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Interview zu Flüchtlingskrise: Assads Lügenshow im russischen Fernsehen
REUTERS

Syriens Präsident Assad laufen die Bürger davon. Nun meldet er sich in einem Interview mit dem russischen Staatsfernsehen zu Wort - und macht in einer grotesken Verdrehung der Fakten Europa verantwortlich für den Exodus.

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Münchner MV 16.09.2015, 13:07
1.

Warum wollen alle nach Deutschland? Warum "exkrementiert" nach Österreich auch Kroatien auf geltendes Recht (Dublin III) und niemand reagiert? Eventuell weil Frau Merkel und Herr Gabriel wochenlang postuliert haben "Wir schaffen das" "Wir schicken keinen Syrer weg", Frau Merkel sich dazu bereitwillig neben jeden Flüchtling gestellt hat für ein Selfie. Ach stimmt Internet ist ja "Neuland" Frau Merkel. Die Tragweite von Fecebook, Twitter und Co. hat man zwar noch im arabsischen Frühling zur Kenntnis genommen aber wohl wieder vergessen oder? Wie viele zig tausende haben sich wohl erst nach dieser zelebrierten Willkommenskultur auf den Weg gemacht? Die EU ist endgütlig gescheitert, Schlagbäume runte, an jeder deutschen Grenze. BGS an die Grenze, den Notstand ausrufen und die Bundeswehr humaitäre Hilfe im eigenen Land leisten lassen. Ohne das geht es nicht mehr, Frau Merkel München ist voll! Bayern ist voll! Man wird erst reagieren, wenn man Seitens Bayern den Länderfinanzausgleich auf Eis legt, mit allen damit verbundenen Konsequenzen.

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Herr Schäuble 16.09.2015, 13:08
2.

"Lügenshow" Danke für diese rechte Rhetorik. Damit allein kann man den ganzen Artikel schon als Propaganda in die Tonne treten. Und wo genau dreht Assad denn die Fakten um? Es ist Fakt, dass die USA Waffen an die FSA und den IS geliefert haben. Genauso wie einzig Assad und die Kurden im Norden sich bemühen den IS vollständig zu vernichten und nicht zu instrumentalisieren wie die USA.

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tel33 16.09.2015, 13:08
3. Einseitig.

Dieser Artikel wäre wohl besser als Kommentar gekennzeichnet worden, er strotzt ja nur so vor unbewiesenen Behauptungen und persönlichen Einschätzungen des Schreibers.
Assad mag kein Waisenknabe sein, aber gegen das, was die sogenannten Rebellen nun losgetreten haben, herrschten in den Jahrzehnten zuvor ja geradezu paradiesische Zustände.
Frieden KANN es erst geben, wenn Milizen beider Seiten und sonstige nicht dem Militär zugehörigen Personen ihre Waffen abgegeben haben.

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Datenscheich 16.09.2015, 13:10
4. Grammatikalischer Fehler

Es heißt nicht, "Denn TROTZ der massiven ausländischen Intervention hat er bereits seit Jahren über mehr als die Hälfte des Landes die Kontrolle verloren" - sondern viel mehr: "Denn WEGEN der massiven ausländischen Intervention hat er bereits seit Jahren über mehr als die Hälfte des Landes die Kontrolle verloren."

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inhabitant001 16.09.2015, 13:10
5. Propaganda

Propagandisten beschweren sich über Propaganda.
Frage: wie viele Syrer sind vor Assad geflohen bevor der Westen 2011 beschlossen hat dort mitzuspielen?

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disi123 16.09.2015, 13:10
6. Syrien und Irak

Zitat von
Der Westen fordert seit 2011 einen Rücktritt Assads. Doch er zögert damit einzugreifen, weil er nicht weiß, wen er unterstützen soll. Die USA haben ein zögerlich begonnen, syrische Rebellen zu trainieren, allerdings wurden in den vier Jahren des Krieges bisher lediglich knapp 60 Personen vom US-Verteidigungsministerium ausgebildet.
Weiter oben steht es gibt keine Einmischung des Westens.

Wenn die Staatsgewalt im Land weiter geschwaecht wird, gibt es einen weiteren IS Fruehling...

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wernerthurner 16.09.2015, 13:12
7. Stimmt so nicht

"der Westen würde den "Terrorismus" in Syrien unterstützen - deswegen würden die Syrer fliehen. "

W e r die sog. FSA mit Waffen und Geld (via NATO Türkei) unterstützt um den Bürgerkrieg in Syrien zu befeuern, die dann reihenweise zu IS überlaufen oder Libyen 7 Monate lang zebombt und Fundamentalisten a die Macht bringt, die Waffen an IS liefern, der ist für die Flüchtlinge des Bürgerkriegs in Syreine und nun die, die vor IS fliehen verantwortlich. Punkt.
Leider müssen die USA die Suppe und das Unrecht was ihre und die Politik ihrer Vasallen anrichtet und angerichtet hat ,nicht auslöffeln!

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besucher-12345 16.09.2015, 13:13
8. Assad kontrolliert immer weniger Land...

... so zumindest die Medien. Wenn dem so ist, sollten auch immer weniger Menschen direkt vor ihm oder seinem Regime fliehen. Die Syrer, die die letzte Zeit (Jahre) in Flüchtlingslager in den benachbarten Staaten gelebt haben, mögen primär vor ihm geflohen sein.
Die Schuld des Westens besteht wohl darin, dass er den Aufstand rhetorisch unterstützt bzw. die Demonstranten aufgemuntert hat, dann aber mal wieder (wie in Ex-Jugoslawien oder Libyen) vor Waffenlieferungen zurückschreckte. Hätten wir die Flüchtlingsströme, wenn die Freie Syrische Armee gegen Assad oder zumindest dem IS hätte bestehen können?

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Atheist_Crusader 16.09.2015, 13:13
9.

"Der Westen" ist so ein herrlich diffuses Feindbild, mischt er doch alles zusammen was zwischen Zypern und Hawaii passiert.
Was ich allerdings merkwürdiger finde ist, dass der Mann die Rolle der Saudis oder der Türkei mal eben unterschlägt. Hat er Angst, dass sich noch mehr Leute gegen ihn stellen, wenn er den Herren In Riad und Ankara die Schuld gibt?

Naja, in einem Punkt hat der Mann Recht: der Flüchtlingsstrom IST die Schuld des Westens, speziell Deutschlands. Allein dadurch, dass man die Türen weit aufgestoßen hat und das auch noch international bekanntmachen musst. Die Folgen von Merkels Äußerungen von vor ein paar Wochen sind hier noch lange nicht angekommen. Das werden wir erst in nächster Zeit mitkriegen. Aber dann wird es längst schon zu spät sein, etwas dagegen zu tun.
Entweder wir lassen jeden nach Europa, oder wir haben dann in Zukunft hunderttausende Menschen hier, die nicht registriert sind und über die man daher nicht mal ein Mindestmaß an Kontrolle hat.

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