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Iran-Konflikt: USA bitten Deutschland offiziell um Beteiligung an Hormus-Mission
US NAVY/KYLE CARLSTROM HANDOUT/EPA-EFE/REX

Helfen deutsche Soldaten bei der Sicherung der Straße von Hormus? Die USA haben im Iran-Konflikt nach eigenen Angaben ein förmliches Ersuchen an die Bundesregierung geschickt.

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Brenz66 30.07.2019, 13:31
10. So zieht Mann Länder in den Krieg

Erst große Schnauze, jetzt auch noch "Mitschuldige" suchen, damit es ja ein "Richtiger" Schritt der "Westlichen Mächte" erscheint.
AKK hat bestimmt schon ihre Special Teams zusammen gestellt, um USA bei zu stehen.

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HanzWachner 30.07.2019, 13:31
11. Präsident Trump...

...und sein Hofnarr Johnson sind schon wild entschlossen, ihre politische Irrfahrt durch die Geschichte mit einem kriegerischen Konflikt zu feiern, Ausgang ungewiss. Jetzt fordern diese "Freunde", sonst eher unsere Feinde, eine deutsche Beteiligung an ihrem Kriegsspiel, damit die Militarisierung auch bei uns Priorität erhält und Kramp-Karrenbauer die Möglichkeit hat, sich als Waffenschwester zu profilieren. Mutti Merkel wird ihr diese Chance wohl nicht verbauen. Ich hätte nie gedacht, dass ich mir einen Gerd Schröder zurückwünsche, der dem kleinen Bush im Irak klar und deutlich die Unterstützung versagt hat.

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steelseries 30.07.2019, 13:32
12.

Die USA kündigen grundlos einen halbwegs stabilen Vertrag und beginnen den Iran zu sanktionieren. Die Briten kapern vor Gibraltar in bedingungsloser Gefolgschaft zu den USA, auf Grundlage von EU-Sanktionen (wobei in der Begründung stets der Konjunktiv genutzt wird "habe Öl an Syrien liefern wollen"), die EU hält sich hierbei auffällig bedeckt und nun setzen die Iraner ihrerseits einen britischen Tanker fest. Die Briten wollen nun eine Militärmission unter Führung der EU, um maßgeblich ihre Geschäftsinteressen in der Region durchzusetzen, während die USA als Unterstützer verbal und miitärisch massiv zündeln und der erste Schuss eigentlich nur die Frage des ersten Missverständnisses ist? Lieber nicht...

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LirumLarom 30.07.2019, 13:32
13.

Deutschland sollte sich auf keinen Fall auf die Forderungen aus den USA und GB einlassen.

Diese beiden Länder sind doch die Hauptverantwortlichen für die Eskalation der Lage. Die USA durch die einseitige Aufkündigung des Atom-Abkommens sowie der verhängten Sanktionen. GB durch die rechtswidrige Kaperung des iranischen Tankers. Die Berufung auf eine angenommene Öllieferung nach Syrien und EU-Beschlüsse ist doch geradezu absurd. Hätte man das Schiff vor Einlaufen in syrische Gewässer gestoppt wäre die Handlung nachvollziehbar gewesen, aber nicht vor Gibraltar.

Wenn Iran nun ein britisches Schiff kapert, so tut sie nichts anders als die Briten zuvor. Die britische Haltung das das eigene Handeln rechtskonform war, das Handeln des Iran hingeben ein Verstoß geben das See- und Völkerrecht erinnert doch eher an Piratengeschichten zu Zeiten Drakes unter Elisabeth I.

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nicknicknick 30.07.2019, 13:33
14. nein danke

Deutsche Soldaten haben dort nichts verloren!

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axstein 30.07.2019, 13:33
15. Deutschland ...

lebt in erster Linie vom freien Welthandel. Infolgedessen kommt es gar nicht umhin, sowohl diplomatische als auch militärische Beiträge zum Schutz freier See- und Handelswege zu leisten. Ein UN-Mandat wäre sicher sehr nützlich. Falls dieses jedoch an einem Veto der Russen oder Chinesen scheitern sollte, muss man auf Grund fundamentaler Interessen auch ohne Mandat tätig werden.

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Hukowski 30.07.2019, 13:33
16. Gehts noch?

Warum soll ich jemandem, der mir dauernd vors Schienbein tritt dabei helfen, anderen vors Schienbein zu treten??

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adal_ 30.07.2019, 13:34
17. Wischiwaschi In Verbindung mit Hü und Hott, das bringt's

"Wir haben als Europäer großen Wert darauf gelegt, uns von der militärischen Konfrontationslogik der Amerikaner in der Region abzusetzen und den Schwerpunkt auf Diplomatie zu legen", sagte der SPD-Außenpolitiker Nils Schmid...

Ja das macht Sinn und der Erfolg ist quasi unausweichlich: Beteiligung an einer garantiert usa-freien europäischen Militärmission heißt zwar Kriegsschiffe schicken, aber - bitte schön - außerhalb jeder "Konfrontationslogik" mit dem "Schwerpunkt auf Diplomatie". :-)

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blackfear 30.07.2019, 13:36
18. Finger weg!

Wenn so eine Mission von den USA geführt wird, weiß man im Moment bei Trump nicht wie es ausgehen wird. Außerdem leidet die Eu schon genug unter der verfehlten "Politik" der USA im Nahen Osten. Erst durch die interventionen der USAö erster Golf Krieg + ist diese Region so extrem instabil geworden. Dieses Machtgehabe darf nicht unterstützt werden.

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ompo58 30.07.2019, 13:37
19. Bitte helfen!

Ich bin dafür, dass die Bundesrepublik eine internationale Mission zur Sicherung des Seeweges unterstützt. Sichere Seewege sind in unserem aller Interesse, und es kann nicht sein, dass andere ihren Kopf hinhalten, und wir davon profitieren. Außerdem, je größer die Allianz, umso möglicher erscheint eine diplomatische Lösung.

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