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Irak-Politik der USA: Gegen diese Terroristen hilft nur Waffengewalt
REUTERS

Minderheiten werden verfolgt, ganze Völker bedroht: Die Lage im Irak ist katastrophaler denn je. Die USA stehen in der Pflicht. Doch was Obama jetzt macht, ist zu zögerlich.

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schwerpunkt 08.08.2014, 13:45
50.

Zitat von shine31
... Dann haben die USA auch noch den despoten Maliki den Irak überlassen, der anstatt die Sunniten mit in die Regierung und ins soziale Leben wieder einzubinden, genau das Gegenteil gemacht hat. Das ist einer der Gründe warum die "ISIS" (IS) hohen Zulauf hat.
"Weil ich mich durch die USA ungerecht behandelt fühle, werde ich ab sofort jeden der nicht so denke, fühle und lebe wie ich den Kopf abschlagen?"
DAS können Sie nachvollziehen?
Na herzlichen Glückwunsch.

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ir² 08.08.2014, 13:59
51.

Zitat von charlybird
als Obama sein Amt antrat, bin ich doch sehr ernüchtert über seine politischen ''Erfolge'', aber hier hat er das katastrophale Erbe von George W. Bush vor sich und muss wohl oder übel eine Entscheidung treffen, nur die amerikanischen Bürger wollen keinen Krieg mehr. Doch mit dem IS kann man wohl definitiv nicht verhandeln und wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was über diese Glaubenskrieger berichtet wird, muss auch die Weltgemeinschaft was unternehmen.
Die "Weltgemeinschaft"?? Wer soll das denn bitte sein? Ausser dem "bösen" Westen interessiert sich niemand für das Schicksal der Jesiden. Chinesen und Inder helfen ausser sich selbst genau niemandem auf der Welt. Die Russen sind da auch relativ kaltherzig. Einzig der böse Westen fühlt sich verpflichtet dem Schlachten nicht gleichgültig zu begegnen, und ringt um die richtige Antwort. Es gibt nur einen Weltpolizisten, das ist der US-Sheriff, ob das den Leuten hier gefällt oder nicht, es ist so....

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s-n-a-f-u 08.08.2014, 14:01
52.

Zitat von analyse
im Irak: Nur mal so eben 30000 Kurden mit Giftgas gemordet,das Volk brutal unterduckt,viele gefoltert und erschossen,man muß nur mal die Berichte lesen, v o r den Irakkriegen ! z.B. in "Die ZEIT".Nun aber,ist natürlich Amerika an allem schuld,und wenn sie jetzt helfen,sind sie wieder schuld und wenn sie nicht helfen,natürlich auch. So einfach ist das !
Der Irak war erst mal nur ein regionales Problem! Die IS-Kämpfer wurden in Libyen und Syrien vom Westen ausgebildet und trainiert! Diese Verbrecher haben nicht nur den Irak im Fokus sondern auch Syrien, Saudi-Arabien und die TÜRKEI und dort soll es nicht wenige geben, die mit dieser Ideologie sympathisieren.

Also alles was der Westen anfasst, verwandelt sich in Sch... und je mehr der Westen ändert, um so ähnlicher bleibt sich alles oder wird sogar noch schlimmer! SO einfach ist das! Warum Sie jetzt aber einen notorischen Brandstifter in den heiligen Stand erheben wollen, erschließt sich mir nicht!

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schwerpunkt 08.08.2014, 14:06
53.

Zitat von s-n-a-f-u
Die IS-Kämpfer wurden in Libyen und Syrien vom Westen ausgebildet und trainiert!
Dafür haben Sie sicher zuverlässige Quellen ...

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t-h-u-r-i-n 08.08.2014, 14:10
54.

Ich glaube da zweifelt niemand dran, dass diese Massenmörder aufgehalten werden müssen. Und genau das sind diese Terroristen. Sie benutzen den Deckmantel der Religion um Unschuldige zu töten. Nur muss irgendwie mehr passieren als vereinzelnt zu bomben. Auch international sollten mehr Länder helfen, denn wenn es so etwas wie einen gerechten Krieg gibt, dann wäre das dieser. Mich verwundert aber, dass gestern in NRW eine Demo mit Unterstützern der ISIS rumgelaufen ist. Wieso dürfen solche Menschen in unserem Land frei herumlaufen?

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markus_wienken 08.08.2014, 14:11
55. .

Zitat von Baumsäge
sie unterschlagen aber, dass der Irak seinerzeit die USA quasi um einen Krieg angebettelt hat. In den Straßen im Irak wurde haufen weise "Tod den USA" skandiert und auch das irakische Regime hat seinerzeit die Fresse richtig fett aufgetan und ordentlich rumgeholzt. Da braucht sich niemand .....
*einmisch*
Mit Ihren Argumenten haben Sie nicht Unrecht, aber ganz so einfach ist es nun widerum doch nicht.
Irak (und andere Länder, wie z.B. Afghanistan, Libyen auch) haben keinerlei demokratische Tradition. Die Kulturen und Religionen (wenn man den Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten als "unterschiedliche Religion bennenen darf) ist eine völlig Andere als die in den westlich geprägten Ländern.
Man kann also nicht einfach rein, einen Diktator beseitigen, sich dann zurück ziehen und erwarten, dass die Bevölkerung das alleine und (mehr oder weniger) friedlich regelt und sich nun die Augen reibt: Was ist da denn los?

