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IS-Strategiewechsel in Sri Lanka: Terror pur
Gemunu Amarasinghe/ AP/ DPA

Die Anschläge in Sri Lanka markieren einen Bruch mit den Mustern, die den "Islamischen Staat" einst groß gemacht haben. Sie zeigen die Gefährlichkeit, aber auch die strategische Planlosigkeit der gegenwärtigen Kommandoebene.

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nobody_incognito 26.04.2019, 17:10
10.

Zitat von nobody_incognito
Die Wahrscheinlichkeit ist auch zugegebener Maßen sehr gering, aber Gott wird auch mit "Wunder" gleichgesetzt, bzw. dann auch mit der Chaostheorie...
Hier ein wahrhaftiges/authentisches Glaubensbekenntnis, vor dem selbst die Islamisten sich verbeugen müss(t)en, obwohl ihnen Musizieren verboten ist... :-D
Ramones - I Believe in Miracles MTV 1989

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suferone 26.04.2019, 17:38
11. Eins fehlt!

Es scheint mir das im Artikel die Anschläge auf Muslime in Christchurch komplett vergessen hat. Kann es nicht durchaus sein das dies eine Reaktion von religiös verblendeten war, wegen der Anschläge auf Moscheen durch ebenfalls religiös und politisch verblendeter! Die anti islamischen Kommentare lassen nicht lange auf sich warten bei solchen traurigen ereignissen. Wenn jedoch der Attentäter Peter heißt und nicht Ali, geht die Debatte immer in eine andere Richtung. Egal ob der Attentäter seine krankhafte Tat mit der Rache für Konstantinopel begründet, der Belagerung von Wien durch muslime, der maurischen Geschichte in Spanien oder was auch immer. Selbst wenn der Kerl "im Namen Jesu" in die Kameras schreien würde während er muslime ermordet würde unsere Presse und Öffentlichkeit niemals von christlichem Terror sprechen. Wenn es aber der "Ali" ist welcher Allahu akbar dabei schreit (also Gott ist groß), ja dann ist es doch klar das diese Religion schuld ist wobei es ja sogar für einige schon soweit ist, dass sie den Islam nichtmal mehr für eine Religion halten! Bei soviel Ignoranz, Selbstgefälligkeit und Borniertheit wundert es mich nicht das Terrorgruppen sehr leicht an neuen
Nachwuchs kommen.

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hausfeen 26.04.2019, 17:44
12. In Syrien und Irak hatte man die doch alle schön versammelt.

Die rein miltitärisch gedachte Vertreibung hatte selbstverständlich zu Folge, dass sich die Kader rechtzeitig absetzten. Und die, die blieben kommen irgendwann in die Heimat und meist ohne Strafverfahren wieder frei. Noch nicht einmal für "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" bekommt die deutsche Justiz die notwendig harten Urteile hin.

Das ist wie eine Einladung für das nächste mal, wenn wieder einmal irgendwo in der Welt ein Machtvakuum auftritt, ECHTES Paintball zu betreiben, und zwar straf- und folgenlos, falls sich nicht doch mal rote Farbe auf die Klamotte verirrt.

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Ruhrsteiner 26.04.2019, 18:01
13. Guardian UK (online): Mawanella was the start (aktuell)

Manchmal können Bilder mehr als Worte sagen - wenn einem einfach nur noch die Worte fehlen (Ich hoffe es kommt so, wie auf zwei der drei Bilder zu sehen ist, aus Sri Lanka - auch wenn es wohl noch nicht vorbei ist)...

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Föniks 26.04.2019, 18:09
14. Hinterlistige Angriffe

Zitat von Jöel L.
Die kriminelle Bande von Feiglingen, die durch hinterlistige Angriffe nach Macht und Einfluss strebt nennt sich selbst IS. Von ihren Gegnern wird sie Daesh genannt. In unserem Kulturkreis sollten sich die Medien normalerweise um unparteiliche Berichterstattung bemühen. Die freie Presse soll sich nicht auf eine Seite schlagen. Beim Daesh ist das etwas Anderes. Daesh schert sich nicht um links oder rechts, Russland oder USA. Daesh kämpft gegen unsere Kultur. Über Terroristen dieses Kalibers kann man nicht neutral berichten. Wenn man ausführlich über sie berichtet, verbreitet man die Botschaft, die sie verbreiten wollen und wird zu ihrem Komplizen. Deshalb sollte man "IS" Daesh nennen und nur sparsam über ihre Untaten berichten. Hintergrundberichte wie dieser hier sind wichtig und nötig. Berichte über Attentate sollten sparsam sein und sich auf das nötigste beschränken.
Der ‚Islamische Staat‘ - vormals: ISIS, 'Islamischer Staat im Irak und Syrien' - beruft sich ausdrücklich in allen Belangen auf Koran und Sunna, wo die Leitsätze für ein Staatsgebilde nach islamischen Prinzipien - ein Kalifat - seit 1400 Jahren formuliert sind.
Insofern ist die Bezeichnung ‚Islamischer Staat‘ absolut folgerichtig, nicht nur als Eigenbezeichnung.

