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Intrigen in der AfD: Kleinkrieg der Euro-Gegner
DPA

Die AfD will bei den Wahlen im Mai ins EU-Parlament einziehen. Doch statt mit Wahlkampf beschäftigen sich die Euro-Gegner derzeit lieber mit sich selbst: In Hessen operiert ein Notvorstand, und Teile der Basis stellen radikale Forderungen.

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spotmakesmyday 05.12.2013, 15:45
1. Déja Vu?

"Seit Wochen beharken sich Mitglieder, werden E-Mails versendet, in denen es vor gegenseitigen Anschuldigungen nur so strotzt." - Erinnert das noch wen an die Piratenpartei? Anscheinend zerfleischt sich die AfD selbst (bin jetzt nicht traurig...), wie die Piraten.

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cato. 05.12.2013, 15:51
2. ...

Zitat von sysop
Die AfD will bei den Wahlen im Mai ins EU-Parlament einziehen. Doch statt mit Wahlkampf beschäftigen sich die Euro-Gegner derzeit lieber mit sich selbst: In Hessen operiert ein Notvorstand, und Teile der Basis stellen radikale Forderungen.
Da man sich erst sehr kurz vor der letzten Wahl formiert hat konnte man halt nicht über die komplette Ausrichtung offen und lange diskutieren, sondern musste sich ersteinmal auf die gemeinsamen Nenner konzentrieren, dass jetzt diese Diskussionen nachgeholt werden müssen ist eigentlich leicht einzusehen. Und das auch in der Sache hart gestritten wird ist gesund und vermisst man leider bei vielen Parteien, insbesondere die Neuausrichtung der Union unter Merkel wurde schließlich vollständig ohne die Basis vollzogen.

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ongduc 05.12.2013, 15:57
3. Ist das einen Artikel wert?

Viel steht ja nicht drin, meine Damen und Herren Redakteure. Was mich mal interessieren würde: Was verstehen Sie eigentlich unter 'populistisch'? Den Gipfel des Populismus finde ich es z.B., wenn ein ganzer Staat wegen anstehender Landtagswahlen seine Energiepolitik Hals über Kopf komplett umstellen muss.

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serene 05.12.2013, 15:58
4.

Zitat von spotmakesmyday
"Seit Wochen beharken sich Mitglieder, werden E-Mails versendet, in denen es vor gegenseitigen Anschuldigungen nur so strotzt." - Erinnert das noch wen an die Piratenpartei? Anscheinend zerfleischt sich die AfD selbst (bin jetzt nicht traurig...), wie die Piraten.
Bei der AfD scheint es wohl eher ein Konflikt zwischen der "intellektuellen" Führung und der Basis zu sein, die aus vielen verschiedenen Richtungen besteht. Vom reinen, wohlmeinenden "Protestler" deutscher Wirtschafts- und Europolitik bis hin zum wirklich neofaschistischen Randvolk. Aber dass sowas eine Zerreisprobe sein wird, ist sicher richtig.

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baka13 05.12.2013, 16:04
5. Spiegel

Jetzt hört doch mal auf mit dem kleinreden und schlechtreden, andauernd meckert der Spiegel gegen den Euro, aber die einzigen die dagegen etwas ausrichten können diffamieren sie? Qualitätsjournalismus pur !!! -.-

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proeuropa14 05.12.2013, 16:08
6. Es geht um das politische Programm, nicht um Einigkeit nach aussen!

man sollte sich bei der afd vor allem das Programm angucken. wenn die amerikanische Notenbank die geldschleuse schließt und die Europäer gezwungen sind das auch zu tun, kommt das Euro Problem wieder sowas von hoch! da ist nichts gelöst! und 50 % Jugendarbeitslosigkeit sind ein Verbrechen an der Jugend in südeuropa. die afd ist die einzige Partei die hierzu ein vernünftiges Konzept hat.
guckt bitte auf die Inhalte

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-bix- 05.12.2013, 16:12
7. Chaos? Welches Chaos?

Wieder so ein Artikel, in dem ein angebliches Chaos in der AfD herbeigeredet wird.
Als AfD-Mitglied kann ich Ihnen sagen, dass es kein Chaos gibt.
Alle Mitglieder sind nach der guten (leider nicht ganz erfolgreichen) Bundestagswahl nur gemeinsam auf die Europa-Wahl ausgerichtet.
Alle Mitglieder haben ein Ziel und diesem Ziel ordnen sie Mimositäten unter.
Ich kann mich noch an das Bashing vor der Bundestagswahl erinnern. Soll das jetzt vor der Europa-Wahl etwa wieder losgehen?
Der Autor möge sich doch endlich mal mit dem Parteiprogramm befassen und völlig unvoreingenommen berichten. Das wäre schon einmal ein Anfang hinsichtlich unabhängiger Berichterstattung.

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spiekr 05.12.2013, 16:12
8. Sorgen um die AfD

würde ich mir eher machen, wenn nur hinter verschlossenen Türen oder gar nicht über den richtigen Weg gestritten wird. Bei der SPD wird der Graben zwischen Groko ja oder nein und die Abstimmung darüber nicht als Riss in der Partei von den Linksmedien kommuniziert.
Im übrigen ist die Lage auch bzgl. EU derartig in Bewegung, dass man alte Beschlüsse nicht mit Debattenverbot festschreiben kann.

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joG 05.12.2013, 16:14
9. Es ist fast bizarr zu sehen, wie....

....sich die populistischen Befürworter des Euro halten und die Medien eine letztlich entweder verfassungsfeindliche (der Euro kann nicht funktionieren, wenn man die Souveränität, für die das Grundgesetz steht, in den Ländern behält und nicht nach Brüssel verlagert) oder alternativ irrationale Politik unterstützen. Man muss Leute wie Professor Sinn nicht mögen. Aber er weiß wovon er redet und er hat den gefährlichen Unsinn ziemlich gut erklärt. Dennoch verunglimpft man weiterhin diejenigen, die sich gegen die Populisten in den traditionellen Parteien stellen.

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