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IS-Kriegstaktik: Sturmattacken wie im siebten Jahrhundert
AP/ Militant Website

Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrormiliz IS gestartet. Doch sie hat es mit einem schwierigen Gegner zu tun: Die Dschihadisten mischen modernste Kriegstaktik mit apokalyptischen Angriffen - blitzschnell und skrupellos.

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Mischa 19.08.2014, 12:32
1. Es ist wie immer...

... die USA handeln und der Rest der Welt versteckt sich oder diskutiert. Wirklich traurig das ganze...

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spon-facebook-1425926487 19.08.2014, 12:33
2.

Jeeps. Ja und? Ein Jeep ist in der heutigen Zeit doch wohl kein Hindernis für eine moderne Armee, auch dann nicht, wenn man ein MG auf dem Dach montiert hat. ^^ Minen, Gräben, Betonhindernisse, Luftangriffe... 10 Apaches oder ein paar thunderbirds und diese "rollende Kavallerie" dieser Massenmörder und Schlächter ist nur noch ein Haufen qualmender Schrott.

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dori67 19.08.2014, 12:34
3. Sunzi könnte ihr Ratgeber gewesen sein

Erschreckend, wie die Kriegsführung dieser Kämpfer sich mit Sunzis Kunst des Krieges deckt.

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zoon.politicon 19.08.2014, 12:37
4. Überraschungsmoment ist irgendwann vorbei

Zitat von sysop
Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrormiliz IS gestartet. Doch sie hat es mit einem schwierigen Gegner zu tun: Die Dschihadisten mischen modernste Kriegstaktik mit apokalyptischen Angriffen - blitzschnell und skrupellos.
Es kommt mir so vor, als ob die "Dschihadisten" zu viel am Spielcomputer gesessen haben, ausschliesslich Kriegsspiel-Software benutzt haben und sich jetzt austoben wollen. Irgendwie ist das vergleichbar mit den "9/11" - Terroristen, die die Flugzeuge nur durch "Training" mit dem MS-Flugsimulator so zielgenau in die Türme lenken konnten.
Aber, im Ernst, irgendwann überrascht ihre Taktik nicht mehr und der Spuk ist vorbei. Bleibt zu hoffen, daß das bald geschieht.

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koepi71 19.08.2014, 12:45
5. So. So.

Modernstes Kriegsgerät erbeutet. Sowas wie den abgebildeten russischen bmp1 aus den 60ern?

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brüderlich 19.08.2014, 12:49
6. und dazu kommt noch die Bereitschaft zu sterben

Zitat von dori67
Erschreckend, wie die Kriegsführung dieser Kämpfer sich mit Sunzis Kunst des Krieges deckt.
etwas, das andere Kämpfer auszeichnet, ist der Wille zu überleben. Fehl dieser, wird der Kämpfer zur unberechenbaren Waffe.
Ich sehe darin eine wirklich Gefahr für die zivilisierte Welt, weil eine Gesellschaft davon lebt, dass sich ihre Mitglieder mehr oder weniger an Regeln halten, zumindest das Leben und die Gesundheit für ein zu schützendes Gut halten.

Da sie selbst bereit sind zu sterben, wäre eine Atombombe von ihnen gezündet nur die Abkürzung ins Paradies.

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Floak 19.08.2014, 12:51
7. Was man uns wohl damit sagen will ist:

Mehr Waffen für die Kurden! Und ich stimme zu. Im Gegensatz zu anderen Völkern haben sich die Kurden bisher nie als Feinde des Westens erwiesen, sondern waren vergleichsweise Liberal im Glauben und verlässlich im Kampf.

Willst du eine Person/Gruppe beurteilen, dann betrachte ihre Vergangenheit, um zu lernen wie Sie in Zukunft handeln wird. Die Kurden sind zudem großteilig Aleviten und gehören damit der moderatesten Form des Islam an.

Die größte Gefahr die ich sehe ist, dass die Kurden die Waffen nutzen, um ihr Kurdistan auszurufen und zu festigen, was vermutlich wesentlich weniger schlimm wäre, als alles was bisher in der Ecke so gehaust hat. Vor allem wenn das alles mit Zustimmung und Wohlwollen der Nachbarn aufgebaut wird.

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rosa-parks 19.08.2014, 12:52
8. Feuer mit Feuer bekämpfen

Die Freiheit verteidigen, das war doch die letzten Jahre immer eine gern genutzte Phrase unser Obrigkeit. Bitte jetzt könnt Ihr die Freiheit verteidigen.
Denn die Heerscharen dieses Blutkalifats sind eine Gefahr für jeden andersdenken Bürger dieser Welt.

Also Europa, Russland, China, USA - die Chance die Freiheit zu einen und gegen einen gemeinsamen Feind vorzugehen - genauso unbarmherzig und skrupellos wie IS. Schickt diese Teufel in die Hölle!

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Bundeskanzler20XX 19.08.2014, 12:52
9. Amerika ist in der Pflicht!

Zitat von sysop
Die irakische Armee hat eine Offensive gegen die Terrormiliz IS gestartet. Doch sie hat es mit einem schwierigen Gegner zu tun: Die Dschihadisten mischen modernste Kriegstaktik mit apokalyptischen Angriffen - blitzschnell und skrupellos.
Da können wir hier ganz entspannt durchatmen, denn würden sie bei uns in diesem Stil versuchen Land zu erobern würde der Stau sie ausbremsen.
Spass bei Seite, das gelingen derartiger Sturmatacken zeugt von unvorbereiteten Verteidigern die obendrein nicht richtig bewaffnet sind.

Ein Minenfeld oder Gräben könnten die Angreifer ohne Probleme am Sturm hindern. Auch ein Atillerieeinsatz wäre in Kombination mit Gräben ein einfaches Mittel die Angreifer in Grund und Boden zu schießen.
Das wichtigste ist aber die frühzeitige Lokalisierung der Sturmtruppen.
Weiß man wo der Gegner ist, ist es praktisch einfach eine solche leicht bewaffnete Formation zu zerschlagen.
Entweder ist die irakische Armee unfähig oder unglaublich unterbewaffnet. Zweiteres halte ich für sehr wahrscheinlich weil die AMerikaner ja erst kurz vorher alles vernichtet haben...
So sehe ich Amerika auch in der Pflicht dort einzugreifen!

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