Niemand, der über die Untaten dieser Jihadisten berichtet, wird zu ihrem Komplizen. Ganz im Gegenteil, eine ausführliche, umfassende Berichterstattung ist in jedem Fall erforderlich.

Das völlig ungebräuchliche Akronym ‚Daesh‘ findet lediglich dort Verwendung, wo man bemüht ist, den offenkundigen Bezug zum Islam zu vernebeln bzw. zu vermeiden - z.B. im Sprachgebrauch von Erdogans AKP.
Auf neudeutsch: wo man versucht, den ‚Islamischen Staat‘ bewusst aus einem Framing zum Thema Islam heraus zu halten, spricht man von 'Daesh'.
Als ginge es um irgendein Waschmittel oder so was.

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m-zmann 26.04.2019, 18:14
15.

Zitat von Jöel L.
Die kriminelle Bande von Feiglingen, die durch hinterlistige Angriffe nach Macht und Einfluss strebt nennt sich selbst IS. Von ihren Gegnern wird sie Daesh genannt. In unserem Kulturkreis sollten sich die Medien normalerweise um unparteiliche Berichterstattung bemühen. Die freie Presse soll sich nicht auf eine Seite schlagen. Beim Daesh ist das etwas Anderes. Daesh schert sich nicht um links oder rechts, Russland oder USA. Daesh kämpft gegen unsere Kultur. Über Terroristen dieses Kalibers kann man nicht neutral berichten. Wenn man ausführlich über sie berichtet, verbreitet man die Botschaft, die sie verbreiten wollen und wird zu ihrem Komplizen. Deshalb sollte man "IS" Daesh nennen und nur sparsam über ihre Untaten berichten. Hintergrundberichte wie dieser hier sind wichtig und nötig. Berichte über Attentate sollten sparsam sein und sich auf das nötigste beschränken.
Also wenn man die ARABISCHE Version der Abkürzung ISIS verwendet, dann ist alles gut? Oder geht es beim Kampf gegen die Abkürzung IS darum, daß nicht arabisch Sprechende nicht verstehen sollen, daß das "I" für "ISLAMISCH" steht und die Anhängerschaft damit für sich reklamiert, einen "wahrhaften" und "echten" Islam getreu dem Leben ihres "Propheten" zu leben?

Im übrigen bin ich dafür, so umfassend wie möglich die Taten des IS, die ich für Verbrechen gegen die Menschlichkeit und die westlichen (nicht jedoch gegen die Kairoer) Menschenrechte halte, darzustellen, um immer wieder den Charakter dieser Mörder*Innen-Bande aufzuzeigen!

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urbuerger 26.04.2019, 22:00
16. Ich denke nicht, dass dieses Attentat vom IS planlos war, ...

... denn seit geraumer Zeit gibt es in Süd Ost Asien immer wieder Attentate, die vom IS als die ihren ausgegeben werden!
Es sieht eher so aus, als ob der IS glaubt, den Süd Ost Asiatischen Raum ziemlich leicht destabilisieren zu können, da dort so oder so schon diverse religiöse Auseinandersetzungen geführt werden und die Regierungen oft zu schwach sind mit ausreichenden Mitteln gegen den IS Terror Vorgehen zu können!

Schaut man sich den Inselstaat Sri Lanka an, könnte es auch eine neue Strategie des IS darstellen, dort zu versuchen ein neues Kalifat zu errichten!

Die Nähe zu Pakistan, welches ein sehr radikal islamisches Gebiet ist und die Nachbarschaft zu Afghanistan wird auch nicht ohne Bedeutung für den IS sein!

Hier liegt vielleicht mehr im Argen, als man sich momentan vorstellen mag, denn eine Ideologie wie die des IS lässt sich nicht von einer, wenn auch sehr großen Niederlage bezwingen, auch wenn Trump der festen Ansicht ist, denn IS besiegt zu haben!!!

