Forum: Politik
Iran-Konflikt: USA versetzten Truppen in erhöhte Alarmbereitschaft
Delil SOULEIMAN/ AFP

Laut den USA ist die Bedrohung durch von Iran unterstützte Kräfte in der Golfregion gestiegen - die amerikanischen Streitkräfte haben deshalb ihre Alarmstufe erhöht. Die Einschätzung teilen aber nicht alle Verbündete.

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mostly_harmless 15.05.2019, 09:27
30.

Nuja, bei der durch "Averell" Trump zu erwartenden Entwicklung (Einbruch der Weltwirtschaft, drastische Kürzungen im Sozialbereich etc.) dürfte nur eines die Wiederwahl Trumps garantieren: Ein Krieg. Und da passen die Ziele des Kriegstreibers Bolton, der schon seit 20 Jahren den Iran "nuken" will, wunderbar dazu

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vici46 15.05.2019, 09:29
31. iran und die usa

trump ist der ganzen welt bis heute schuldig geblieben einen, auch nur einen beweis für einen bruch des abkommens durch den iran vorzulegen. allein sein geschwätz und glaube recht hier nicht und europa sollte sich klar und deutlich davon distanzieren.

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mostly_harmless 15.05.2019, 09:30
32.

Zitat von JDR
[...] Die Erfahrung lehrt, dass Teheran nur unter Druck seinen Kurs ändert und Präsident Trump hat schon einmal in Syrien bewiesen, dass er kein grundsätzliches Problem hat, Gewalt einzusetzen. [...]
Echt? Nennen sie doch mal konkret diese "Erfahrungen".

Und natürlich hat Trump kein Problem damit, Gewalt einzusetzen. Der Mann hatte schon nach 6 Monaten Präsidentschaft mehr tote Zivilisten durch von ihm befohlene Drohnenangriffe auf dem Kerbholz als Obama nach 8 Jahren.

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Nandiux 15.05.2019, 09:32
33. Vorwand gesucht.

Der ganze Vorlauf erinnert schon sehr an den Irak-Krieg. Wenn der Iran sich an den Vertrag hält, müssen jetzt angebliche Anschlagspläne herhalten.

Wenn die Amerikaner bei den Saudis ähnliche Maßstäbe ansetzen würden, hätten sie schon längst einmarschieren müssen.

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General Ripper 15.05.2019, 09:37
34. Was ist im 21. Jahrhundert anders?

Zitat von s.l.bln
...im 21. Jahrhundert. Wenn der Kuchen, der im Übrigen auch nur eine Ansammlung von Krümeln ist, Blödsinn schwafelt, können informierte Krümel heutzutage reden, solange ihnen danach ist. Der ganze Weltmachtquatsch ist dank Diversifizierung eh bald durch. Spätestens wenn die USA mal wo unterwegs sind, wo es um ernsthafte geopolitische Interessen der Chinesen geht, lernen sie, daß man inzwischen zu dritt ist. Treiben die Europäer die Projekte zur gemeinsamen Waffenentwicklung voran und werden sich in der gemeinsamen Verteidigung einig, fehlen nur noch die Inder, mit ihrer gigantischen Bevölkerungszahl und wachsenden Wirtschaft und die Hegemonialallüren der USA sind ein feuchter Traum der Vergangenheit. Niemand kann die Welt dauerhaft dominieren. Das haben die Römer gelernt, die Perser, die Deutschen...
Sie haben schon recht, reden können die Krümel schon, ihre Meinung hat nur kein Gewicht. Auch dürfte die Weltmacht USA mittelfristig ernsthafte Konkurrenz bekommen (China, Indien), aber im Moment sind sie nun einmal die absolute Numero uno in der Welt. Und soll ich Ihnen etwas sagen: ich bin eigentlich sehr froh darüber, dass ein demokratisches Land die Weltpolitik dominiert und nicht etwa eine Theokratie wie der Iran, der selbst im hiesigen Forum ja durchaus Sympathisanten zu haben scheint. Übrigens: wann hat Deutschland die Welt auch nur ansatzweise so dominiert wie es die USA tun?

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thomas_linz 15.05.2019, 09:42
35. #jdr

Aha, Iran hat nicht eindeutig die Sabotage der Tanker geleugnet. An der Stelle musste ich dann wirklich lachen. Ist Ihr Beitrag die Langversion von, wir wissen nicht, wann die USA den Angriffskrieg gegen den Iran planen?

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bernhardk.teinzer 15.05.2019, 09:47
36. Hoffen das nichts passiert

Glauben kann man Amerika nichts mehr. Hoffen wir das diesmal die Vernunft regiert und das nichts passiert.

