

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auweia 12.01.2016, 08:57
2. Endlich etwas Konstruktives

Mit dieser Bemerkung hat Putin etwas Boden gutgemacht. Die Asylmöglichkeit für Assad wird mMn mehr bewirken als alle Bomben der russischen und alliierten Luftwaffen.
Wenn Assad diese Möglichkeit tatsächlich nutzen sollte bevor er gewaltsam entfernt wird sollte von einer Strafverfolgung abgesehen werden.

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G-Punkt 12.01.2016, 08:59
3. russische Wirtschaft stärken

Um eine Supermacht zu sein, sollte er die Wirtschaft Russlands stärken. Er hat zwar die chaotischen Jelzin-Jahre beseitigt, und Dank hohem Öl-Preis auch mal Russland schuldenfrei gemacht. Aber es wurde keine Alternative zu Öl, Gas und Waffen etabliert. Russland muss sogar weiterhin Nahrung importieren.

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stefan.putt 12.01.2016, 09:05
4.

Es hatte nicht zu weit kommen soll, wenn alle miteinander Staat gegeneinander waren. Schon 2012 war Putin's Assad Plan Abgewiesen. War es in 2012 zu ein Abkommen gekommen, war das Flüchtlingskreise möglicherweise nicht passiert.

Putin wollte in der NATO in 2013. Abgewiesen. NATO Osterweiterung gegen 2 + 4 Vertrag. War diese anders war es schon möglich das der Ukraine Kreise nicht passiert war.

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hans.lotz 12.01.2016, 09:11
5. Ohne Russland läuft nichts, gar nichts

Das sollte mittlerweile allen Strategen sonnenklar sein. In der Region hat der Westen eine ganze Menge mehr Dreck am Stecken als Putin. Welche Gründe liegen objektiv vor, die gegen eine Zusammenarbeit mit Russland sprechen um wenigstens den grausamen Wahnsinn in Syrien zu stoppen. Wer sind die wirklichen Friedensverhinderer oder Kriegstreiber.

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P-Centurion 12.01.2016, 09:15
6.

Ohne Assad wird da das Chaos erst recht ausbrechen. Genauso wie im Irak, Libyen, Afghanistan, und vielen anderen Einmischungen des Westens.

Und genau das wollen Saudi Arabien und all die anderen Sunnitischen Länder dort. Denen sollten man keinen weiteren Zentimeter geben.

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maniaci 12.01.2016, 09:19
7. Richtig erkannt...

Zitat von gott777
Man mag von Putin und Russlands Politik halten was man mag aber es sieht so aus, als ob man nicht ohne sie den Konflikt in Syrien befrieden könnte. Kaum ein Land der Welt würde Assad aufnehmen, in Russland könnte er wohl weiter frei in Luxus schwelgen. Ohne diese Option wäre er wie ein in die Enge gedrängter Tiger, so gibt es einen möglichen Ausweg.
...man kann diesen Konflikt nicht ohne Russland lösen. Aber das wissen eigentlich schon alle. Putin sieht langsam ein, daß er Assad nicht länger halten kann. Also nimmt er ihn - genauso wie den armen Janukowitsch - bei sich auf. Es müßte nur noch logistisch geklärt werden, wie Assad seine "sieben Sachen" am sichersten nach Russland schaffen kann. Wird nicht ganz so einfach, wie bei Janukowitsch in der Ukraine. Vielleicht per Luftfracht?

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kuac 12.01.2016, 09:21
8.

Und wer gibt uns eine Garantie, dass danach die Lage nicht noch schlimmer wird? Frieden und Demokratie haben wir auch immer noch nicht in Irak oder Libyen erreicht? Aber, vielleicht geht es darum gar nicht.

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danielohondo 12.01.2016, 09:23
9.

Zitat von stefan.putt
Es hatte nicht zu weit kommen soll, wenn alle miteinander Staat gegeneinander waren. Schon 2012 war Putin's Assad Plan Abgewiesen. War es in 2012 zu ein Abkommen gekommen, war das Flüchtlingskreise möglicherweise nicht passiert. Putin wollte in der NATO in 2013. Abgewiesen. NATO Osterweiterung gegen 2 + 4 Vertrag. War diese anders war es schon möglich das der Ukraine Kreise nicht passiert war.
Die Europäer (Osteuropäer außen vor) würden Russland und Putin schon in die NATO aufnehmen oder zumindest eine sehr enge Partnerschaft anstreben wollen.

Da dies nicht in Interesse der USA ist und die Osteuropäischen Staaten für die Interessen misbraucht werden, wird es wohl nie dazu kommen. Das Konfliktpotenzial bleibt bestehen und ist in Washington gewohlt.

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