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nobody_incognito 26.04.2019, 22:07
17.

Zitat von suferone
Es scheint mir das im Artikel die Anschläge auf Muslime in Christchurch komplett vergessen hat. Kann es nicht durchaus sein das dies eine Reaktion von religiös verblendeten war, wegen der Anschläge auf Moscheen durch ebenfalls religiös und politisch verblendeter! Die anti islamischen Kommentare lassen nicht lange auf sich warten bei solchen traurigen ereignissen. Wenn jedoch der Attentäter Peter heißt und nicht Ali, geht die Debatte immer in eine andere Richtung. Egal ob der Attentäter seine krankhafte Tat mit der Rache für Konstantinopel begründet, der Belagerung von Wien durch muslime, der maurischen Geschichte in Spanien oder was auch immer. Selbst wenn der Kerl "im Namen Jesu" in die Kameras schreien würde während er muslime ermordet würde unsere Presse und Öffentlichkeit niemals von christlichem Terror sprechen. Wenn es aber der "Ali" ist welcher Allahu akbar dabei schreit (also Gott ist groß), ja dann ist es doch klar das diese Religion schuld ist wobei es ja sogar für einige schon soweit ist, dass sie den Islam nichtmal mehr für eine Religion halten! Bei soviel Ignoranz, Selbstgefälligkeit und Borniertheit wundert es mich nicht das Terrorgruppen sehr leicht an neuen Nachwuchs kommen.
Es geht eben allen Machtkämpfern um den einzig wahren Glauben oder die einzig wahre Vernunft. Auf eine Wahrheit/Vernunft könnte man sich rationaler Weise nur einigen, wenn selbige ohne logische Selbstwidersprüche auskäme oder zumindest erst mal auf jenem Gebiet ein "Paradies" bzw. "Gelobtes Land" herstellen/manifestieren würde, auf dem sie sich bereits etabliert hat. Davon kann weder hier noch dort die Rede sein, also wozu den eigenen Irrglauben auch noch exportieren? Wenn es *einen* Gott gibt, dann kann sein "Wirken" nur darauf ausgerichtet sein uns auf diesem dialektischen Wege auf die Defizite in der jeweils eigenen Denkfähigkeit hinzuweisen. Kant ist ja auch in seiner "Transzendentalen Dialektik" auf das Thema eingegangen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendentale_Dialektik
Selbige kam bei der Katholischen Kirche wiederum auf den "Index".

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nobody_incognito 26.04.2019, 22:42
18. Nachtrag

Zitat von nobody_incognito
Wenn es *einen* Gott gibt, dann...
Ergo, wenn es *den einen* gibt, dann kann es nicht diesen oder jenen geben, sondern nur dieses oder jene dämonische Unverständnis, das uns leiden lässt. Wohl damit wir noch intensiver in's Grübeln kommen. denn mit dem Kopf durch die Wand hat es noch nie jemand geschafft. Und dass man über Kampf zum Sieg kommt, das kann ein paar mal gut gehen, aber selbst Napoleon hatte schlechte Tage und dann letztendlich auch sein "Waterloo". ;-)

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jamguy 27.04.2019, 01:29
19.

Zitat von nobody_incognito
Es geht eben allen Machtkämpfern um den einzig wahren Glauben oder die einzig wahre Vernunft. Auf eine Wahrheit/Vernunft könnte man sich rationaler Weise nur einigen, wenn selbige ohne logische Selbstwidersprüche auskäme oder zumindest erst mal auf jenem Gebiet ein "Paradies" bzw. "Gelobtes Land" herstellen/manifestieren würde, auf dem sie sich bereits etabliert hat. Davon kann weder hier noch dort die Rede sein, also wozu den eigenen Irrglauben auch noch exportieren? Wenn es *einen* Gott gibt, dann kann sein "Wirken" nur darauf ausgerichtet sein uns auf diesem dialektischen Wege auf die Defizite in der jeweils eigenen Denkfähigkeit hinzuweisen. Kant ist ja auch in seiner "Transzendentalen Dialektik" auf das Thema eingegangen. https://de.wikipedia.org/wiki/Transzendentale_Dialektik Selbige kam bei der Katholischen Kirche wiederum auf den "Index".
stell Dir die Maschiene vor mit Sprenggürtel und die sagt alua akbar im Hause des Propheten.

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