Es gab vor dem Eingreifen der westlichen Länder durchaus warnende Stimmen, dass das schwer in die Hose gehen (z.B. Scholl-Latour aber auch Andere) wird, aber auf die hat man leider nicht gehört.

Sicher, konkret ISIS konnte man nicht voraussehen, dass die Länder ohne "Führung" im Bürgerkrieg versinken werden allerdings schon.

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European 08.08.2014, 14:11
56. Sozialpolitische Systeme ähneln Ökosystemen

Zitat von sysop
Minderheiten werden verfolgt, ganze Völker bedroht: Die Lage im Irak ist katastrophaler denn je. Die USA stehen in der Pflicht. Doch was Obama jetzt macht, ist zu zögerlich.
insofern das es verschiedene Ebenen gibt wo es eine Stabilisierung gibt nachdem eine bestehende Ordnung zerstört wurde.

Die Amerikaner haben das Land überfallen, die politsche Elite ermorden lassen (pordon "richten" lassen) und über 100,000 Iraker abgeschlachtet.
Nun verliert die von ihnen installierte Regierung an Rückhalt, wie soll es anders sein ?

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pirmence 08.08.2014, 14:15
57.

Zitat von t-h-u-r-i-n
Mich verwundert aber, dass gestern in NRW eine Demo mit Unterstützern der ISIS rumgelaufen ist. Wieso dürfen solche Menschen in unserem Land frei herumlaufen?
Mich wundert das nicht längst die Salafisten bundesweit verboten sind.
Hier spielt eine üble Melange von Politcharmeuren mit eitlem Gutmenschengeschwätz mit der Sicherheit der Bürger.
Wir werden sehen wie dann noch weiter entschuldigt wird wenn die ersten Bomben platzen.

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dotter101 08.08.2014, 14:16
58. diesmal nicht

nur die Amis aber, der "Rest" steht auch in der Schuld. Den "orginal" Irakkrieg und sein Gründe kann man in diesem Fall vergessen, und auch die Rolle der USA damals, wie auch der Briten, spielt keine Rollen.
In diesem Fall kann und DARF man nicht diskutieren sonder muss so schnell wie möglich handeln. Nicht nur die Amerikaner aber NATO etc. hier geht es um Völkermord und Terrorismus der sich über die Grenzen erstreckt.
Vieler klarer kann der Fall diesmal nicht sein.
Irgendwo versteh Ich die Zurückhaltung der Amerikaner, wenn Sie angreifen sind Sie sofort Mörder wenn Sie sich zurückhalten enabler....

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Teddi 08.08.2014, 14:17
59. Die USA steht (nicht stehen) in der Pflicht, eh?

Also sollen sie sich doch wieder „einmischen“? Ich denke auch, es ist Zeit, dass jemand diesem Morden Einhalt gebietet. Aber es ist schon seltsam hier in Deutschland, wenn es um die Beurteilung der „Amis“ geht. Die sind ja an allem schuld, was in der Welt so schief läuft. Wenn diese Einstellung nicht so traurig wäre, könnte man sich totlachen. Machen wir doch bitte mal den reality-check. Also, wenn, wenn, wenn… Wenn die UdSSR nicht versucht hätte, die ganze Welt kommunistisch zu machen, hätte sich die USA nicht verpflichtet gefühlt, als Gegenpol und für die „Freiheit“ überall, wo es geschah, stark zu machen. Wenn Hitler nicht den Weltkrieg angefangen hätte, wären die Amis auch zuhaus geblieben und hätten nicht in den Kriegsgebieten Basen erstellt. Wenn die Japaner nicht gemeint hätten ihr Tenno sei ein Gott und sie wären deshalb unbesiegbar, hätten sie nicht Pearl Harbor angegriffen und sich letztendlich die Bombe erspart. Wenn die Deutschen Marx und Engels nicht ihre Thesen geschrieben hätten, gäbe es keinen Kommunismus. Wenn die europäischen Monarchien nicht den Kolonialismus betrieben hätten, hätten sich die betroffenen Länder ganz anders entwickelt. Und wenn die Juden nicht in aller Welt geächtet und verfolgt worden wären, hätten sie nicht die Idee entwickelt, nach Hause zu gehen und Israel zu gründen. Und was hat das alles mit den Macho-Idioten zu tun, die aus Machtgier einen sogenannten Gottesstaat gründen wollen und dadurch die arabische Welt langsam aber sicher kaputt machen? Hören wir doch bitte mal mit Schuldzuweisungen auf und sehen den heutigen Tatsachen ins Auge. Schuld ist nicht der, der jemanden wütend gemacht hat, sondern der, der zuerst zuschlägt. Aber es sind ja auch immer die Großmäuler, die am Rande stehen und selber nichts tun, die am besten wissen, wie alles hätte richtiger gemacht werden sollen. Food for thought…

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