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kochra8 15.05.2019, 09:49
37. Steine legen

Mit Fake-Propaganda kennt sich Präsident Trump wirklich aus. Mir stinkt das Ganze gewaltig nach einer Inszenierung, von entsprechend freundlich Gesinnten.
Hauptsache, eine Panik ist verbreitet! Dann erst gibt es kein Zurück mehr.

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stefan7777 15.05.2019, 09:54
38. John Bolten, der Paul Wolfowitz der Trump Administration

Bolten will schon lange Krieg! Dasselbe Muster wie vor dem Irak-Krieg. Die US-Neocons wollen für ihre Investitionen in Waffensysteme auch einen Return of Investment. Außerdem, wird der Bedarf an Waffen in der Region wieder steigen nach und während einem Krieg auch eine "fast" Eskalation tut aber ihren Zweck. Trump "nivelliert" damit die Unterstützung für den weiteren Ausbau der westlichen Waffenindustrie - NATO. Trumps USA zementiert damit die gewünschte Instabilität der Region und damit den eigenen Einfluss und die Sicherheit, auch zukünftig billig an Öl zu gelangen. Israel und SA werden es ihm mit weiteren Waffendeals vergolden.

Der Atom-Deal mit dem Iran wurde einseitig von Trump aufgekündigt, ohne Not, aus genannten taktischen Gründen. Bolten ist der Treiber für eine vorsorgliche Gewaltanwendung.

Es geht doch hier nicht um den Iran, es geht einzig darum das Potentat der USA als Hegemon wiedereinmal deutlich zu machen. Entweder Ihr kuscht oder wir zeigen Euch unsere Stärke. Europa ist für die Protagonisten nur der Hinterhof der USA und Europa spielt das Spiel meist mit - fügt sich dem Diktat.

Frieden, die Menschen, Demokratie, westliche "Werte"? Absolute Nebensache, alles nur Schmückwerk und schöne Worte für dieses Klientel! Selbst für den wohlwollenden Transatlantiker hierzulande wird es immer schwerer, sich die "hehren" Ziele der US-Administration schön zu reden.

Die USA haben es seit ende des 2. Weltkrieges nicht mehr für nötig befunden, nach ihren Kreuzzügen hinterher aufzuräumen. Wozu auch, instabile Regionen lassen sich leichter steuern und für die eigenen Zwecke nutzen.

Wir Europäer (nicht nur wir), haben in weiten Teilen diese westlichen Werte tatsächlich verinnerlicht. Wir wollen den Frieden auf dieser kleinen Kugel tatsächlich erreichen und wir würden diese Ziele und Werte auch gerne leben. Das die USA diese jemals hatte ist seit den Rosinenbombern nur ein Wunschgedanke um uns die enge Verbindung zu den USA nur allzu schön zu reden. Aus Europäischer Sicht ist die Haltung der USA und sind solche in zyklischen Abständen wiederkehrenden Eskapaden der USA, aus der Zeit gefallen.

In der Folge, wird vielen von uns bewusst, wie weit die USA doch Kulturell entfernt ist. Und es fühlt sich komisch an, wenn die Handlungen von Chinesen und Russen plötzlich gar nicht mehr so falsch erscheinen.

Europa tut gut daran, sich von den USA etwas abzusetzen und sich andere, zuverlässige Partner überall auf der Welt zu suchen. Es gibt viele potenzielle Partner, die unseren Zielen näher stehen als das die US-Administrationen je waren.

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rudi_ralala 15.05.2019, 10:00
39.

Zitat von claus7447
Der liebe Donald beteuert immer, das er keinen Krieg wolle. Aber er lässt seine Vasallen alles tun um ihn auszulösen. Der Satz ." Wenn aber amerikanische Interessen angegriffen würden, dann würden sich die USA wehren." beinhaltet alles. Wo fängt es an, wo hört es auf. Bei einem bösen Blick, bei einem "fiktiven" Angriff auf den zu Provokation entsandten Flugzeugträger? Und liebe Trump Trolle: Donny hat schon mehr Menschen umgebracht mit Drohnen als anderen untergeschoben wird! Vermutlich hetzt Donny auch gerade den General Haftar auf für USA die visuellen zu sichern.
Was unterstellen Sie eigentlich immer dem "lieben Donny"?
Als ob Trump oder seine Berater einen Krieg wollen. Das ist so etwas von weit hergeholt, dass es für Sie eigentlich schon peinlich sein müsste. Die Politik der Drohungen ist keine Erfindung von Trump, Generationen von US Präsidenten hatten die gleiche Politik verfolgt, eben mit Drohungen Kriege zu verhindern.

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